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Herzogin Meghan Royal-Experten kritisieren ihr Kinderbuch

Herzogin Meghan
© Getty Images
Diese Nachricht war eine Überraschung: Herzogin Meghan hat ihr eigenes Kinderbuch geschrieben. Der Titel lautet "The Bench", auf Deutsch: "Die Bank". Im Fokus steht eine besondere Vater-Sohn-Beziehung. Wieso britische Royal-Expert:innen ausgerechnet dieses Thema für unpassend halten.

"'The Bench' begann als ein Gedicht, das ich für meinen Mann zum Vatertag schrieb, einen Monat nachdem Archie geboren wurde ...", erkärt Herzogin Meghan, 39, in einer offiziellen Pressemitteilung zu ihrem Werk. Die Geschichte soll an "die vielen Möglichkeiten erinnern, wie Liebe in einer modernen Familie Gestalt annehmen und ausgedrückt werden kann". Das Buch wird aus der Perspektive einer Mutter erzählt. Ein Thema, das für Aufsehen sorgt.

Royal-Expert:innen kritisieren, dass Meghan ausgerechnet eine Geschichte über die Beziehung von einem Vater zu einem Kind schreibt. Denn: Das Verhältnis zu ihrem eigenen Vater Thomas Markle gilt als zerrüttet, und auch die Beziehung von Prinz Harry, 36, und Prinz Charles, 72, ist angespannt.

Penny Junor: Herzogin Meghan befindet sich auf "heiklem Terrain"

Royal-Biografin Penny Junor, 71, merkte im Gespräch mit "The Sun" an: "Es ist sehr einfach, über Beziehungen zwischen Vätern und Söhnen zu sprechen, wenn sie zwei Jahre alt sind. Aber Probleme kommen, wenn die Kinder älter sind – wie Meghan mit ihrem Vater und Harry mit Prinz Charles." Junor hält das Thema des Buches für "merkwürdig". Sie erklärt: "Sie [Herzogin Meghan, Anm. d. Red.] befindet sich auf heiklem Terrain. Aber es ist auch ein sehr schnulziges Buch, wie es sich anhört."

Herzogin Meghan und Prinz Harry

Angela Levin klagt über "Heuchelei von Meghan und Harry"

Das sieht Angela Levin, eine Biografin von Prinz Harry, ähnlich: "Wieder einmal haben wir die Heuchelei von Meghan und Harry, die eine Sache sagen, aber es selbst nicht tun. Ich weiß nicht, wie man über einen Jungen, einen Sohn oder einen Vater schreiben kann, wenn man seit Jahren nicht mit seinem eigenen Vater gesprochen hat." Die Autorin beschreibt das Projekt als "außergewöhnlich".

Piers Morgan: "Frau Markle hat ihren Vater Thomas rücksichtslos verleugnet"

Selbstverständlich lässt es sich auch Meghans größter Kritiker Piers Morgan, 56, nicht nehmen, öffentlich über ihr neues Projekt herzuziehen. In seiner Kolumne für "Daily Mail" schreibt Morgan, er habe "laut gelacht", als er die Ankündigung des Buches sowie das "überschwängliche Statement" der Herzogin gelesen habe. "Frau Markle teilte uns stolz mit, dass ihr literarisches Debüt 'die Wärme, die Freude und den Trost der Beziehung zwischen Vätern und Söhnen aus allen Lebensbereichen' einfängt. [...] Ich frage mich, wie sehr diese rührenden Gefühle bei ihrer eigenen Familie oder bei der ihres Mannes ankommen werden?". Der Moderator ergänzt: "Damit wir es nicht vergessen: Frau Markle hat ihren Vater Thomas rücksichtslos verleugnet und weigert sich, irgendetwas mit ihm zu tun zu haben, trotz der Tatsache, dass sie jetzt nur 70 Meilen voneinander entfernt leben." Für Piers Morgen ist das Thema des Buches "sehr, sehr unangenehm".

"The Bench" von Herzogin Meghan soll am 8. Juni 2021 im Verlag "Random House Children’s Books" erscheinen.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, thesun.co.uk

aen Gala


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