Herzogin Meghan: Vater Thomas Markle rechtfertigt sich für Brief-Veröffentlichung

Herzogin Meghan und Prinz Harry setzen sich gegen die Veröffentlichung von Meghans Brief an ihren Vater zur Wehr. Nun rechtfertigt sich Thomas Markle sr. und greift seine eigene Tochter damit erneut an.

Herzogin Meghan und Thomas Markle

Er kann es mal wieder nicht lassen. Einige Tage, nachdem bekannt wurde, dass Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, rechtliche Schritte gegen die ""Mail on Sunday" eingeleitet haben, weil diese Auszüge aus einem Brief von Meghan an ihren Vater veröffentlichte, geht der Familienstreit in die nächste Runde. Nun ergreift Thomas Markles sr., 74, - mal wieder - das Wort und rechtfertigt sich für seine damalige Aktion.

Thomas Markle sr. sieht sich falsch dargestellt

Thomas Markle habe den Brief, den ihm Meghan nach der Hochzeit mit Harry schrieb, laut eigener Aussage sechs Monate lang geheim gehalten. Angeblich hatte er gar nicht vor, diesen zu veröffentlichen. Vielmehr fühlte er sich dazu gezwungen, weil ein Freund von Meghan gegenüber des "People"-Magazins die Existenz dieses Briefes enthüllte. Nach Thomas Markles Meinung sei der Inhalt des Briefes falsch dargestellt worden und er sah sich dazu aufgefordert, diesen richtig zu stellen.

Er will sich verteidigen

Der Freund erweckte laut Markle den Eindruck, als habe Meghan ihm mit dem Brief ein Friedensangebot gemacht und wolle sich mit ihm versöhnen. Das sieht Meghans Vater aber ganz anders, der Brief sei vielmehr ein Abschied gewesen.

"Ich habe beschlossen, Teile des Briefes wegen des Artikels von Meghans Freunden in der Zeitschrift 'People' zu veröffentlichen. Ich muss mich verteidigen. Ich habe nur Teile des Briefes veröffentlicht, weil andere Teile so schmerzhaft waren. Der Brief schien nicht liebevoll zu sein. Ich fand ihn verletzend."

Außerdem sagt er: "Der Brief wurde auf eine Weise vorgelegt, die mich beleidigte und nicht wahr war. Es wurde so dargestellt, als streckte sie die Hand aus und schrieb einen liebevollen Brief in der Hoffnung, den Riss zwischen uns zu heilen, aber der Brief ist überhaupt nicht so. Ich habe das Recht, mich zu verteidigen."

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Herzogin Meghan und Prinz Harry
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©Gala

Keine liebevolle Botschaft von Meghan?

Des weiteren kritisiert Thomas Markle, dass sich seine Tochter in dem Brief nicht einmal nach seinem Gesundheitszustand nach dem Herzinfarkt erkundigte, sondern nur auf ihre Bedürfnisse einging. "Da war keine liebevolle Botschaft drin, keine Nachfrage nach meiner Gesundheit, nichts von der angeblichen Aussage: 'Lass uns zusammenkommen und unsere Differenzen klären!'"

Antwortbrief enthält dreiste Bitte

Thomas Markle antwortete seiner Tochter sogar auf den Brief, erfuhr aber nie, ob Meghan den Brief überhaupt gelesen geschweige denn gelesen hat, da er nie wieder etwas von ihr hörte - und das hat auch einen Grund.

Laut Meghans Freund bat Thomas Markle seine Tochter in dem Brief nämlich um ein gemeinsames Foto für die Presse. "Er schreibt ihr einen wirklich langen Brief und beendet ihn, indem er ein Foto mit ihr fordert. Sie denkt 'Das ist das Gegenteil von dem, was ich sage. Ich sage dir, ich möchte nicht über die Medien kommunizieren, und du bittest mich, über die Medien zu kommunizieren. Hast du überhaupt was von dem verstanden, was ich gesagt habe?'"

Doch auch für dieses Verhalten hat Thomas Markle eine Erklärung: "Als Doria zum ersten Mal mit Meghan und Harry fotografiert wurde, zeigte sich, dass sie ein Teil der Familie war. Ich möchte aus keinem anderen Grund ein Bild. Wenn wir Harmonie symbolisieren, wird sich die Presse zurückziehen."

Wann wird Meghans Vater endlich verstehen, dass eher er sich von der Presse zurückziehen sollte, wenn er eine Chance auf Versöhnung mit seiner Tochter wünscht?

Verwendete Quellen: Daily Mail, People

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