Herzogin Meghan: Setzt sie ihr Kind einem Risiko aus?

Herzogin Meghan ist schwanger - und macht auf ihrer Commonwealth Tour mit Prinz Harry Halt in Regionen, in denen das Risiko besteht, sich mit dem Zika-Virus zu infizieren

Herzogin Meghan, 37, und Prinz Harry, 34, erwarten ihr erstes Kind. Diese freudige Botschaft gab der Kensington Palast kurz vor dem Start ihrer großen Commonwealth-Tour nach Australien, Neuseeland, Fidschi und Tonga bekannt. Vom 16. bis 31. Oktober reist das Herzogspaar von Sussex im Auftrag der Queen durch die vier Staaten. Ein eigentlich ungünstiger Zeitpunkt für eine Schwangerschaft.

Zika-Virus auf den Fidschi-Inseln und in Tonga

Denn auf den Fidschi Inseln und in dem Königreich Tonga gilt ein Risiko für die Übertragung des Zika-Virus. Verbreitet wird der Erreger durch infizierte Mücken, die Infektion verläuft aber meist harmlos. Schwangeren Frauen wird allerdings abgeraten in Regionen zu reisen, in denen das Virus grassiert. Es kann schwere Fehlbildungen oder neurologische Schäden bei ihren Föten auslösen. 

Ärzte geben Herzogin Meghan grünes Licht

Doch genau das machen Meghan und Harry vom 23. bis zum 26. Oktober, wenn sie auf ihrer großen Reise Halt in Fidschis Haupstadt Suva machen und im Anschluss weiter nach Tonga reisen. Ein Risiko für ihr ungeborenes Kind stellt der Aufenthalt allerdings nicht dar, stellte der Palast auf Nachfrage klar. "Der Herzog und die Herzogin haben sich medizinischen Rat bezüglich des Risikos des Zika-Virus auf den Fidschi-Inseln und in Tonga geben lassen, es wird keine Änderung des geplanten Zeitplans geben", erklärte der Hof der britischen Zeitung "The Sun". 

Alternativ hätte Prinz Harry diesen Part der Reise komplett alleine übernehmen können. Doch scheinbar ist das Paar mit ihren Ärzten zu dem Entschluss gekommen, dass für die schwangere Meghan keine Gefahr besteht, wenn sie einige Vorsichtsmaßnahmen einhält. So heißt es auch in den Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes, dass aktuell keine neuen Erkrankungsfälle dokumentiert wurden und das Übertragungsrisiko kann dabei sowohl regional als auch saisonal erheblich variieren kann. Meghan verzichtet daher auf die kritischen Stationen, dem Colo-i-Suva Wald und das Fiji Memorial in Suva auf den Fidschi-Inseln. Tatsächlich war es schon im Vorfeld so, dass nur Harry für diese Termine eingetragen war.

Der werdenden Mutter geht es gut

Rebecca English, die Royal-Korrespondentin der britischen "Daily Mail", die das Paar auf ihrer Tour begleitet, erfuhr zudem, dass es Meghan gut gehe und sie den Ultraschall in ihrer zwölften Schwangerschaftswoche hatte. So oder so steht der königliche Besuch ununterbrochen unter besonderer Beobachtung - und unnötigen Gefahren werden sich Harry und Meghan ohnehin nicht aussetzen. Somit können wir uns in den kommenden Tagen auf zahlreiche Auftritte der strahlenden werdende Eltern freuen. 

Herzogin Meghan

Sie ist schwanger!

Herzogin Meghan
Prinz Harry und Herzogin Meghan im Babyglück: Mit einem offiziellen Statement gibt der Kensington Palast bekannt, dass das Herzogspaar von Sussex sein erstes Kind erwartet.
©Gala


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