Herzogin Meghan: Versöhnung mit ihrem Vater?

Herzogin Meghan geht auf ihren Vater zu. Für manche ist es eine liebevolle Geste, für andere eher ein Akt der Verzweiflung. 

Für Amerikaner ist es ein großes Fest: Zu Thanksgiving trifft sich die ganze Familie und verspeist einen Truthahn mit Süßkartoffeln. Der letzte Donnerstag im November ist ein Feiertag, man besinnt sich im Kreis seiner Lieben darauf, dankbar zu sein. In diesem Jahr könnte Thanksgiving auch für Thomas Markle endlich mal wieder ein besonder Tag werden. Hoher Besuch hat sich bei dem 75-Jährigen angekündigt: Seine Tochter Meghan, 38, die sich gerade mit Ehemann Prinz Harry, 35, eine sechswöchige Auszeit vom royalen Leben gönnt, will mit Söhnchen Archie in die USA reisen.

Meghan Markle: Sie liebt ihren Vater immer noch

Es wäre das erste Mal, dass Thomas Markle seinen mittlerweile sechs Monate alten Enkel in den Arm nehmen kann. Auch Meghan konnte er schon lange nicht mehr umarmen: Englands royale Familie erklärte ihn zur unerwünschten Person, nachdem er immer und immer wieder – gegen Bares – Privates über Meghan ausgeplaudert hatte. Sogar bei der Hochzeit im Mai 2018 fehlte der frühere Kameramann. Einzig Meghans Mutter Doria Ragland, 63, war aus der Familie der ehemaligen Schauspielerin geladen. Nun, so hört GALA aus dem Palast, möchte Meghan die Eiszeit beenden. Höhepunkt der Reise nach Amerika soll die Versöhnung mit ihrem Vater sein. "Das liegt ihr sehr am Herzen, sie liebt ihn immer noch", so ein Mitarbeiter der Royals. Eine überraschende Wendung in dieser komplizierte Familiengeschichte, sah es doch gerade noch so aus, als würde der Streit eskalieren. Markle hatte einen Brief seiner Tochter, den ihm diese kurz nach ihrer Hochzeit geschickt hatte, an das US-Magazin "People" weitergegeben. Ein Vertrauensbruch, den er damit begründete, dass amerikanische Freunde von Meghan behauptet hätten, der Brief sei ein Friedensangebot der Tochter an den Vater gewesen.

Meghan zieht vor Gericht

Das steht in dem Brief, dessen Abdruck die Royals so erzürnt

Herzogin Meghan + Thomas Markle

"Es geht vor allem um den Ruf der Monarchie"

Weil er selbst die Zeilen eher als "Ab­schied" gedeutet habe, habe er sich veranlasst gesehen, die Sache richtig­ zustellen. "Es war keine liebevolle Botschaft drin, keine Nachfrage nach meiner Gesundheit, nichts", beschwerte sich Markle. Er habe den Brief als "verletzend" empfunden. Gleichzeitig betonte er aber auch, dass Meghan jederzeit zum Telefon greifen dürfe, um ihn anzurufen. Ob sie das nun getan hat? Viel eher sieht es danach aus, dass ihre Mutter als Schlichterin die Strippen zieht. "Meghan hat sehr unter dem Streit mit ihrem Dad gelitten und freut sich auf die Reise", erfährt GALA aus dem Palast. Dass es dabei nicht nur um das persönliche Glück der Herzogin geht, sondern vorallem um den Ruf der Monarchie, liegt auf der Hand. Krisenherde gibt es wahrlich genug.

Herzogin Meghan leidet unter dem öffentlichen Druck

Da ist die Afrika­-Reise von Harry und Meghan zusammen mit Sohn Archie vor wenigen Wochen, die als großer Charity-­Trip geplant war, durch eine TV-­Dokumentation dann allerdings zu einer Seelenbeichte des Paares wurde. Da sind juristische Klagen gegen britische Medien, unter anderem auch, weil diese den besagten Meghan-­Brief veröffentlichten. Dazu die Gerüchte um das neuerdings gestörte Verhältnis zwischen Harry und seinem Bruder Prinz William. Die Liste ließe sich noch weiter­führen. Unterm Strich steht die Er­kenntnis: Meghan, von der alle an­nahmen, dass sie als erste Prinzessin mit afroamerikanischen Wurzeln frischen Wind in die Königsfamilie bringt, leidet unter dem öffentlichen Druck. Sie hat ihre Rolle in dem komplizierten Gefüge unter Queen Elizabeth, 93, noch nicht gefunden.

Neues Interview mit Meghans Vater

"Ich bin die Lügen leid"

Herzogin Meghan und Thomas Markle

Prinz Harry kämpft für seine Frau

Ihr liebender Ehemann verteidigt sie nach Kräften und kämpft für eine moderne Monarchie, in der man Gefühle und Schwäche zeigen und das persönliche Wohl über das höfische Protokoll stellen darf. Ein Kampf, in dem man Verbündete braucht. Und zusätzliche Störfeuer vermeiden sollte. Deshalb ist es zweit­rangig, ob Meghans Sehnsucht nach dem schon verloren geglaubten Vater nun tatsächlich so groß wurde, dass sie ihn wiedersehen möchte – oder ob es in einer verzweifelten Geste darum geht, ihn angesichts seiner öffentlichen Rundumschläge zu besänftigen. Auf jeden Fall war es offenbar Meghan, die auf ihren Dad zuging. Im Palast hat es kürzlich sogar "mehrere Treffen gegeben, um zu entscheiden, wie man mit Thomas Markle umgeht", so der Insider zu GALA. "Auch Vertreter der Queen waren anwesend."

Herzogin Meghans geheimer Plan

Sie soll Vater und Tochter miteinander versöhnen

Herzogin Meghan
Die Herzogin von Sussex will ihren Aufenthalt in den USA unter anderem dazu nutzen, ihren Vater wieder zur Vernunft zu bringen - und eine Person soll ihr dabei helfen.
©Gala

Finanzielle Unterstützung für Meghans Vater

Vor diesem Hinter­grund sind die Veränderungen, die neuerdings in Thomas Markles Umfeld zu beobachten sind, wohl kein Zufall. Es scheint ihm finanziell besser zu gehen, beobachten seine Nachbarn. In der Wohnanlage "San Antonio Del Mar" nahe dem mexikanischen Ort Rosarito ist er in ein moderneres Haus umgezogen und fährt ein neues Auto. Unter den Mitarbeitern im engli­schen Palast erzählt man sich, dass Meghan ihren Vater finanziell unter­stütze. Betont wird, dass sie dafür ihr eigenes Vermögen verwende – rund fünf Millionen Dollar.

Security für Thomas Markle?

Auffällig auch, das Thomas Markle seit einiger Zeit bewacht wird. Es heißt, zwei Security-­Guards mit britischem Akzent würden sich von morgens um zehn bis abends um zehn vor seinem Domizil aufhalten und sogar parkende Autos per Drohne überprüfen. Dass Markle akut bedroht wird, ist jedoch unwahrscheinlich. "In einem solchen Fall würde man diese Person rund um die Uhr bewachen", erläutert Will Aker, Experte der amerikanischen Sicherheitsfirma Gavin de Becker & Associates. Vermutlich sollen auf diesem Weg Paparazzi abgehalten werden, lautet eine These. Sicher dürften demnächst ein paar Geheimagenten anreisen, wenn Harry, Meghan und Archie sich von Los Ange­les ins rund 200 Kilometer entfernte Rosarito aufmachen. Dass es trotzdem ein Foto von diesem historischen Familientreffen geben wird, dafür werden Meghans PR-­Berater ganz bestimmt sorgen.

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