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Herzogin Meghan Sie soll Mitarbeiter im Palast gemobbt haben

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan wird vorgeworfen, ihre Mitarbeiter schikaniert zu haben.
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Mehrere wichtige Mitarbeiter von Herzogin Meghan und Prinz Harry quittierten 2018 und 2019 ihren Dienst. Britische Medien wunderten sich über die Fluktuation. Jetzt, zweieinhalb Jahre später, erheben Insider schwere Anschuldigungen. Der Palast reagiert mit einem Statement.

Herzogin Meghan, 39, "habe zwei persönliche Assistenten aus dem königlichen Haushalt vertrieben und das Selbstvertrauen eines dritten Mitarbeiters untergraben", schreibt die Zeitung "The Times". Hervorgebracht werden die Anschuldigungen Personen im Umfeld des Königshauses. Der Grund: In der Öffentlichkeit sei "nur eine Teilversion" dessen entstanden, wie Meghan im Kensington Palast agiert habe. 

Herzogin Meghan soll Angestellte gemobbt haben

Die Zeitung druckt Aussagen mehrerer Mitarbeiter ab. Eine der Quellen sagt der Zeitung: "Es gab viele gebrochene Menschen. Junge Frauen wurden durch ihr [Meghans] Verhalten gebrochen."

Ein unerfreulicher Zwischenfall soll sich im Rahmen einer Terminplanung ereignet haben. "Ich hatte Angst. Ich konnte nicht aufhören zu zittern", erinnert sich eine Person an den Moment zurück, als Meghan sie wegen einer Unstimmigkeit angerufen habe. 

Auch Samantha Cohen, die ehemalige Privatsekretärin der Sussexes, sei "schrecklich behandelt" worden, heißt es. "Nichts war jemals gut genug [für Meghan]", berichten die Insider.

Ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter gibt an, von Meghan Markle persönlich "gedemütigt" worden zu sein. Es habe sich "eher wie emotionale Grausamkeit und Manipulation an[gefühlt], was man wohl auch als Mobbing bezeichnen könnte", ergänzt ein anderer Informant.

Queen Elizabeth, Prinz Charles, Herzogin Catherine und Co.

Beschwerde über "inakzeptables" Verhalten

Jason Knauf, der damalige Kommunikations-Sekretär der Sussexes, reichte im Oktober 2018 angeblich Beschwerde in der Personalabteilung des Buckingham Palastes ein. In einer E-Mail schrieb er: "Ich bin sehr besorgt, dass die Herzogin im vergangenen Jahr dazu in der Lage war, zwei PAs [persönliche Assistenten] aus dem Haushalt zu schikanieren. Die Behandlung von X war völlig inakzeptabel." Er fügte hinzu: "Die Herzogin scheint darauf bedacht zu sein, immer jemanden im Visier zu haben. Sie schikaniert Y und versucht, ihr Selbstvertrauen zu untergraben. Wir haben Bericht für Bericht von Menschen erhalten, die inakzeptables Verhalten gegenüber Y beobachtet haben."

Prinz Harry wusste von den Vorwürfen

Auch andere hochrangige Angestellte im Buckingham Palast und im Clarence House haben laut des Artikels gewusst, dass es eine Situation gibt, "in der Mitarbeiter, insbesondere junge Frauen, so gemobbt wurden, dass sie weinten." Unternommen worden sein soll allerdings nichts. Im Gegenteil: Nachdem Prinz Harry von der Angelegenheit erfuhr, soll er Jason Knauf gebeten haben, die Sache auf sich beruhen zu lassen.

Der Palast schützte Meghan

"Die Institution hat Meghan ständig beschützt. All die Männer in grauen Anzügen [hochrangige Mitarbeiter der Royals], die sie [Meghan] hasst, haben eine Menge zu verantworten, weil sie absolut nichts getan haben, um die [gemobbten] Menschen zu schützen", behauptet einer der Insider.

Stattdessen soll eine andere Maßnahme getroffen worden sein, um das Problem zu lösen: Prinz William und sein Privatsekretär Simon Case nahmen die auf längere Sicht geplante Trennung des Kensington Palastes von Harry und Meghan sofort in Angriff. Die Pressemitteilung über die Einrichtung eines eigenen Haushaltes für die Sussexes ging Mitte März 2019 an die Öffentlichkeit.

Das sagt die Herzogin von Sussex zu den Vorwürfen

Herzogin Meghan reagiert über einen Sprecher und einen Anwalt auf die gegen sie erhobenen Anschuldigungen. Zwar verurteilen sie die Berichterstattung aufs Schärfste, ein klares Dementi der Vorfälle ist allerdings nicht zu lesen.

"Nennen wir es einfach so, wie es ist: eine kalkulierte Schmierkampagne, die auf irreführenden und schädlichen Fehlinformationen basiert. Wir sind enttäuscht zu sehen, dass diese diffamierende Darstellung der Herzogin von Sussex von einem Medienunternehmen glaubwürdig gemacht wurde. Es ist kein Zufall, dass verzerrte, mehrere Jahre alte Anschuldigungen, die die Herzogin untergraben sollen, den britischen Medien mitgeteilt werden, kurz bevor sie und der Herzog offen und ehrlich über ihre Erfahrungen der letzten Jahre sprechen ." Damit ist das Interview von Harry und Meghan mit Oprah Winfrey, 67, gemeint, das am 7. März in den USA ausgestrahlt wird.

Weiter heißt es von Meghans Seite, die "Times" werde "vom Buckingham Palast benutzt [...], um eine völlig falsche Erzählung zu verkaufen". Die Herzogin sei "traurig über diesen jüngsten Angriff auf ihren Charakter“ und das insbesondere, weil sie "selbst das Ziel von Schikanen war und [...] sich zutiefst dafür einsetzt, diejenigen zu unterstützen, die Schmerzen und Traumata erlebt haben".

Die Anwälte bestreiten außerdem, dass das besagte Treffen zwischen Prinz Harry und Jason Knauf stattgefunden habe. Der Herzog von Sussex habe sich nicht in Personalangelegenheit eingemischt, wird klargestellt.

Buckingham Palast duldet Mobbing nicht

Der Buckingham Palast reagierte noch am selben Tag mit einem Statement auf die schweren Vorwürfe gegen die Herzogin.

"Wir sind sehr betroffen über die Anschuldigungen in 'The Times' nach den Äußerungen ehemaliger Mitarbeiter des Herzogs und der Herzogin von Sussex", heißt es in einem Statement, das der Palast am Mittwochabend, 3. März 2021, veröffentlicht. "Dementsprechend wird unser Human-Ressource-Team die im Artikel beschriebenen Umstände untersuchen", heißt es weiter. Zudem seien Mitarbeiter, die zu diesem Zeitpunkt beteiligt waren, einschließlich derjenigen, die den Haushalt verlassen haben, dazu angehalten, sich einzubringen, um mehr Informationen zu erhalten. "Das Königshaus hat seit vielen Jahren eine Richtlinie zur 'Würde am Arbeitsplatz' eingeführt und toleriert Mobbing oder Belästigung am Arbeitsplatz nicht und wird dies auch nicht tun."

Verwendete Quelle: thetimes.co.uk

jre Gala


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