Herzogin Meghan: Ob es für diesen Fauxpas eine Schelte von der Queen gibt?

Herzogin Meghan ist mit Prinz Harry auf Auslandsreise in Irland. Bei einem Termin in der Hauptstadt passiert ihr etwas, dass sich für einen Royal eigentlich nicht ziemt

Herzogin Meghan muss das Royal sein weiterhin lernen 

An ihrem ersten Tag in Dublin (10. Juli) sind Prinz Harry, 33, und Herzogin Meghan, 36, zu einem Empfang eingeladen. Dort ist auch die irische Senatorin Catherine Noone, 42, zu Gast. Sie kommt mit Meghan ins Gespräch - und gibt darüber kurze Zeit später ein pikantes Detail auf Twitter preis.

Herzogin Meghan bricht das Protokoll

Der Tweet von Noone beginnt harmlos. Zu einem Foto von sich und Meghan mit Harry im Hintergrund schreibt sie: "Eine Freude, Prinz Harry und die Herzogin von Sussex heute Abend in der Residenz des britischen Botschafters zu treffen." Dann folgt ein Satz, der Meghan vielleicht eine Zurechtweisung von royalen Etikette-Wächtern einbringen könnte: "Die Herzogin und ich haben uns über das Ergebnis des kürzlichen Referendums unterhalten - sie hat interessiert zugeschaut und war erfreut, das Ergebnis zu sehen."
Bei dem besagten Referendum hatte die Mehrheit der abstimmungsberechtigten Iren und Irinnen dafür gestimmt, das strikte Abtreibungsverbot im Land zu lockern. Künftig dürfen damit Schwangerschaftsabbrüche nach einer Vergewaltigung, bei Inzest oder wegen einer Missbildung des Fötus' durchgeführt werden. Ein Ergebnis, dass Meghan laut Noone als positiv empfunden und das auch geäußert hat. Doch warum ist das problematisch? 

Fashion-Looks

Der Style von Meghan Markle

Kurz nachdem Meghan mit ihrer Vogue-Ausgabe für Wirbel sorgte, wurde jetzt bekannt: Die Herzogin von Sussex wird eine weitere neue Aufgabe übernehmen, sie geht unter die Modedesigner. Zusammen mit der wohltätigen Organisation "SmartWorks" entwirft sie eine Kollektion. Der Palast veröffentlicht jetzt erste Bilder, die sie bei einem Besuch Anfang des Jahres zeigen. In skinny Jeans und einem schicken, schwarzen Vintage-Mantel von Courrèges legt sie einen stilsicheren Auftritt hin. Dazu kombiniert sie ihre geliebten Aquazzura-Ballerinas. 
Herzogin Meghan wird als Gastchefredakteurin die Septemberausgabe 2019 der britischen Vogue betreuen. Für das erste Bild dieser heiß ersehnten Zusammenarbeit wählt die frischgebackene Mutter ein Tweedkleid von Gucci mit Blumenapplikation für schlappe 2600 Euro.
Das Foto ist bei einem Besuch der wohltätigen Organisation "Smart Works" entstanden, dessen Schirmherrschaft Meghan Anfang des Jahres übernommen hat. Ein zweites Foto zeigt den Look in seiner vollen Pracht. Das teure Kleid beweist erneut, dass Meghan auch am Ende ihrer Schwangerschaft auf stylische Designermode setzt. Der schmale Schnitt und der gemusterte Tweed-Stoff betont ihre riesige Kugel, ihr dunkles Haar fällt ihr in leichten Wellen über die Schultern. 
Zur Europa-Premiere von "König der Löwen" erscheint Herzogin Meghan am Arm von Prinz Harry. Für ihren ersten Red Carpet-Auftritt nach der Geburt von Baby Archie wählt sie ein schwarzes Kleid von Jason Wu mit durchsichtigen Ärmeln für rund 2.200 Euro. Ihre Clutch ist von Gucci, die Pumps sind von Aquazzura.

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Britische Royals müssen sich politisch neutral verhalten

Queen Elizabeth, 92, ist zwar das Staatsoberhaupt Großbritanniens, doch faktisch ist ihre politische Macht minimal. Die Politik wird gelenkt vom demokratisch gewählten Parlament und der aktuell amtierenden Premierministerin Theresa May. Für die Queen - und auch ihre Familienmitglieder - bedeutet dies: Vorsicht mit politischen Stellungnahmen! Auf der Homepage des Buckingham Palastes heißt es konkret:
"Als Staatsoberhaupt muss die Königin in Bezug auf politische Angelegenheiten streng neutral bleiben, ist unfähig zu wählen oder sich zur Wahl zu stellen. Jedoch hat Ihre Majestät wichtige zeremonielle und formelle Rollen in Bezug auf die Regierung des Vereinigten Königreichs."

Einen Screenshot des Original-Tweets von Catherine Noone zeigt die Daily Mail

Irische Politikern löscht Tweet

Nachdem der Post mehrere Antworten erhalten hatte, die darauf hinwiesen, dass Meghan das königliche Protokoll gebrochen haben könnte, indem sie eine politische Meinung äußerte, löschte Noone den Satz - wohl im Bewusstsein, dass sie über diesen Teil des Gesprächs lieber hätte schweigen sollen. Laut Daily Mail rechtfertige Noone sich: "Ich habe es geklärt - es war ein sehr freundliches Gespräch, sie [Meghan] äußerte keine politische Meinung. Sie war interessiert und charmant. Es war irreführend, also habe ich es gelöscht."
Doch auch sie wird wissen: Das Internet vergisst nichts. Was einmal gepostet wird, kann nicht mehr zurückgenommen werden. Und so wird auch sicher die Queen von Meghans Äußerung erfahren haben und sie, vielleicht, nach der Rückkehr aus Dublin noch einmal an die Do's and Don'ts der royalen Etikette erinnern. 

Herzogin Meghan + Prinz Harry

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©Gala




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