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Herzogin Meghan Flehender Appell an ihren Vater Thomas Markle

Herzogin Meghan
© Getty Images
Herzogin Meghan schrieb im August 2018 einen sehr persönlichen Brief an ihren Vater Thomas Markle. Auszüge erschienenen einige Monate später in einer englischen Zeitung. Jetzt wird vor Gericht ein weiteres Detail des Schreibens öffentlich. 

Herzogin Meghan, 39, versucht aktuell, einen Prozess vor dem High Court in London abzuwenden. Ihr Argument gegen den von ihr verklagten Herausgeber der Zeitungen "Daily Mail" und "Mail on Sunday": Er habe "keine Aussicht" darauf, seine Entscheidung für eine Veröffentlichung des Briefes erfolgreich zu verteidigen. Zugänglich gemacht hatte die Zeilen im Februar 2019 Thomas Markle, 76. 

Herzogin Meghan kämpft vor Gericht

Meghans Anwälte fordern bei einer digitalen Anhörung am heutigen Dienstag (19. Januar) ein "summarisches Urteil" für die Klagepunkte "Missbrauch privater Informationen" und "Urheberrechtsverletzung". Hat der Antrag Erfolg, werden diese Punkte des Rechtsstreits ohne Gerichtsverfahren geklärt werden. Der Vorteil für Herzogin Meghan: Sie müsste im Herbst 2021 nicht in London vor Gericht erscheinen und die Angelegenheit könnte ohne großen Medienrummel beendet werden.

Die Royals wollen ihre Ruhe vor Thomas Markle

Vieles von dem, was Meghan ihrem Vater damals mitzuteilen hatte, ist dank "Daily Mail" bekannt. Was die Zeitung allerdings nicht abdruckte und nun vor Gericht enthüllt wird, ist folgender Part des Briefes – ein nahezu flehender Appell Meghans:

Wenn du mich liebst, wie du es der Presse sagst, hör bitte auf. Bitte erlaube uns, unser Leben in Frieden zu leben.

Im letzten Satz ihres Schreibens bekräftigt Meghan noch einmal ihren Wunsch: "Ich bitte um nichts anderes als Frieden. Und ich wünsche dir dasselbe."

Meghans Anwälte kommentieren, dabei handele es sich um "eine von Herzen kommende Bitte einer gequälten Tochter an ihren Vater", nicht mehr mit der Presse über sie zu sprechen. Ein Appell, der ungehört blieb. Immer wieder hat sich Thomas Markle seit Mai 2018 in der Presse über seine Tochter und Prinz Harry, 36, geäußert. Im Januar 2021 kündigte er sogar an, einen Dokumentarfilm über sich und Herzogin Meghan veröffentlichten zu wollen.

Anwälte wollen Prozess abwenden

Gewinnt Herzogin Meghan den Fall gegen die beiden Zeitungen, könnte sie Schadensersatz erhalten. Das Urteil steht für die Rechtsvertreter von Meghan schon jetzt fest: Niemand "mit einer durchschnittlichen Sensibilität" wolle, dass solch ein persönlicher Brief an Dritte weitergegeben werde, geschweige denn von einer Zeitung auf sensationsheischende Art und Weise publik gemacht werde.

Verwendete Quellen:newsweek.com, itv.com

jre


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