Herzogin Meghan : Wird sie von ihren Freunden negativ beeinflusst?

Herzogin Meghan wird wegen ihres unroyalen Verhaltens derzeit heftig kritisiert. Ihre Freunde sollen daran eine Mitschuld tragen, sagt Journalist Dan Wotton

Herzogin Meghan und Abigail Spencer am 19. Februar 2019, am Tag der Babyparty, in New York

Für einen Royal ist es eher unüblich, sich privat regelmäßig mit Hollywood-Stars zu umgeben. Kein Wunder also, dass Herzogin Meghan, 37, und ihre Showbiz-Freunde immer wieder ein Thema in der Presse sind. Den vorläufigen Höhepunkt erreichten die Schlagzeilen, als Meghan am 19. und 20. Februar eine Baby Shower in New York feierte. Unter anderem auf der Gästeliste: Schauspieler-Gattin und Menschenrechts-Anwältin Amal Clooney, Tennis-Star Serena Williams, US-Moderatorin Gayle King, Serien-Star Abigail Spencer und Star-Stylistin Jessica Mulroney.  

Herzogin Meghan: Reden ihre Freunde schlecht über die Royal Family?

In seiner Radio-Show "TalkRADIO" sagt Journalist Dan Wotton, Chefredakteur der britischen Zeitung "The Sun", jetzt: "Wenn Sie sich die Gruppe von Frauen ansehen, mit der Meghan bei dieser Babyparty zusammen war, und wenn Sie ein konservativer Verfechter royaler Regeln im britischen Königshauses wären, wären Sie darüber besorgt." Meghan umgebe sich mit einigen "der mächtigsten, erfolgreichsten Frauen der Welt". Vor allem in Gayle King - in Europa eine Unbekannte, in den USA ein großer Star - sieht Wotton einen wunden Punkt. "Sie ist die perfekte Person, um Meghan PR-Beratung anzubieten. Diese Gruppe von Freunden wird Meghan sagen, dass sie nicht auf das hören soll, was einige langweilige Mitglieder der königlichen Familien sagen." Er verweist darauf, dass Clooney und King vor der Hochzeit Meghans mit Prinz Harry nicht zu ihrem Freundeskreis gehörten.

Freunde von Meghan verschaffen sich Gehör

Tatsächlich haben sich im Februar mehrere Freunde von Meghan in der Öffentlichkeit zu Wort gemeldet und Partei für sie ergriffen. Fünf Frauen, die zum inneren Kreis der Herzogin von Sussex gehören, gaben dem US-Magazin "PEOPLE" ein Interview. Ihre Absicht: sich gegen die "allgemeine Schikane" wehren. "Meg hat sich lange schweigend zurückgehalten und die Lügen und Unwahrheiten ertragen. Wir sind besorgt darüber, was das mit ihr und ihrem Baby macht. Es ist falsch, jemanden diesem Grad an emotionalem Trauma auszusetzen, ihn allein zu lassen, während er schwanger ist", erklärte eine der Vertrauten. Das Interview - eine Lobeshymne auf die Herzogin und ein Zeichen dafür, dass die Frauen ihren eigenen Kopf haben. 

Herzogin Meghan

Wie ihre Freunde von ihrem Royal-Status profitieren

Herzogin Meghan


Sogar George Clooney verteidigte Meghan  öffentlich gegen Kritik. "Sie ist eine Frau, die im siebten Monat schwanger ist und sie wurde gejagt und verunglimpft und verfolgt auf die gleiche Weise wie Diana, die Geschichte wiederholt sich", sagte der Schauspieler dem australischen Magazin "Who". Auch dass ein privater Brief, den Meghan an ihren Vater Thomas Markle geschrieben hat, an die Öffentlichkeit gelangte, sei für ihn unverständlich, so der "Ocean's Eleven"-Star. Harrys Frau werde schlecht behandelt, dies sei "unverantwortlich".

"Die Tatsache, dass Meghan bereit ist, diese Leute in ihrer Nähe zu halten, zeigt, dass sie eine echte Veränderung vornehmen wird", sagt Dan Wotton. Klingt, als müsse sich das britische Königshaus auf weiteren, frischen Wind in seinen Reihen einstellen. 

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Herzogin Meghan, Prinz Harry
Ob das so geplant war? Das Video eines Mitarbeiters aus dem Hotel, in dem Meghan ihre Baby-Party veranstaltete, könnte etwas pikantes verraten.
©Gala
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