VG-Wort Pixel

In Netflix-Doku "Harry & Meghan" Herzogin Meghan erzählt von frostigem Kennenlernen mit William und Catherine

Catherine und William, Princess und Prince of Wales, Prinz Harry und Herzogin Meghan
Catherine und William, Princess und Prince of Wales, Prinz Harry und Herzogin Meghan
© KIRSTY O'CONNOR/POOL/AFP / Getty Images
Herzogin Meghan blickt in Folge zwei ihrer gemeinsamen Netflix-Doku mit Prinz Harry auf ihr Kennenlernen mit Prinz William und dessen Ehefrau Catherine zurück. Und das scheint alles andere als herzlich abgelaufen zu sein...

Prinz Harry, 38, und Herzogin Meghan, 41, plaudern in ihrer Doku-Reihe "Harry & Meghan" für Netflix allerhand private Details aus. So berichtet die ehemalige Schauspielerin in Folge zwei der Serie auch von ihrem ersten Treffen mit Prinz William, 40, und Catherine, Princess of Wales, sowie mit Queen Elizabeth, †96. 

Herzogin Meghan erzählt von frostigem Treffen mit William und Kate

Besonders herzlich scheint die erste Begegnung mit ihrem damaligen Schwager in spe und dessen Frau nicht abgelaufen zu sein. "Es ist so lustig, wenn ich jetzt darauf zurückblicke, weil ich jetzt so viel weiß. Und ich bin so froh, dass ich es damals nicht wusste, denn so konnte ich einfach authentisch ich selbst sein, ohne mich so sehr vorzubereiten", beginnt Meghan. "Selbst als Will und Kate zu Besuch kamen und ich sie zum ersten Mal traf. Sie kamen zum Abendessen vorbei. Ich erinnere mich, dass ich eine zerrissene Jeans trug und barfuß war. Ich war ein Umarmer, ich war schon immer ein Umarmer. Mir war nicht klar, dass das für viele Briten wirklich schockierend ist."

Offenbar spielt sie damit auch auf die verhaltene Reaktion des Thronfolgerpaares an. Für die in Kalifornien aufgewachsene Meghan scheint das Treffen mit den unterkühlten Briten ein echter Kulturschock gewesen zu sein: "Ich glaube, ich begann sehr schnell zu verstehen, dass sich die äußere Förmlichkeit auf das Innere überträgt. Und wenn man dann die Tür schließt, denkt man: 'Oh, toll, uff, jetzt können wir uns entspannen.' Aber diese Formalität setzt sich auf beiden Seiten fort, und das war für mich überraschend."

Treffen mit Queen Elizabeth war "surreal"

Auch das Kennenlernen der Queen hielt eine große Überraschung für die einstige "Suits"-Darstellerin bereit. "Meine Großmutter war die erste Senior Royal der Familie, die Meghan getroffen hat. Sie hatte keine Ahnung, was das bedeutet. Es war also ein ziemlicher Schock für sie", erinnert sich Harry. "Es ist surreal", bestätigt Meghan, die von ihrem Liebsten nur "kurz vorher" erfahren hatte, wen sie da gleich kennenlernen würde. "Wir saßen im Auto und fuhren zur Royal Lodge zum Mittagessen. Und er [Harry] sagte: 'Oh, meine Großmutter wird nach der Kirche da sein. Du weißt doch, wie man einen Hofknicks macht, oder?' Und ich dachte, es sei ein Witz."

Prinz Harry war bewusst, wie "komisch" es war, einer Außenstehenden, allen voran einer Amerikanerin, zu erklären, dass sie sich vor seiner Großmutter verbeugen müsse. Langsam wurde Meghan klar, dass "das eine große Sache ist". In Amerika kenne man den Hofknicks lediglich von mittelalterlichen Events und Turnieren, so die 41-Jährige. "Ich verbeugte mich so... 'Es ist mir ein Vergnügen, Sie kennenzulernen, Eure Majestät!'" Theatralisch und mit weit geöffneten Armen demonstriert sie ihre Geste vor den Netflix-Kameras, während ihr Liebster verhalten lächelnd bei ihrer Darbietung zusieht. "Es war so intensiv. Und als sie ging, sagten Eugenie, Jack und Fergie: 'Das hast du toll gemacht.' Danke. Ich wusste nicht, was ich tat", fügt die zweifache Mutter hinzu.

Prinz Harry: "Meine Familie war unglaublich beeindruckt"

Trotz anfänglicher Unsicherheit, was die Verhaltensregeln beim Kennenlernen der Royals betraf, soll Harrys Familie schwer begeistert von der neuen Frau an seiner Seite gewesen sein. "Ich weiß noch, wie meine Familie sie zum ersten Mal traf und unglaublich beeindruckt war. Einige von ihnen wussten nicht so recht, was sie mit sich anfangen sollten. Denn ich glaube, sie waren überrascht", erzählt der Brite und erläutert: "Vielleicht überrascht, dass ein Rotschopf eine so schöne und intelligente Frau an Land ziehen konnte. Aber die Tatsache, dass ich mit einer amerikanischen Schauspielerin zusammen war, hat wahrscheinlich von Anfang an ihr Urteilsvermögen getrübt: 'Oh, sie ist eine amerikanische Schauspielerin, das wird nicht halten.'"

Meghan stimmt der Meinung ihres Mannes zu. "Die Sache mit der Schauspielerin war das größte Problem. Komischerweise gibt es in Großbritannien eine große Vorstellung davon, wie eine Schauspielerin aussieht. Sie kennen Hollywood, und es ist sehr einfach für sie, sie zu typisieren."

Verwendete Quelle: netflix.com

spg Gala

Mehr zum Thema

Gala entdecken