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Archie Mountbatten-Windsor Serena Williams und Jessica Mulroney werden keine Paten

Herzogin Meghan und Prinz Harry setzen bei der Auswahl der Paten für Baby Archie auf Familie und enge Freunde
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Zwei der besten Freundinnen von Herzogin Meghan dürfen bei der Taufe von Baby Archie Mountbatten-Windsor nicht zu Paten erklärt werden. Der Grund ist triftig. 

Wen wählen Herzogin Meghan, 37, und Prinz Harry, 34, als Taufpaten für Archie Mountbatten-Windsor aus? Eine wichtige Frage, immerhin sollen die Paten das Kind ein Leben lang begleiten und ihm als wichtige Vertraute mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ausgerechnet zwei der engsten Freundinnen von Meghan, Serena Williams, 37, und Jessica Mulroney, 39, fallen aus - und das aus religiösen Gründen. Doch von vorne. 

Archie Mountbatten-Windsor muss auf Serena Williams verzichten

Wie das Magazin "People" erfahren hat, wird Williams nicht bei der Taufe von Baby Archie anwesend sein. "Nein, ich arbeite am Sonntag", sagte die Profisportlerin gegenüber Reportern bereits einige Tage vor dem Taufdatum, dem 6. Juli. Meghan verstehe die Entscheidung der 37-Jährige, erklärte Serena weiter. Doch auch religiöse Differenzen könnten dazu geführt, dass der Tennisstar Archie nicht über das Taufbecken halten wird.

Religiöse Differenzen

Serena Williams gehört den Zeugen Jehovas an. Über den ersten Geburtstag ihrer Tochter Olympia im September 2018 sagte sie kurz zuvor: "Olympia feiert keine Geburtstage. Wir sind Zeugen Jehovas, wir machen so etwas nicht." Eine Aussage, die weltweit für Schlagzeilen sorgte. Dass Serena Williams der umstrittenen Glaubensgemeinschaft, die es unter anderem verbietet, Weihnachten und Ostern zu feiern oder Bluttransfusionen anzunehmen, angehört, ist kein Geheimnis. Allerdings lebte Williams nie hundertprozentig nach deren Glaubenssätzen. Ebenfalls 2018 sagte Williams der US-"Vogue": "Zeugin Jehovas zu sein ist mir wichtig, aber ich habe es nie wirklich praktiziert." 

Auch Meghans zweite beste Freundin, Jessica Mulroney, fällt als Patin aus: Sie ist jüdischen Glaubens.

Das sagt die englische Kirche 

GALA hat mit Richard Gardiner, Reverend bei "Friends of the Anglican Chaplaincy in Bonn and Cologne e. V." gesprochen. Er erklärt: "In der Church of England gibt es eine Grundvoraussetzung, dass Paten selbst getauft sein müssen. Idealerweise sollten sie auch konfirmiert sein, aber ihre Taufe/Konfirmation muss nicht unbedingt in der Church of England stattgefunden haben." Bei Juden findet keine Taufe im christlichen Sinne statt. Der Reverend: "Das Erfordernis, im christlichen Glauben getauft und im Idealfall bestätigt worden zu sein, schließt offensichtlich die Möglichkeit aus, dass eine Person des jüdischen Glaubens Pate wird." 

Im Hinblick auf Serena Williams wird die Church of England ebenfalls keine Patenschaft erlauben. "Da die Zeugen Jehovas eher eine Religionsgemeinschaft sind als eine christliche Konfession, wären sie auch bei einer Taufe der Church of England nicht [als Paten] förderfähig", sagt Gardiner.
Menschen, die in der katholischen, methodistischen, baptistischen, vereinigten reformierten Kirche und anderen christlichen Konfessionen getauft wurden, könnten allerdings Pate werden. 

Meghan ließ sich taufen

Selbst Meghan ließ sich vor der Hochzeit mit Harry taufen und konfirmieren, um Mitglied der Church of England zu werden. Dies, so schreiben britische Medien, sei kein Muss für die Hochzeit mit Harry gewesen, sondern ein Zeichen des Respekts gegenüber Queen Elizabeth, 93. 

Verwendete Quelle: eigene Recherche, People, Hello, Twitter

jre Gala


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