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Herzogin Meghan Sie fechtet die Verleumdungsklage ihrer Halbschwester erneut an

Herzogin Meghan
© Mark Large / Pool / Getty Images
Die Fehde zwischen Herzogin Meghan und Samantha Markle geht offenbar in die nächste Runde. Meghans erster Versuch, die Verleumdungsklage ihrer Halbschwester abweisen zu lassen, ist gescheitert. Doch die Ehefrau von Prinz Harry gibt nicht auf.

Da sind Prinz Harry, 37, und Herzogin Meghan, 40, extra ins kalifornische Montecito ausgewandert, um sich ein Leben fernab des Trubels um die britische Königsfamilie aufzubauen, doch zur Ruhe scheinen sie auch dort nicht zu kommen. Denn nicht nur das Zerwürfnis mit Harrys Verwandtschaft sorgt immer wieder für Schlagzeilen, auch die Fehde mit den Markles lastet schwer auf den Sussexes. Vor allem Meghans Halbschwester will den erbitterten Streit offenbar nicht ruhen lassen.

Herzogin Meghan geht erneut gegen Verleumdungsklage ihrer Schwester vor

Im März hatte Samantha Markle, 57, eine Verleumdungsklage gegen die Herzogin von Sussex wegen ihres Interviews mit Oprah Winfrey, 68, im Jahr 2021 eingereicht. Ihr Vorwurf: Meghan habe gelogen und Geschichten über ihre Kindheit und Jugend in "Armut" erfunden. Die reichte wiederum am 17. Juni einen Antrag auf Abweisung der Anschuldigungen gegen sie ein – allerdings erfolglos.

Wie "Us Weekly" berichtet, sei ihr Antrag am 21. Juni als gegenstandslos abgewiesen worden, da Samantha eine geänderte Klage eingereicht habe. Nun jedoch versucht Meghan erneut ihr Glück. In Gerichtsdokumenten, die der amerikanischen Promiseite vorliegen, soll die 40-Jährige gegen die Behauptungen ihrer Halbschwester in ihrem "unbegründeten Verleumdungsfall" argumentieren. Darin behauptet Meghan, Samantha habe "zahlreiche spezifische Tatsachenbehauptungen und Beweisstücke aus ihrer ursprünglichen Klage gestrichen; die Fakten würden Samanthas Fall "völlig untergraben".

"Am offensichtlichsten ist, dass ihre ursprüngliche Beschwerde eine E-Mail aus dem Jahr 2018 von Meghan an den damaligen Kommunikationssekretär des Kensington Palastes, Jason Knauf, enthielt, von der die Klägerin behauptete, sie sei die Grundlage für die angeblich diffamierenden Aussagen in 'Finding Freedom'", zitiert "Us Weekly" weiter aus den Dokumenten. "Die E-Mail selbst widerlegt jedoch die Behauptung der Klägerin, dass Meghan in irgendeiner Weise für die angeblich diffamierenden Aussagen der Autoren in 'Finding Freedom' verantwortlich sei."

Im Antrag der Herzogin heißt es weiter: "In ihrer Verzweiflung, ihren Fall zu retten, hat die Klägerin eine der Aussagen buchstäblich erfunden, wie das fehlende Vernehmungsprotokoll beweist." 

Samantha Markle spricht immer wieder über ihr zerrüttetes Verhältnis zu Meghan

Samantha Markle hat in der Vergangenheit des Öfteren öffentlich über ihr Verhältnis zu ihrer Halbschwester gesprochen. In ihrem Antrag vom März beschuldigte sie die einstige "Suits"-Darstellerin, über sie und den gemeinsamen Vater Thomas Markle, 77, zu lügen, damit Samantha und Thomas "die falsche Erzählung und die märchenhafte Lebensgeschichte, die [Meghan] ausgeheckt hat, nicht zerstören oder ihr widersprechen können".

Herzogin Meghan hingegen argumentiert in ihrer Klageabweisung, dass es keinen Grund gebe, einen Richter in diese Angelegenheit zu involvieren. "Wir setzen keine Geschworenen ein, um darüber zu entscheiden, ob zwei Menschen sich 'nahestehen' oder ob jemand wirklich das Gefühl hat, 'als Einzelkind aufgewachsen zu sein'", steht in Meghans Unterlagen. Gerichte seien nicht in der Lage, über "die Rechtmäßigkeit der Gefühle einer Person in Bezug auf ihre Kindheit und ihre Beziehungen zu urteilen", heißt es darin weiter. "Das sollten sie auch nicht sein. [...] Dieser Streit hat weder vor diesem noch vor einem anderen Gericht etwas zu suchen."

Verwendete Quellen: usmagazine.com, express.co.uk

spg Gala


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