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Herzogin Meghan Heftige Kritik für ihr Schweigen zum Abtreibungsgesetz in den USA

Herzogin Meghan
© Karwai Tang/WireImage / Getty Images
Eigentlich ist Herzogin Meghan dafür bekannt, sich trotz ihres royalen Titels gerne einmal zu politischen Äußerungen hinreißen zu lassen. Zum Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA zum Abtreibungsrecht schweigt sie jedoch – und erntet genau dafür nun heftige Kritik.

In den vergangenen Tagen beherrschte besonders ein Thema die Medien auf der ganzen Welt: Am Freitag, 24. Juni 2022, kippte der US-amerikanische Supreme Court nach knapp 50 Jahren das Grundrecht auf Abtreibung. Das Volk zeigt seinen Unmut darüber deutlich in Protesten, zahlreiche Prominente äußern sich zum Urteil. Nur eine, von der offenbar viele eine Stellungnahme erwartet hätten, schweigt: Herzogin Meghan, 40.

Herzogin Meghan schweigt zum Abtreibungsgesetz in ihrer Heimat

Dass sie und Ehemann Prinz Harry, 37, sich bislang nicht zu der Angelegenheit äußerten, verwundert, haben die beiden doch in der Vergangenheit eine Reihe von Statements zu verschiedenen Anlässen über die Website ihrer "Archewell Foundation" veröffentlicht. So ist dort beispielsweise auch eine Erklärung zur Unterstützung der Ukraine nach der russischen Invasion am 22. Februar zu finden. 

Zudem hatte sich Herzogin Meghan entgegen der royalen Regel, sich nicht aktiv in die Politik einzumischen, in der Vergangenheit unter anderem für bezahlten Erziehungsurlaub eingesetzt und sogar einen offenen Brief an den US-amerikanischen Kongress geschrieben. Eine Aktion, für die die Mutter von zwei Kindern heftige Kritik erntete.

Herzogin Meghan erntet Kritik für ihr Schweigen

Das Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA könnte dazu führen, dass Abtreibungen in mindestens 24 Bundesstaaten verboten werden. Dass sich die Amerikanerin nicht dazu äußert, verärgert offenbar ihre Landsleute. So macht eine Twitter-Userin ihrem Ärger über einen Artikel, in dem die Wohltätigkeitsveranstaltungen der Sussexes beschrieben wurden, Luft. "Bitte... zeigt mir alle Charity-Events von Archewell. Zeigt mir, was die große Menschenrechtlerin Meghan Markle für Roe v. Wade getan hat", wird sie vom britischen "Express" zitiert. 

Auch in einem Bericht der Nachrichtenseite "Geo News" wird gerätselt, warum sich die Sussexes bisher nicht zu diesem brennenden Thema rühren. "Einer der Gründe, warum sie schweigen, könnte sein, dass sie nicht den Zorn der königlichen Familie auf sich ziehen wollen", wird dort gemutmaßt. "Aber ihre Fans glauben, dass sie sich vielleicht nicht öffentlich zum Urteil äußern, sondern ihre Gedanken zu dieser Angelegenheit in einer ihrer künftigen Interaktionen mit den Medien thematisieren werden."

Noch immer hoffen Anhänger der Sussexes, dass Herzogin Meghan und Prinz Harry, die nach ihrem Ausstieg als hochrangige Mitglieder der Royal Family und ihrer Auswanderung in die Vereinigten Staaten sehr viel mehr Freiheiten genießen, ihre Meinung zu dem Urteil noch teilen werden. Zahlreiche Stars haben es bereits vorgemacht, darunter Jennifer Aniston, Halle Berry, Justin Bieber, Kim Kardashian, Bella Hadid, Mark Ruffalo und Dua Lipa. Sie wären also in guter Gesellschaft.

Verwendete Quellen: express.co.uk, twitter.com, geo.tv, tagesschau.de

spg Gala


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