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Herzogin Meghan Sie fordert Beweise für Mobbing-Vorwürfe

Herzogin Meghan
© Dana Press
Herzogin Meghan wird von mehreren Palastmitarbeitern "völlig inakzeptables" Verhalten und Mobbing vorgeworfen. Anschuldigungen, die Prinz Harrys Ehefrau sich nicht weiter gefallen lassen will: Sie fordert Beweise vom Buckingham Palast ein.

"Ich verstehe nicht, wie sie immer noch denken können, dass wir weiterhin schweigen." Diese Aussage von Herzogin Meghan, 39, im Interview mit Oprah Winfrey, 67, entpuppt sich mehr und mehr als Kampfansage von Meghan und Prinz Harry, 36, gegen den Palast. Was viele als Statement bezüglich ihrer Entscheidung für ein TV-Interview ansahen, scheint nun das neue Mantra der Sussexes zu sein: Herzogin Meghan lässt sich die Mobbing-Anschuldigungen und Negativschlagzeilen nicht länger gefallen, wird nicht weiter schweigen.

Nun will die einstige Schauspielerin aktiv gegen die Mobbing-Vorwürfe vorgehen. Der erste Schritt: Sie forderte beim Buckingham Palast Unterlagen, Nachrichten und Namen derjenigen ein, die sie bezichtigen, sich unfair, gar als "Tyrannin", aufgeführt zu haben. 

Herzogin Meghan sieht Mobbing-Vorwürfe als "Hetzkampagne" gegen sie an

Wie "The Mail on Sunday" berichtet, hat Meghan ein Anwaltsteam eingestellt, dass die Anschuldigungen gegen sie untersuchen soll. Der Frau von Prinz Harry wird von gleich mehreren Palastmitarbeitern schweres Mobbing vorgeworfen, das bei einigen Angestellten sogar zur Kündigung geführt haben soll. Die Beschwerden sollen sich auf das Jahr 2017 und 2018 beziehen, als Harry und Meghan noch auf dem Anwesen des Kensington Palastes wohnten. 

Herzogin Meghan

Meghans Verhalten sei "völlig inakzeptabel" gewesen

Jason Knauf, der damalige Pressesprecher des Paares, soll in einem Brief 2018 folgende Zeilen formuliert haben: "Ich bin sehr besorgt, dass die Herzogin im vergangenen Jahr zwei Mitarbeiter aus dem Haushalt schikanieren konnte. Die Behandlung von X [Name redigiert] war völlig inakzeptabel." 

Wie der Buckingham Palast kurze Zeit nach bekanntwerden der Mobbing-Vorwürfe verkünden ließ, nehme man die Aussagen der Betroffenen sehr ernst und werden diesen auf den Grund gehen. "Mitglieder des Personals, die damals involviert waren, einschließlich derer, die den Haushalt verlassen haben, werden eingeladen, um zu sehen, ob Lehren daraus gezogen werden können", so das offizielle Statement. Wie die britische Presse berichtet, soll auch der Palast ein unabhängiges Anwaltsteam engagiert habe, um eine faire Untersuchung zu gewährleisten.

Der Kampf zwischen Harrys Ehefrau und seiner Familie gleicht dem zwischen David gegen Goliat. Denn hier dreht es sich schon lange nicht mehr "nur" um Mobbing: Es geht um Rufmord, um fehlende Unterstützung und laut Meghan auch um Rassismus. Der Palast hingegen versucht sein Gesicht zu wahren.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, thesun.co.uk, watson.de

jna Gala


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