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Herzogin Meghan Weshalb zerbrach ihre erste Ehe?

Trevor Engelson und Herzogin Meghan
Trevor Engelson und Herzogin Meghan
© Getty Images
Herzogin Meghans Vergangenheit birgt viele ungeklärte Fragen. Darunter auch, weshalb ihre Ehe mit Trevor Engelson scheiterte. Nun spricht erstmals der Onkel des Filmproduzenten und verteidigt seinen Neffen gegen Anschuldigungen aus "Finding Freedom".

Herzogin Meghans Leben, ihre Vergangenheit, Beweggründe und besonders ihre Gefühlswelt werden in dem neuen Enthüllungsbuch "Finding Freedom. Meghan and Harry and the Making of a Modern Royal Family" porträtiert. Dabei spielen der "Megxit" und Meghans neues Leben an der Seite von Prinz Harry, 35, nur eine von vielen Rollen. Auch die erste Ehe der einstigen Schauspielerin mit dem Filmproduzenten Trevor Engelson, 43, wird genaustens betrachtet. Weshalb diese Liebe scheiterte, meinen die Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand zu wissen. Dabei wird schnell klar: Die Vorwürfe gegen ihren Ex-Mann ähneln sich erschreckend mit den Vorwürfen gegenüber Prinz William, 38, und Herzogin Catherine, 38. Doch von vorne:

Herzogin Meghan und Trevor Engelson waren 23 Monate verheiratet

Herzogin Meghan und Trevor Engelson sind sieben Jahre ein absolutes Traumpaar in der Film-Industrie: Sie ist eine aufstrebende Schauspielerin, er ein erfolgreicher Filmproduzent. 2011 heiratet das Paar. Nur 23 Monate später wird die Trennung bekannt. Doch weshalb sich das einstige Paar trennte, ist bis heute nicht bekannt. Beide schweigen über die Hintergründe. Sowohl Meghan als auch Trevor finden eine neue Liebe, wollen die Vergangenheit hinter sich lassen und ein neues Leben beginnen. 

Und dennoch hoffen viele, der Filmproduzent würde endlich über seine erste Ehe auspacken - immerhin ist er es, der Meghan besser kennt, als jeder andere. Bei all den Gerüchten und Spekulationen um die Frau von Prinz Harry, hätte ihr Ex-Mann es sein können, der Licht ins Dunkeln bringt. Diese Rolle versuchen nun die Autoren Omid Scobie und Carolyn Durand in ihrem Enthüllungsbuch einzunehmen und stellen klar, weshalb die Ehe angeblich scheiterte.

Herzogin Meghans Durchbruch soll Schuld am Ehe-Aus sein

Das Buch wirft Trevor Engelson vor, er wäre neidisch auf den Erfolg seiner damaligen Frau gewesen, nachdem sie durch ihre Rolle in der Serie "Suits" große Bekanntheit erringt. Engelson habe sie daraufhin nicht mehr unterstützt. "Finding Freedom" skizziert ihn als "neidisch und nachtragend", wie Daily Mail berichtet. Einer Freundin gegenüber soll Meghan ihre Bedenken geäußert haben. 

Ein Insider soll den Buchautoren geschildert haben, dass die Ehe durch Meghans Erfolg in der Serie stark beschädigt wurde. Durch diese Rolle habe sich das Gleichgewicht in ihrer Beziehung verändert. Plötzlich war Meghan nicht mehr abhängig von ihrem Mann, sie war der Star, hatte den Bekanntheitsgrad erreicht, nachdem sie jahrelang gestrebt haben soll. Diese Veränderung habe letztendlich zum Aus geführt. "Plötzlich hatte sich die Dynamik verändert. Und er [Trevor Engelson, Anm. d. Red.] mochte das überhaupt nicht", so der Insider. Die Autoren gehen soweit zu behaupten, Engelson sei der "dominante Part" in der Beziehung gewesen, der Meghan weiterhin von sich abhängig machen wollte. Ein Vorwurf, bei dem viele die Augenbrauen hochziehen werden. Denn genau dies sind auch die Anschuldigungen, die Prinz Harry und Herzogin Meghan der britischen Königsfamilie machen: Sie hätten Meghan nicht genügend unterstützt, hätten Angst vor der Veränderung gehabt, die sie mit sich brachte. 

Trevor Engelsons Onkel spricht erstmals über die Ehe seines Neffen

Die Behauptungen des Buches erreichen auch Mickey-Miles Felton, den Onkel von Trevor Engelson. Dieser möchte die Anschuldigungen nicht unkommentiert lassen und gibt Einblicke in die Beziehung von Engelson und Herzogin Meghan. "Trevor ist ein zu guter Mensch, um diese Art von Gedanken zu haben. Das ist nicht einmal annähernd so, wie er ist", so zitiert "Daily Mail" Engelsons Onkel. "Für mich ist das eine absurde Vorstellung. Ob mich das naiv macht oder nicht, weiß ich nicht. Aber in all den Jahren, in denen ich mit ihm gesprochen habe, habe ich so etwas noch nie gehört." Engelson habe die Karriere seiner ersten Frau immer unterstützt und gefördert. Neid sei nie auch nur im Ansatz ein Thema gewesen. 

Parallelen zur Königsfamilie sind nicht zu übersehen

Dass "Finding Freedom" die Entscheidungen von Prinz Harry und Herzogin Meghan aus ihrer Sicht schildert und damit gleichzeitig die Schuld bei anderen sucht, war von Beginn an klar. Scobie und Durand zählen seit Jahren als Meghan-Befürworte. Doch diese starken Parallelen werfen eher ein fragwürdiges Licht auf Herzogin Meghan. Würde der Name ihres einstiges Mannes mit dem von Herzogin Catherine ausgetauscht werden, es würde kaum einer merken. So soll Herzogin Catherine ihre Schwägerin nie genügend unterstützt haben.

Prinz William und seine Frau seien sogar eifersüchtig auf den Durchbruch von Harry und Meghan, die der Monarchie einen modernen Charme verleihen wollten. Ebenso wie Engelsons Onkel die Vorwürfe abweist, sprechen auch Royal-Insider über eine verzerrte Sichtweise. William und Kate hätten für Meghan "den roten Teppich ausgerollt!" Für Engelsons Onkel steht jedenfalls fest: "Es klingt so, als ob dieses Buch - von dem ich nicht einmal gehört hatte, bis Sie mich angerufen haben, und um das sich hier drüben [in den USA, Anm. d. Red.] niemand kümmert - Müll ist."

Verwendete Quellen: Daily Mail, The Sun, Mail on Sunday

jna Gala

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