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Herzogin Meghan TV-Produzent wehrt sich gegen ihre Vorwürfe

Herzogin Meghan
© Samir Hussein / Getty Images
Vor einigen Monaten hat Herzogin Meghan in ihrem Podcast enthüllt, dass sie während ihrer Zeit bei der Show "Deal or No Deal" wie ein Objekt behandelt wurde. Jetzt äußert sich erstmals der Produzent der Sendung und weist diese Behauptungen zurück.

Im Oktober vergangenen Jahres hat Herzogin Meghan, 41, in ihrem Podcast "Archetypes" über die Anfänge ihrer Schauspielkarriere gesprochen. Im Gespräch mit ihrem damaligen Gast Paris Hilton, 42, sprach sie über ihre Zeit bei der Spielshow "Deal or No Deal", zwischen 2006 und 2007 agierte sie dort als sogenanntes "Koffer-Girl". Sie und ihre Kolleginnen bei der Sendung seien wie Tussis behandelt und zu bestimmten Schönheitsmethoden gezwungen worden, enthüllte die Frau von Prinz Harry, 38.

Während sich mehrere frühere "Deal or No Deal"-Kolleginnen bereits kurz nach Veröffentlichung der Podcast-Folge zu Wort meldeten, um der Herzogin von Sussex zu widersprechen, hüllten sich die Macher der Sendung in Schweigen. Jetzt – sieben Monate später – äußert sich erstmals ein Produzent der Show.

TV-Produzent weist Herzogin Meghans Vorwürfe zurück

Lucas Green, Chief Content Officer bei Banijay, Eigentümer des Formats "Deal or No Deal", geht nun im Gespräch mit dem Branchenmagazin "Variety" auf die sussex'schen Vorwürfe ein. Die Models, die als "Koffer-Girls" auftraten, seien keinesfalls wie Objekte oder Tussis behandelt worden.

"Wir entwickeln das Format ständig weiter, sodass es nicht mehr dieselbe Sendung ist wie vor 15 Jahren. Es wird viel Arbeit in die Modernisierung unserer Formate gesteckt, um sicherzustellen, dass sie unsere Werte als Unternehmen und die Gesellschaft im Allgemeinen repräsentieren. In der britischen Version werden zum Beispiel weiterhin Mitglieder der Öffentlichkeit aus allen Gesellschaftsschichten zum Öffnen der Boxen eingesetzt [anstelle von Models]", fügt er hinzu.

Meghan musste angeblich ihren BH aufpolstern

Als Nummer 24 der "Koffer-Girls" war es Meghans Aufgabe in der US-amerikanischen Spielshow, den Koffer zu öffnen, wenn der Kandidat es verlangte. Ob Null oder bis zu einer Million Dollar: Welche Geldsumme sich darin versteckte, wusste auch Meghan nicht. Im Podcast resümierte die ehemalige "Suits"-Darstellerin, dass sie zwar dankbar für die Arbeit gewesen sei, da sie so vor ihrem Durchbruch "die Rechnungen bezahlen" konnte – "aber nicht, wie ich mich dabei gefühlt habe, was nicht klug war".

Meghan Markle während der "Deal or No Deal"-Show im Oktober 2006
Meghan Markle während der "Deal or No Deal"-Show im Oktober 2006
© Getty Images

Die heute 41-Jährige und andere Frauen seien damals gezwungen worden, ihre BHs aufzupolstern. Zudem gab es "verschiedene Stationen, an denen man sich die Wimpern anbringen lassen konnte, oder die Extensions. Wir bekamen sogar jede Woche Gutscheine für Bräunungsspray, weil es eine sehr genaue Vorstellung davon gab, wie wir aussehen sollten. Es ging nur um unsere Schönheit und nicht unbedingt ums Köpfchen", erinnerte sich Meghan.

Verwendete Quellen: variety.com, "Archetypes"

sti Gala

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