Herzogin Meghan: Der Palast erlegt ihr ein Schweigegebot auf

Herzogin Meghan gilt als moderne Frau mit eigener Meinung. Dass sie mit dieser seit ihrer Hochzeit mit Prinz Harry deutlich hinter dem Berg halten muss, hat einen Grund

Herzogin Meghan, 37, hat ihr Leben seit Beginn ihrer Beziehung mit Prinz Harry, 34, komplett umgekrempelt - nicht alles geschah dabei auf rein freiwilliger Basis. Viele Dinge entscheidet das Protokoll inzwischen für sie. Dazu gehört auch ihr Umgang mit dem Thema Politik. 

Mitglieder der königlichen Familie dürfen nicht Partei ergreifen

Während sie vor ihrer Beziehung offen über ihre politischen Ansichten Auskunft gab, muss sie ihre Meinung heutzutage für sich behalten. Und das hat einen einfachen Grund. Wie Robert Jobson, 54, Hofberichterstatter des britischen "Evening Standard", in seinem Podcast "Robert Jobson’s Royal Podcast" erklärt, sei eine der vermutlich wichtigsten Regeln, die das Überleben der Monarchie in Großbritannien sichere, folgende: Mitglieder der Königsfamilie dürfen nicht wählen oder politische Ämter innehaben und in der Öffentlichkeit nicht über Politik sprechen. Damit soll verhindert werden, dass sie durch ihre Einmischung eine Verfassungskrise auslösen.

Herzogin Meghan & Prinz Harry in Australien

Ihre erste Übersee-Reise als Ehepaar

Tag 15   Umschwärmt von grimmig dreinschauenden Sicherheitsmännern machen sich Prinz Harry und Meghan auf den Weg die Stadt Rotorua zu besichtigen.
Tag 15  Herzogin Meghan hat besonders die niedlichen Zwerge Neuseelands ins Herz geschlossen. Bei ihrem Besuch in der Stadt Rotorua geht Harrys Ehefrau wieder tief in die Hocke, um sich von dem niedlichen Mädchen auf Augenhöhe begrüßen zu lassen.
Tag 15   Zu Besuch im "Rainbow Springs"-Naturpark: Prinz Harry und Herzogin Meghan werden Zeuge einer Kiwi-Geburt.
Tag 15   Auch in traditionellen Umhängen, die sie in der Te Papaiouru Marae erhalten haben, machen Harry und Meghan eine gute Figur.

113

Herzogin Meghan darf ihre politischen Ansichten nicht nach außen tragen

Die Monarchen sollen sich nach außen neutral und unabhängig zeigen. Sowohl im In- als auch im Ausland. So dürften Aussagen, die Herzogin Meghan als damals noch Bürgerliche während des US-Wahlkampfes zwischen Donald Trump und Hillary Clinton machte, heute von ihr lediglich hinter verschlossenen Türen getroffen werden. Im Jahr 2016 hatte sie sich für Hillary Clinton als US-Präsidentin ausgesprochen. Den heutigen amtierenden Präsidenten nannte sie "frauenfeindlich". Heutzutage, so Robert Jobson im britischen "Express", müsste sie sich mit solch einer kontroversen Äußerung zurückhalten, wenn sie sich in das Leben als Mitglied der königlichen Familie einfügen wolle. 

Keine leichte Aufgabe für Herzogin Meghan. Immerhin galt sie vor ihrer Ehe mit Prinz Harry als durchaus engagierte Frau, die sich unter anderem für Frauenrechte stark machte. Ob sie sich dauerhaft an das Schweigegebot halten wird?

Herzogin Meghan

Bei diesem Thema verbietet ihr Harry den Mund

Prinz Harry, Herzogin Meghan
Das bringt Herzogin Meghan in keine einfache Situation. Als bekennende Tierschützerin muss sie ausgerechnet bei diesem Thema den Mund halten.
©Gala
Themen

Erfahren Sie mehr:

Palastgeflüster: Das machen die Royals