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Herzogin Meghan Ihr Vertrauter ist erzürnt über PR-Strategie der Royal Family

Herzogin Meghan
© Neil Mockford / Getty Images
Herzogin Meghan wollte und konnte sich noch nie an das Mantra der Queen – "never complain, never explain" – halten, doch auch der Palast wird immer offener. Ein Ablenkungsmanöver, wie Meghans Vertrauter Omid Scobie nun behauptet.

Mit ihrem explosiven Oprah-Interview im März vergangenen Jahres haben Herzogin Meghan, 40, und Prinz Harry, 37, die goldene "Never complain, never explain"-Regel (dt.: "Beschwere dich nie, erkläre nie) von Queen Elizabeth, 96, endgültig gebrochen. Vor laufenden Kameras plauderten sie Familien-Interna aus, beschuldigten die Royal Family des Rassismus sowie der fehlenden Unterstützung und machten keinen Hehl daraus, froh zu sein, Großbritannien endgültig den Rücken gekehrt zu haben.

Herzogin Meghan: Ihr Biograf schießt gegen die königliche Familie

Doch auch die britische Königsfamilie scheint sich in den letzten Monaten immer mehr zu öffnen, wie Autor und Royal-Experte Omid Scobie beobachtet haben will. Allerdings aus einem ganz bestimmten Grund. Scobie glaubt, dass das Mantra der Queen "langsam der Vergangenheit angehören könnte" und sich innerhalb der Palastmauern eine neue "Tagesordnung" abzeichnen würde, die darin bestehen würde, gezielt "abzulenken".

Omid Scobie beschuldigt den Palast in einem Kommentar für "Yahoo! News", die Medien mit Briefings zu Ereignissen zu versorgen, die die Öffentlichkeit interessieren, um andere Themen von den Titelseiten fernzuhalten, die die königliche Familie in einem weniger günstigen Licht erscheinen lassen könnten. "Als der Prinz von Wales gezwungen war, über seinen Sprecher zu verkünden, dass er nie wieder mit 500-Euro-Scheinen gefüllte Plastiktüten für seine Wohltätigkeitsorganisationen annehmen wird, informierte einer seiner ranghohen Berater, die Journalisten auch mit niedlichen Einzelheiten über das erste Treffen des Thronfolgers mit seiner Enkelin Lilibet im vergangenen Monat", so Scobie. Weiter fügt er hinzu: "Ja, einer der gleichen privaten Familienmomente, von denen königliche Quellen 'befürchtet' hatten, dass die Sussexes sie veröffentlichen würden. Welch eine Ironie."

Laut dem Autor ging Charles' Strategie auf. "Später an diesem Tag brachte eine schnelle Nachrichtensuche nach Prinz Charles eine lange Liste von Schlagzeilen über seine 'sehr emotionale' Zeit mit den beiden Kindern von Harry und Meghan. Man hätte weiter unten in den Ergebnissen suchen müssen, um sein 3 Millionen Pfund schweres Mea culpa zu sehen", klagt Scobie an.

Prinz Charles wegen Spenden in der Kritik

Ende Juni wurde berichtet, dass Prinz Charles, 73, mehrere Millionen Pfund in bar von Scheich Hamad bin Jassim bin Jaber al-Thani, dem ehemaligen Premierminister von Katar, angenommen hatte. Der Prinz von Wales soll von dem Politiker bei verschiedenen Treffen – das letzte fand 2015 statt – insgesamt 2,6 Millionen Pfund (rund 3 Millionen Euro) erhalten haben. Diese Spenden wurden auf die Konten des Wohltätigkeitsfonds von Prinz Charles eingezahlt. Es gibt bisher keine Anzeichen dafür, dass die Zahlungen illegal waren. Trotzdem versicherte Clarence House, dass sich eine ähnliche Situation "nicht wiederholen" werde.

Verwendete Quellen: Yahoo! News, express.co.uk

aen Gala


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