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Herzogin Meghan Nur keine Fehler! Sie engagiert Faktencheckerin für ihren Podcast

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan
© Patrick van Katwijk / Getty Images
Herzogin Meghan will auf Nummer sicher gehen! Die Frau von Prinz Harry ist zum Ende des Sommers 2022 frisch mit ihrem Podcast "Archetypes" durchgestartet, doch Fehler möchte sie sich dabei in Zukunft nicht erlauben. 

Herzogin Meghan, 41, scheint bösen Überraschungen aus dem Weg gehen zu wollen. Laut "Daily Mail" hat die Neu-Podcasterin deshalb eine Faktencheckerin ins Team geholt – und zwar bereits zum Start ihres Spotify-Projekts "Archetypes" im August 2022. Nach dem Tod von Queen Elizabeth, †96, sei die Stelle erst einmal ausgesetzt worden, doch mit dem Erscheinen der neuen Folge nach der Zwangspause während der offiziellen Trauerzeit um die Monarchin am 4. Oktober hat die Frau von Prinz Harry, 38, den Posten offenbar wieder reaktiviert.  

Herzogin Meghan: Faktencheckerin ist thematisch auf ihrer Wellenlänge

Bei der Besetzung der wichtigen Schlüsselrolle hat Meghan auf keine gewöhnliche Mitarbeiterin gesetzt, wie Kolumnist Richard Eden verrät. Es handele sich dabei um eine  "junge und hochtalentierte amerikanische Schriftstellerin". Ihr Name ist Nicole Pasulka – und sie hat durchaus Schnittmengen mit der Royal. "Ich schreibe über Strafjustiz, Aktivismus, Rasse, Musik, Wirtschaft, queere Kultur und Geschlecht", so Pasulka auf ihrer Website und macht gleichzeitig darauf aufmerksam, dass sie derzeit ein Buch verwirklicht. 

Eine Meldung, die von der Zeit eingeholt wurde. Ihr Werk wurde bereits diesen Sommer veröffentlicht. Der Titel lautet: "How You Get Famous" [zu Deutsch: "Wie Sie berühmt werden"]. Doch offenbar hat sie darin nicht die Geschichte ihrer Chefin mit dem britischen Prinzen als Blaupause genutzt – was vermutlich dem Erhalt ihres Jobs bei der Herzogin zuträglich sein sollte. Vielmehr handele es sich um "ein tiefes Eintauchen in die Underground-Drag-Szene von New York City“ und wurde als "ein fesselndes Buch, das sowohl Gender-Forscher als auch jeden ansprechen wird, der sich für queere Kultur interessiert" gefeiert.

Pasulka berät lediglich bei Meghans Podcast

Pasulka scheint aktuell exklusiv für Meghans Podcast die Fakten zu überprüfen. Es ist nicht bekannt, dass sie ihre Vorgesetzte auch in anderen Belangen brieft. Eine Überlegung, die durchaus einen Gedanken wert wäre. Erst kürzlich sprach die Royal in einem Interview mit dem amerikanischen Magazin "The Cut" über eine angebliche Unterhaltung bei der Londoner Premiere von "König der Löwen" im Jahr 2019 mit einem südafrikanischen Teammitglied. "Er sagte: 'Du solltest es wissen: Als du in diese Familie eingeheiratet hast, haben wir uns auf den Straßen genauso gefreut wie damals, als Mandela aus dem Gefängnis entlassen wurde'", erinnerte sich die 41-Jährige. Doch Dr. John Kani, 79, der einzige südafrikanische Darsteller, wies kurz nach Veröffentlichung darauf hin, dass er Meghan nie getroffen habe und nicht bei der Premiere war.

Hier hätte die Royal ihre Faktencheckerin gebraucht

Und auch "König der Löwen"-Komponist und Grammy-Preisträger Lebohang Morake, 58, dessen Künstlername Lebo M lautet, meldet sich diesbezüglich zu Wort. Bei der Premiere 2019 habe er tatsächlich mit Meghan gesprochen, an den angesprochenen Inhalt des Gesprächs könne er sich hingegen nicht entsinnen.

"Ich kann die Angelegenheit nicht kommentieren, da es drei Jahre her ist und ich mich nicht an Details des Gesprächs erinnern kann, das weniger als eine Minute dauerte, außer dass die Royals nach Südafrika oder Botswana reisen wollten", sagt er gegenüber "Daily Mail", und fügt hinzu: "Ich bin der einzige Südafrikaner, der sowohl mit den 'König der Löwen'-Filmen als auch mit den Broadway-Produktionen direkt in Verbindung steht." Zudem erklärte Lebo M, dass er daran zweifle, dass die Hochzeit von Harry und Meghan für die Menschen in Südafrika eine große Bedeutung hatte. 

Schon nach dem aufsehenerregenden Interview der Sussexes mit US-Talkerin Oprah Winfrey im März 2021 reagierte Queen Elizabeth mit einer diplomatischen Reaktion auf die Rassismusvorwürfe des Paares gegen die königliche Familie. "Während manche Erinnerungen variieren können, werden sie sehr ernst genommen und von der Familie privat angesprochen", hieß es in dem Statement. Um solchen Variationen künftig in allen medialen Lebenslagen aus dem Weg gehen zu können, wäre Nicole Pasulka vielleicht die richtige Frau an Meghans Seite.

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, royal.uk

ama Gala

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