Herzogin Meghan: Überraschender Dank-Anruf bei Initiatorin

Herzogin Meghan bekommt nach ihrem Geständnis, unter dem Druck der Medien zu leiden, Zuspruch aus den Reihen der Regierung. Darüber hat sich Meghan so gefreut, dass sie die Initiatorin des Briefes mit einem Anruf überraschte.


72 weibliche Mitglieder des britischen Unterhauses bekunden in einem offenen Brief ihre Solidarität mit Herzogin Meghan, 38, und loben sie, "gegen die oft unangenehme und irreführende Natur der Geschichten" über sie in der Presse Stellung zu beziehen. Nun bedankt sich die Herzogin von Sussex mit einem persönlichen Anruf bei der Labour-Abgeordneten Holly Lynch, 33. Sie hat das offene Solidaritäts-Schreiben verfasst.

Hilfe für Herzogin Meghan 

In dem Schreiben heißt es, man stünde zu Meghan und ihrer Forderung, dass diskreditierende und unwahre Geschichten nicht "unangefochten" bleiben dürfen. In der TV-Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey" hatte Meghan zuvor zugegeben, vor der Hochzeit mit Prinz Harry, 35, die harte Gangart der britischen Medien unterschätzt zu haben und besonders während der Schwangerschaft mit Archie Mountbatten-Windsor, sechs Monate, "verletzlich" gewesen zu sein. Den Umgang mit den negativen Schlagzeilen nannte sie den Tränen nahe "eine Herausforderung".

Herzogin Meghan + Prinz Harry

Sechs wichtige Erkenntnisse aus ihrer Dokumentation

Herzogin Meghan und Prinz Harry
Herzogin Meghan und Prinz Harry sprechen in ihrer Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey" überraschend offen über die Schattenseiten ihres Lebens in der Öffentlichkeit. Im Video sehen Sie die sechs wichtigsten Erkenntnisse.
©Gala / Brigitte

Britische Klatschpresse soll sich mäßigen

In dem aktuellen Brief an Meghan schreiben die Absenderinnen weiter, dass sie als weibliche Abgeordnete und damit als Frauen im Rampenlicht verstünden, wie "Missbrauch und Einschüchterung" als "Mittel zur Herabsetzung von Frauen in öffentlichen Ämtern" eingesetzt werden. Weiterhin wird kritisiert, dass in einigen der Artikel über Meghan "veraltete, koloniale Untertöne" mitschwängen.

Die 72 Frauen verpflichten sich außerdem, die "uns zur Verfügung stehenden Mittel" einzusetzen, um sicherzustellen, dass die Presse Meghans Recht auf Privatsphäre respektiert und ihre Geschichten die Wahrheit widerspiegeln.

Der Brief endet mit einer klaren Forderung: "Wir erwarten, dass die nationalen Medien die Integrität besitzen, um zu wissen, wann eine Geschichte im nationalen Interesse ist und wann sie versucht, eine Frau ohne ersichtlichen Grund niederzureißen."

Update: Herzogin Meghan: Überraschender Dank-Anruf

Meghan Markle hat von der Unterstützung durch die Politikerinnen erfahren und einige der Unterzeichnerinnen persönlich angerufen und sich bedankt, wie CNN berichtet. Eine davon war Holly Lynch. Die Labour-Abgeordnete ist für den offenen Brief verantwortlich, den sie am 29. Oktober auf ihrem Twitter-Kanal geteilt hat. Der politische Korrespondent Joe Pike hat nun ein Video auf Twitter geteilt, indem Lynch von Meghans überraschendem Anruf berichtet.

"Sie rief an, um sich bei mir und anderen weiblichen Abgeordneten für den offenen Brief zu bedanken. [...] Als Frauen in öffentlichen Ämtern verstehen wir absolut, was sie durchmacht. Obwohl wir in sehr unterschiedlichen Rollen in der Öffentlichkeit tätig sind, stehen wir solidarisch hinter ihr", erzählt das Mitglied des britischen Parlaments. Laut Lynch habe sich Meghan sehr gefreut, den Brief zu lesen.

Mit Meghan habe sie zudem darüber geredet, wie schwer es für sie als Herzogin und Mutter sei, in der Öffentlichkeit zu stehen und diesen beiden Rollen gerecht zu werden. Holly betont auch, dass sie "sehr besorgt" über die "unglaublich sexistische" Berichterstattung über die Herzogin sei. Sie appelliert an die britische Presse, solche Artikel in Zukunft zu unterbinden. 

Verwendete Quellen: The Telegraph, ITV, Twitter

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