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Herzogin Meghan Ihr "Vanity Fair"-Interview löste einst königliche Empörung aus

Herzogin Meghan und Teile der britischen Königsfamilie: Prinz Charles, Herzogin Camilla, Queen Elizabeth, Prinz Harry, Herzogin Catherine und Prinz William, 2018.
Herzogin Meghan und Teile der britischen Königsfamilie: Prinz Charles, Herzogin Camilla, Queen Elizabeth, Prinz Harry, Herzogin Catherine und Prinz William, 2018.
© TOLGA AKMEN / Getty Images
Als Herzogin Meghan 2017 mit dem US-Magazin "Vanity Fair" erstmals über ihre Beziehung zu Prinz Harry sprach, soll das für Chaos im Buckingham Palast gesorgt haben. Das behauptet jetzt ein Enthüllungsbiograf.

Herzogin Meghans, 40, "Vanity Fair"-Interview, in dem sie 2017 erstmals über ihre Liebe zu Prinz Harry, 37, sprach, ging um die Welt. Bereits damals erntete die einstige Schauspielerin mit ihrer Offenheit Kritik. Sie brach das ungeschriebene Gesetz, dass sich Partner:innen der Royals nicht zu Liebesdingen äußern.

Diese Kontroverse greift nun Royal-Autor Tom Bower in seiner Enthüllungsbiografie "Revenge: Meghan, Harry and the war between the Windsors" [zu Deutsch: "Rache: Meghan, Harry und der Krieg zwischen den Windsors"] noch einmal auf. Nach Angaben der britischen Zeitung "Daily Telegraph", der Auszüge vorliegen, behauptet Bower, dass Meghan von Palastseite verboten worden sein soll, über ihre Beziehung mit Harry zu sprechen. Dem widersetzte sich die Schauspielerin und soll eine Welle der Empörung ausgelöst haben.

Herzogin Meghan brach "Schweigegesetz": Königsfamilie soll empört gewesen sein

"Wir sind zwei Menschen, die sehr glücklich und verliebt sind. Das ist nur für uns. Und das macht es auch so besonders – da es nur für uns ist. Wir sind glücklich. Ich persönlich liebe eine tolle Liebesgeschichte." Viel mehr verriet Meghan damals nicht nur, dass "die Zeit kommen wird, in der wir uns weiterentwickeln, uns zeigen und eine Geschichte zu erzählen haben."

Ob diese simplen Worte der einstigen "Suits"-Darstellerin vor knapp sechs Jahren wirklich für tiefe Grübelfalten bei der britischen Königsfamilie gesorgt haben? Da ist sich zumindest Royal-Autor Tom Bower sicher. In seinem Enthüllungswerk behauptet er, die Herzogin von Sussex habe strikte Anweisungen von Harrys PR-Team erhalten, sich von mehreren heiklen Themen fernzuhalten – darunter auch ihre Beziehung zu dem Prinzen.

Chaos im Buckingham Palast?

Als Meghans "Vanity Fair"-Interview veröffentlicht wurde, lautete die Schlagzeile: "Sie ist ganz vernarrt in Harry! Meghan Markle über den plötzlichen Glanz des Rampenlichts, der mit der Rolle als Prinz Harrys Mädchen einhergeht". Das sorgte im Buckingham Palast angeblich für Chaos, die Herzogin soll wütend reagiert haben. Bower schreibt in dem am 21. Juli erscheinenden Buch: "Meghan hatte ihre Beziehung zu Harry benutzt, um für sich selbst zu werben. Die Hollywoodisierung der königlichen Familie besiegelte Meghans Schicksal als Harrys Verlobte."

Nach der Veröffentlichung soll der Prinz laut Tom Bower "absolut loyal" geblieben sein, während "in London Harrys Familie und ihre Berater zurückhaltend reagierten".

Explosiver Enthüllungsroman oder lediglich Behauptungen?

Ein Jahr lang soll Tom Bower mit Feind:innen und Freund:innen von Herzogin Meghan gesprochen haben. Bowers Buch sei laut eigener Beschreibung eine "charakteristisch explosive und gründlich recherchierte Darstellung des Zerwürfnisses zwischen den Sussexes und dem Rest der königlichen Familie, die jeden Aspekt von Skandalen und Verdächtigungen berührt". Mit ihr oder der britischen Königsfamilie selbst habe er sich nicht ausgetauscht. Eine anonyme Quelle behauptete gegenüber "The Sun" aber, dass die Herzogin von Sussex vor dem Buch "Angst" haben würde.

Verwendete Quellen: telegraph.co.uk, thesun.co.uk

Gala


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