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Herzogin Meghan Deshalb wird der Queen ihre Babyparty nicht gefallen haben

Queen Elizabeth und Herzogin Meghan
Queen Elizabeth und Herzogin Meghan
© Getty Images
Herzogin Meghan und ihr überraschender Luxus-Trip nach New York - was wird wohl Queen Elizabeth davon halten? Die Antwort könnte lauten: "She's not amused"

Royal-Fans blickten die letzten Tage gespannt nach New York: Dort hatte sich Herzogin Meghan, 37, mit Freunden wie Amal Clooney, 41, Serena Williams, 37, und Abigail Spencer, 37, getroffen um die bevorstehende Geburt ihres Kindes mit Prinz Harry, 34, zu feiern. Dafür kehrte die Gesellschaft ins noble "The Mark Hotel" an der Upper East Side ein. Fotos zeigen, wie allerlei Geschenke, Kleider und Dekoration angeliefert wurden. Das Motto: Luxus pur! Um sich einer möglichen Antwort auf die Frage zu nähern, welche Meinung Queen Elizabeth dazu hat,  muss man einige Jahre zurückgehen. 

Queen Elizabeth mag es nicht, wenn Reichtum zur Schau gestellt wird

Zu der Zeit, als die Beziehung zwischen Prinz William und Catherine Middleton ernster wurde, habe Queen Elizabeth "tiefe Besorgnis" über die Freundin ihres Enkels geäußert, sagt die britische Royal-Expertin Kate Nicholl laut "The Express". Kritikpunkte: Kate habe einen verschwenderischen Lebensstil und stelle ihren Reichtum leichtfertig zur Schau. Konkret gefiel der Queen nicht, dass Kate nicht Vollzeit arbeitete und mit William des Öfteren in den Urlaub fuhr. Das Problem daran erklärt Nicholl so: "Großbritannien befand sich in einer Rezession und Wohlstand zur Schau zu stellen empfand die Queen als unangenehm." Mit Herzogin Meghans Reise nach New York liegt nun eine Situation vor, die der damaligen mit Herzogin Catherine ähnelt. 

Herzogin Meghan: Baby Shower in purem Luxus

"Daily Mail" rechnet vor, dass der fünftägige Trip mindestens 427.000 Dollar gekostet hat. Darunter 250.000 Dollar für Meghans Flug in einem Privatjet sowie 160.000 Dollar für die Übernachtung im Fünf-Sterne-Hotel "The Mark Hotel". Der Kensington Palast gibt auf Anfrage bekannt, dass alle Kosten privat getragen worden seien und nicht vom britischen Steuerzahler. Dennoch: Der Umstand, dass sich ein hochrangiges Mitglied des britischen Königshauses öffentlich so zelebriert und im Luxus schwelgt, während viele Briten den Brexit fürchten, könnte bei der Queen nicht gut ankommen. Der britische Royal-Kenner Robert Jobson sagte "The Express" über die Babyparty: "Die Königin hätte nicht unbedingt gewollt, dass so es schillernd wird und so eine Show veranstaltet wird." 

Auch bei Luise Wackerl, Royal-Expertin von Gala, sorgt Meghans New Yorker Baby Shower für Erstaunen. "Für einen Royal ist es sehr ungewöhnlich, überhaupt eine Baby Shower zu feiern. Erst recht, wenn sie tausende Kilometer von London entfernt stattfindet." Doch es ist nicht nur das, was auffällt.

"Als Meghan in 50's-Mantel und großer Sonnenbrille aus dem Hotel kam, erinnerte sie mich spontan an Audrey Hepburn in 'Frühstück bei Tiffany'. In diesem Moment war sie mehr Hollywood-Star als Herzogin", beschreibt Wackerl ihren Eindruck und bestätigt damit Kollege Robert Jobson. Sie habe bewusst den Vorderausgang des Hotels gewählt und sich für ein Mitglied der Königsfamilie in so einer privaten Situation ungewohnt öffentlich gezeigt, ergänzt Wackerl. Das habe viele überrascht.

Tatsächlich ist ein Royal, der eine Babyparty in New York feiert, ein Novum. Bei Herzogin Meghan scheint es allerdings nahezuliegen: Sie ist in den USA aufgewachsen und kennt die Baby Shower als eine beliebte Tradition, um werdende Mütter zu feiern. Außerdem lebt ihr Freundeskreis auf dem nordamerikanischen Kontinent. 

Kritik an Meghan

Viele Briten können Meghans Reise trotz der dafür sprechenden Gründe nicht nachvollziehen. "Warum konnten sie es nicht bei jemandem zuhause machen? Vielleicht bei den Clooneys? Stattdessen mieteten sie sich die teuerste Hotelsuite des Landes. Ich kann für mein Leben nicht verstehen, warum Meghan nicht zurückgehalten wird", kommentiert ein Leser einen Artikel der "Daily Mail" über die hohen Kosten.

Eine andere schreibt: "Sie hätte eine kleinere Baby Shower bekommen sollen - diese Frau wird für die Monarchie eine große Peinlichkeit! (...) Es wird alles in Tränen enden." Ein dritter Leser meint:  "Ich könnte niemals so viel Geld ausgeben, selbst wenn ich der reichste Mann der Welt wäre. Es scheint einfach nicht richtig zu sein." Weitere Kritiker finden Meghans Luxusparty "vulgär" und "beschämend", vergleichen sie gar mit einem Mitglied des Milliarden schweren Kardashian-Clans. 

Verwendete Quellen:Daily Mail, The Express

jre Gala

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