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Herzogin Meghan Manipulationsvorwürfe in Biografie! Journalist nimmt sie in Schutz

Herzogin Meghan
Herzogin Meghan
© Patrick van Katwijk / Getty Images
Eine neue Biografie über Herzogin Meghan sorgt für reichlich Wirbel. Nun meldet sich ein Journalist der "Vanity Fair" zu Wort, weil seine Begegnung mit der Frau von Prinz Harry angeblich falsch dargestellt wurde. 

Auf die Windsors kommen erneut stürmische Zeiten zu. Am Donnerstag, 21. Juli 2022, ist eine neue Biografie erschienen, die für reichlich Zündstoff sorgt und vor allem die Sussexes ins Visier nimmt. In dem Buch "Revenge: Meghan, Harry and the war between the Windsors“ von Investigativ-Journalist Tom Bower steht vor allem Herzogin Meghan, 40, unter Beschuss, wie einige zuvor in der "Times" und der "Sun" veröffentlichte Auszüge dokumentieren. Es geht unter anderem um das angespannte Verhältnis mit Herzogin Catherine, 40, und Prinz William, 40, oder um einen wütenden Ausbruch, bei dem "eine Tasse Tee in die Luft geworfen" worden sei. Doch nun meldet sich ein Journalist zu Wort, der sein Treffen mit der Royal vollkommen falsch durch Bower dargestellt sieht. 

Herzogin Meghan: "Vanity Fair"-Journalist bestreitet Stotter-Bemerkung der Royal

Der Autor soll ein Jahr investiert haben, um mit Vertrauten, Freund:innen und Feind:innen der Herzogin zu sprechen. Doch offenbar hat er dabei mindestens einen Bericht nicht der Wahrheit entsprechend aufgeschrieben. Sam Kashner ist Redakteur bei "Vanity Fair" und offenbar ziemlich erstaunt über die Darstellung seines Titelstory-Interviews mit Meghan im Jahr 2017.  

Etwa ein Jahr vor der Hochzeit mit Prinz Harry, 37, hat sich die damalige Schauspielerin mit Kashner in ihrer Wohnung in Toronto getroffen. Laut Bowers Biografie habe die "Suits"-Darstellerin ihr Gegenüber während des Gesprächs wegen seiner Sprechweise beleidigt. Sie habe ihm angeblich gesagt,  dass sie ihn wegen seines Stotterns möge und das Gefühl habe, er sei "nicht wie ein typischer Journalist".

"Bewunderung und Respekt"

Kashner habe sich laut Biografie gefragt, ob sie ihn manipuliert habe. "Es war ein Katz-und-Maus-Spiel, argumentierte er, und sie überlegte, wie sie die gespielten Karten ausnutzen konnte", so Bower. Eine Behauptung, die der "Vanity Fair"-Journalist offenbar nicht unterschreiben kann. Völlig in Aufruhr richtete er sich nach dem Abdruck der entsprechen Passage am vergangenen Wochenende mit einem Brief an die "Times" und betonte: "Ich fürchte, Tom Bower hat meine Bewunderung und meinen Respekt für Meghan Markle im Auszug seines neuen Buches in 'The Times' nicht zum Ausdruck gebracht."

Meghan scheint im Gegenteil einen sympathischen Eindruck auf Kashner gemacht zu haben. "Ich fand Frau Markle außergewöhnlich warmherzig und liebenswürdig und bewunderte ihre Intelligenz und ihren bemerkenswerten Mut, wie ich es heute immer noch tue." Prinz Harry ließ er in seinem Brief sogar noch verspätete Glückwünsche zur Eheschließung mit "einer so außergewöhnlichen Frau" zukommen. Gleichzeitig ging er noch einmal auf das von Bower beschriebene Szenario ein und bestritt, dass er stotterte, und fügte hinzu, dass er eher einmal ins Stammeln geraten sei. 

Das soll Meghan "wütend" gemacht haben

Zu einer anderen Behauptung allerdings bezieht Kashner keine klare Stellung. In der Biografie heißt es, die Royal habe die "Vanity Fair"-Titelgeschichte im Nachgang "wütend" gemacht. Der Titel "Meghan Markle, Wild About Harry!" (zu Deutsch: "Meghan Markle, verrückt nach Harry") hat offenbar ihre Wunschrichtung des Artikels verfehlt. Sie habe ihre Schauspielerei und ihre Wohltätigkeitsarbeit in den Vordergrund stellen wollen. Das Schicksal, Teil der britischen Königsfamilie zu sein, hatte sie schon damals eingeholt. 

Verwendete Quellen: thetimes.co.uk, Tom Bower: "Revenge: Meghan, Harry and the war between the Windsors" (Erscheinungsdatum: 21. Juli 2022)

ama Gala

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