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Herzogin Meghan Palast soll Mobbing-Vorwürfe gegen sie "begraben"

Herzogin Meghan
© Aaron Chown/PA Wire / Picture Alliance
Herzogin Meghan wird von diversen Ex-Angestellten des Mobbings bezichtigt, der Palast hatte angekündigt, die Vorwürfe zu untersuchen. Das passiert allerdings nur schleppend.

Es sind schwere Vorwürfe, die im März 2021 gegen Herzogin Meghan, 40, erhoben wurden. Die ehemalige Schauspielerin soll "zwei persönliche Assistenten aus dem königlichen Haushalt vertrieben und das Selbstvertrauen eines dritten Mitarbeiters untergraben" haben, berichtete die Zeitung "The Times" und druckte weitere Aussagen mehrerer Mitarbeiter:innen ab. "Es gab viele gebrochene Menschen. Junge Frauen wurden durch ihr [Meghans] Verhalten gebrochen", sagte unter anderem eine Ex-Angestellte der Herzogin. Andere sollen "schrecklich behandelt" worden sein und wurden von Meghan "persönlich gedemütigt".

Eine lange Liste von schweren Anschuldigungen, die der Buckingham Palast untersuchen wollte, wie in einem offiziellen Statement verkündet wurde. Das soll bis jetzt allerdings nicht passiert sein, wie die britische Zeitung "Daily Mail" erfahren haben will.

Vorwürfe gegen Herzogin Meghan werden "begraben"

Es scheint, als wolle der Palast die Vorwürfe gegen die Herzogin "begraben", berichten Insider. Im Rahmen einer offiziellen Untersuchung der Vorwürfe durch das Königshaus sollen insgesamt nur "vier oder fünf" ehemalige Mitglieder von "Team Sussex" befragt worden sein, zeitweise haben jedoch bis zu 25 Menschen für Meghan und Harry gearbeitet, von denen jetzt viele als potenzielle Zeugen infrage kommen.

Herzogin Meghan

Rund ein Jahr nach Beginn der Untersuchung sollen sich die königlichen Beamten immer noch weigern, Ergebnisse preiszugeben oder auch nur zu bestätigen, dass die Ergebnisse der Untersuchung in den diesjährigen Jahresbericht einfließen werden. "Dies hätte eine Gelegenheit sein sollen, das Richtige zu tun. Jetzt sieht es so aus, als würden sie nichts tun", sagt ein Insider gegenüber "Daily Mail". Weiter betont die anonyme Quelle: "Es war eine sehr schwierige Situation für alle Beteiligten, aber der Palast ist eine sehr mächtige Institution und es scheint eindeutig ein kulturelles Problem zu geben, mit Mobbing nicht umzugehen, besonders, wenn man einige der Anschuldigungen über die Art und Weise betrachtet, wie Prinz Andrew seine Mitarbeiter im Laufe der Jahre behandelt haben soll."

Prinz Andrew, 63, wurde schon vor Jahren vorgeworfen, seine Mitarbeiter:innen angeschrien und beschimpft zu haben und unmögliche Forderungen an sie zu stellen. 

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, thetimes.co.uk

aen Gala


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