Herzogin Meghan: Warum es "furchtbar" für sie ist, eine Royal zu sein

Die Frage, wie Herzogin Meghan mit ihrem neuen Leben als Mitglied der britischen Königsfamilie zurecht kommt, sorgt weiterhin für Gesprächsstoff auf der Insel. Eine Insidern behauptet jetzt: Die Royals haben Meghan "die Stimme genommen" und es sei "furchtbar" für sie, eine Herzogin zu sein

Herzogin Meghan
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Wird Herzogin Meghan die Aufmerksamkeit um ihre Person zu groß? Eine Royal-Expertin deutet gegenüber "The Express" die aktuelle Situation der Herzogin.

Seit der Verkündung des Palastes, dass Herzogin Meghan, 37, und Prinz Harry, 34, im Frühling 2019 von London nach Windsor ziehen, brodelt die Gerüchteküche über das Verhältnis von Meghan zur Herzogin Catherine, 37, und Prinz William, 36, über. Eine Situation, die Meghan laut eines von "US Weekly" zitierten Insiders belasten soll. "Meghan hat so viel auf dem Tablett, steht zwischen der Schwangerschaft und dem Umgang mit dem öffentlichen Gegenwind. Sie findet die ganze Situation unglaublich stressig." Dazu kommt: Meghan, die sich stets als unabhängige und starke Frau präsentiert hat, darf öffentlich keine Stellung beziehen.

Herzogin Meghan muss schweigen

"Jetzt ist sie ein Mitglied der königlichen Familie. Sie hat ihre Stimme verloren und kann [der Öffentlichkeit, Anmerk. d. Red.] nicht sagen: 'Hey, Kate und ich streiten uns nicht jeden Sonntag beim Dinner. Wir verstehen uns eigentlich ganz gut und haben eine gute Freundschaft. Und manchmal widersprechen wir uns, wie in einer normalen Familie'", erklärt Royal-Expertin Melanie Bromley "The Express" Meghans Dilemma. Ihre Befürchtung: Die Ex-Schauspielerin könne dasselbe Schicksal ereilen wie ihrer verstorbenen Schwiegermutter Prinzessin Diana (†36).

Meghan und Prinzessin Diana: Zwei Frauen, ein Schicksal?

Auch Diana wurde am britischen Hof und unter der Etikette der Royals nie glücklich, im Gegenteil. Den Tag ihrer Hochzeit mit Prinz Charles sollte sie Anfang der 1990er Jahre in einem Interview als "schlimmsten Tag in meinen Leben" bezeichnen. Die geschätzten 750 Millionen Zuschauer an den TV-Bildschirmen bekamen davon nichts mit: Sie sahen nichts als ein wahr gewordenes Märchen. Ähnliche Bilder bekamen Royal-Fans am 19. Mai 2018 geboten, als Harry und Meghan auf Schloss Windsor vor den Traualtar traten. Doch was spielt sich jenseits der Kameras hinter den Palastmauern ab? 

Prinzessin Diana, Prinzessin Tessy + Co.

Royale Ehekrisen und Scheidungen

Eine Märchenhochzeit stand am Anfang - ein Rosenkrieg am Ende: 1981 heiratet der britische Thronfolger Charles die junge Lady Diana Spencer und die Welt bejubelt ihre royale Traumhochzeit. Diana Spencer scheint die perfekte Partie für den Prinzen von Wales zu sein und noch dazu wirkt sie sehr verliebt.
Nach der Geburt der Söhne William und Harry hätte alles perfekt sein können. Aber Charles und Diana haben sich offensichtlich nichts mehr zu sagen, es kriselt. Fotos der leidvoll guckenden Prinzessin gehen Anfang der 1990er um die Welt.  Im Juni 1992 eskaliert die Situation, als durch "Diana – Ihre wahre Geschichte" Einzelheiten der Affäre des Thronfolgers mit Camilla Parker-Bowles aufgedeckt werden. Diana hatte dem Autor Andrew Morton Einzelheiten preisgegeben über ihre Bulimie und die Selbstmordversuche. Die Prinzessin selbst gerät ebenfalls in die Schlagzeilen, als Details aus einem abgehörten Telefongespräch zwischen ihr und einem vermeintlichen Liebhaber veröffentlicht werden.  Am 9. Dezember 1992 wird die Trennung des Thronfolgerpaares offiziell gemacht. 1996 fällt das Scheidungsurteil.
Am 9. April 2005 heiraten Camilla Parker-Bowles und Prinz Charles standesamtlich im Rathaus von Windsor. Eine kirchliche Trauung erfolgte nicht. In einer Kapelle von Schloss Windsor wird das Paar gesegnet.  Zu den Gästen bei der Trauung gehörten, neben Queen Elizabeth und Prinz Philip und der engsten Familie, natürlich auch Prinz Charles' Söhne William und Harry (im Bild rechts).
Prinzessin Anne ist das erste der Kinder von Queen Elizabeth, das heiratet: In der Westminster Abbey gibt sie 1973 Mark Phillips das Jawort.  In dem Armee-Hauptmann und Reiterkollegen hat die Prinzessin einen idealen Ehemann gefunden. So wirkt es zumindest.

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Es ist "furchtbar" für Meghan, eine Royal zu sein

"Es war anfangs großartig - es sieht von außen großartig aus, eine Herzogin zu werden, eine Prinzessin zu werden - aber es ist furchtbar", sagt die Kennerin des britischen Königshauses Melania Bromley. "Es ist ein vergoldeter Käfig, und jetzt steht sie [Meghan] unter so viel negativer Aufmerksamkeit und es gibt nichts, was sie dagegen tun kann. Das ist auch das, was Diana erleben musste." Doch es gibt bei all den angeblichen Parallelen auch einen großen Unterschied zwischen den beiden Frauen: Mit Prinz Harry hat  Herzogin Meghan einen Mann an ihrer Seite, der sie über alles liebt und, auf den sie als Unterstützung zählen kann. 

Prinz Harry + Meghan Markle

Die Bilder ihrer stürmischen Liebe

16. Juni 2019  Zum britischen Vatertag postet Herzogin Meghan ein Foto ihrer zwei liebsten "Männer" auf Instagram. Auf dem süßen Schnappschuss sieht man ihren Sohn, Baby Archie, der mit seiner kleinen Hand den Finger seines Papas, Prinz Harry, umklammert.
12. Mai 2019  Ein neues Foto von Master Archie! Mit diesem süßen Füßchen-Bild des jüngsten britischen Royals erfreuen Prinz Harry und Herzogin Meghan ihre Instagram-Follower. Zu Meghans erstem Muttertag gratuliert das Paar auch allen Müttern, die auf der ganzen Welt heute ihren Tag feiern. Im Hintergrund sind übrigens Vergissmeinnicht zu sehen, die zarten, hellblauen Blumen waren die Lieblingsblumen von Harrys Mutter Prinzessin Diana.
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Baby Sussex

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Verwendete Quellen: The Express, eigene Recherche

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