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Herzogin Meghan Mega-Hype in New York! Wie gefährlich war ihr Trip?

Alle wollen ein Stück von Meghan Markle in New York abhaben. Hinter hier drängeln sich Fans und Fotografen. Eine gefährliche Situation für sie und ihre Personenschützer
Alle wollen ein Stück von Meghan Markle in New York abhaben. Hinter hier drängeln sich Fans und Fotografen. Eine gefährliche Situation für sie und ihre Personenschützer
© Getty Images
Herzogin Meghan und ihr Überraschungs-Trip nach New York - was für eine Nachricht! Fans und Fotografen belagern das Hotel, jeder will ein Stück von der Herzogin sehen. Doch wie schwer ist es, eine Person wie sie zu schützen? 

Nachdem am Montagabend (18. Februar) deutscher Zeit erste Paparazzi-Aufnahmen von Herzogin Meghan, 37, in New York aufgetaucht waren und das Gerücht um eine Baby Shower die Runde machte, versteckte sich die werdende Mutter nicht vor der Presse. Der Hype vor Ort - riesig! Dutzende Fotografen postierten sich am Dienstagmittag (19. Februar) vor der Unterkunft der Herzogin, dem "The Mark Hotel" im noblen Stadtteil Upper East Side. Zäune wurden vor dem Eingang aufgebaut, um Meghan beim Ein- und Austreten des Gebäudes vor Fotografen und Schaulustigen zu schützen. Ein Trubel, der die im siebten Monat Schwangere nicht störte. 

"Es waren so viele Fotografen in der Nähe und die Straße wurde von Leuten bevölkert, die versuchten, einen Blick auf sie zu erhaschen. Aber sie war ruhig, sehr konzentriert und glücklich", sagte ein Augenzeuge zu "E! Online" über den Moment, als Meghan sich zeigte. Fotos bestätigen die Beobachtung. Mit ihrer Freundin Abigail Spencer machte sich Meghan vom Hotel aus auf den Weg zu einem nahe gelegenen Restaurant, auf Schritt und Tritt begleitet von den Paparazzi. "Sie gingen ins Flora Café zum Mittag essen, aber es gab so viele Leute, die durch das Fenster schauten, dass Meghan (..) aufstand und ging", fährt der Insider fort. 

Immer dicht an Meghans Seite: ein Team aus fünf Personenschützern. Mitglieder der britischen Königsfamilie werden von der "Royalty Protection Group", einer Spezialeinheit der Londoner "Metropolitan Police", sowohl im Inland als auch im Ausland bewacht. Sie sind bewaffnet, in zivil unterwegs und durch spezielle Trainings ausgebildet worden. Laut Information von "Daily Mail" sollen zwei der fünf Personenschützer der New-York-Gruppe angehört haben. Woher die anderen drei kamen - unbekannt. 

Herzogin Meghan wird beim Verlassen des "The Mark Hotel" von ihren Bodyguards flankiert. Einer wartet schon am Auto auf sie
Herzogin Meghan wird beim Verlassen des "The Mark Hotel" von ihren Bodyguards flankiert. Einer wartet schon am Auto auf sie
© Splashnews.com

So arbeiten Bodyguards, damit Herzogin Meghan nichts passiert

Wie schwer ist es, eine Person wie Meghan Markle zu schützen, fragt Gala jemanden, der es wissen muss: Michael Kuhr, einer der bekanntesten Personenschützer Deutschlands. Er arbeitete schon mit Stars wie Lady Gaga, Leonardo DiCaprio, Britney Spears, Muhammad Ali und Vitali Klitschko.

"Wenn eine Schutzperson wie Meghan Markle einen Auftritt hat, schaut sich ein Voraus-Kommando alle Orte und Wege an, an denen sie sich aufhalten soll. Geklärt werden müssen Fragen wie: Kann die Örtlichkeit ausreichend gesichert werden oder nicht? Sind potentielle Gefahren wie Tiefgaragen, Fahrstühle, Drehtüren und Notausgänge vorhanden? Gecheckt werden auch die Wege vom Schutzfahrzeug zur Location der Veranstaltung und zurück. Wo muss wie viel Personal postiert werden?" Am Tag des Auftrittes stehen die Mitglieder des Sicherheitsteams auf ihren jeweiligen Positionen ständig miteinander in Kontakt. 

Tatsächlich ging man bei Meghan in New York auf Nummer sicher: Sie bewegte sich nach dem Auftauchen der ersten Paparazzi-Fotos tagsüber nur in einem 700-Meter-Radius um das Hotel herum. Die "Polo Bar" auf der 5th Aventue, in der sie am Dienstagabend (19. Februar) mit Freunden zusammenkam, ist zwei Kilometer vom Hotel entfernt. Ein Insider sagt der britischen Zeitung "The Express", dass der Trip bereits seit Monaten geplant war. Zeit genug, um vor Ort die Lage zu sichern.

Personenschützer Michael Kuhr
Personenschützer Michael Kuhr
© Action Press

Die Gefahr für einen Royal wie Meghan ist immer da

Doch auch die beste Sicherheitsvorkehrung hat ihre Grenzen, weiß Kuhr. "Ein Auftritt in der Öffentlichkeit, vor einer Menschenmenge, ist für einen Personenschützer das Horror-Szenario. Personell und logistisch ist es nicht möglich, jeden Schaulustigen zu kontrollieren. Das heißt: Jeder kann kommen. Fans, harmlose Autogrammjäger, aber auch Neider, Hasser und Stalker. Eine Situation, die brandgefährlich werden kann. Fakt ist: Wenn einer mit einem Sprengstoffgürtel kommt, kann auch der Personenschützer nichts mehr machen. Dann ist es vorbei."  

Tatsächlich ereignete sich während Meghans Aufenthalt in New York ein Vorfall, der unangenehm hätte werden können: Eine vermummte Frau hatte sich vor das Restaurant gestellt, in dem Meghan sich mit ihren Freunden zum Dinner traf. Als die 37-Jährige nach drei Stunden wieder herauskam, schlüpfte die Unbekannte laut eines Augenzeugen an der Security des Restaurants vorbei und schrie Meghan entgehen: "Geh' zurück in dein Land". Zum Glück sei sie nur mit einem Handy bewaffnet gewesen, sagt der Augenzeuge. Man habe eine Warnung ausgesprochen; damit habe sich die Situation aufgelöst. Doch bei allem Aufatmen zeigt dies auch: Unter anderem Umständen wäre eine Person mit bösen Absichten der Herzogin sehr nahe gekommen. 

Ein Bodyguard diskutiert mit einer Frau, die Herzogin Meghan in New York beschimpft hatte
Ein Bodyguard diskutiert mit einer Frau, die Herzogin Meghan in New York beschimpft hatte
© Splashnews.com

"Ein Auftritt mag nur wenige Minuten dauern - doch für einen Personenschützer ist es eine mentale Höchstleistung", sagt Kuhr, der fünffacher Weltmeister im Kickboxen ist. "Ich schaue sehr genau auf die Hände der Besucher. Greifen diese womöglich nach einer Waffe? Auch das Beobachten von Gesichtern ist wichtig. Ist jemand nervös, unruhig? Trägt einer merkwürdige Kleidung, zum Beispiel eine lange Jacke an einem warmen Tag und könnte darunter etwas versteckt Gefährliches sein?“ 

Als Royal der neuen Generation gehört es zu Meghans Job, volksnah zu sein. Hände schütteln und Small Talk mit völlig Fremden gehört für sie zum Alltag. Eine Aufgabe, die sie gerne wahrnimmt. Dabei muss sie sich zu 100 Prozent auf ihre Bodyguards verlassen. "Eine Schutzperson kann die Situation beim Aufeinandertreffen mit fremden Menschen nicht einschätzen", stellt Kuhr klar. "Ich habe das zum Beispiel beobachtet, als ich Lady Gaga für eine Woche lange begleitet habe. Beim Bad in der Menge sind die Stars in einem Tunnel. Die achten nicht darauf, von wem um sie herum eine potentielle Gefahr ausgeht. Das ist auch nicht ihre Aufgabe. Das ist die Aufgabe des Sicherheitsteams." 

Das Sicherheitsteam von Meghan hat mit seiner Arbeit in New York einen wichtigen Betrag geleistet, den Ausflug zur Babyparty für alle Beteiligten zu einem schönen und unvergesslichen Erlebnis zu machen. Inzwischen befindet sich die Herzogin zurück auf dem Weg nach London

Verwendete Quellen: Daily Mail, Entertainment Tonight, eigene Recherche

jre Gala

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