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Herzogin Meghan Ihre Anwältin streitet die Mobbing-Vorwürfe vehement ab

Herzogin Meghan
© Mark Large / WPA Pool / Getty Images
Im zweiten Teil der umstrittenen BBC-Dokumentation über die Royal Family lässt Herzogin Meghan erneut ihre Anwältin für sich sprechen. Jenny Afia streitet darin die Mobbing-Vorwürfe, die einst von Palastmitarbeitern gemacht wurden, ab.

Nachdem der erste Teil der BBC-Dokumentation "The Princes and the Press" – nicht zuletzt im britischen Königshaus – bereits für mächtig Furore sorgte, wurde die zweite Episode mit Spannung erwartet. In der Sendung, die am Montagabend, 29. November 2021, ausgestrahlt wurde, kam erneut Jenny Afia zu Wort. Die Anwältin verteidigt darin ihre Klientin Herzogin Meghan, 40, und dementiert die Behauptungen, sie habe einst Bediensteten des Palasts "emotionale Grausamkeit" zugefügt und sie somit zur Kündigung gedrungen. 

Mobbing-Vorwürfe gegen Herzogin Meghan "absolut nicht" wahr

Im Gespräch mit Moderator Amol Rajan erklärt Afia, es gebe "massive Ungenauigkeiten" in der Geschichte, bemüht sich laut "Daily Mail" jedoch zu keiner weiteren Erklärung. "Der allgemeine Vorwurf lautete, die Herzogin von Sussex habe sich des Mobbings schuldig gemacht. Absolut nicht", stellt sie stattdessen klar und erläutert: "Was Mobbing eigentlich bedeutet, ist, Macht wiederholt und absichtlich unangemessen einzusetzen, um jemanden körperlich oder emotional zu verletzen." 

Die Herzogin habe dies "absolut abgestritten", so Jenny Afia, sie "würde die persönlichen Erfahrungen von niemandem negieren wollen." Beweise für die Unschuld der Amerikanerin könne sie nicht aufbringen. "Es ist wirklich schwer, einen Gegenbeweis zu bringen. Wenn Sie niemanden gemobbt haben, wie zeigen Sie, dass Sie es nicht getan haben?", hinterfragt sie. 

BBC für Voreingenommenheit in der Kritik

Bereits im ersten Teil der Dokumentation mit dem Untertitel "The New Generation" kam Jenny Afia mit Zustimmung der Herzogin zu Wort und bestand darauf, dass die Mobbing-Vorwürfe, die in den Medien beschrieben wurden, "falsch" seien. Zudem lehne sie die "Erzählungen", es sei "schwierig" mit der ehemaligen Schauspielerin zu arbeiten, ab. 

Kritiker:innen warfen der BBC vor, mit der Doku "sehr parteiisch" zu sein. Denn während Herzogin Meghan ihre Anwältin für sich sprechen ließ, soll man der britischen Königsfamilie nicht die Möglichkeit gegeben haben, die Sendung vorab zu sehen. Stattdessen verfasste die Royal Family einen Beschwerdebrief an die Produktion, die darin veröffentlicht wurde. In einem seltenen gemeinsamen Statement des Buckingham Palasts, des Kensington Palasts und Clarence House hieß es, es sei "enttäuschend", dass der Sender "überzogenen und unbegründeten Behauptungen" im Zusammenhang mit Harrys und Meghans Abreise aus Großbritannien Glaubwürdigkeit verliehen habe. 

Verwendete Quellen: bbc.co.uk, dailymail.co.uk

spg Gala


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