Thomas Markle über Meghan und Harry: "Sie zerstören das britische Königshaus"

Es ist offiziell: Prinz Harry und Herzogin Meghan stehen nicht mehr im Dienst der britischen Monarchie. England steht still. Meghans Vater, Thomas Markle, hat eine klar definierte Meinung zum Rückzug seiner Tochter. Dabei sind die Worte peinlich und armselig nur die Spitze des Eisbergs.

Herzogin Meghan und Thomas Markle

Diese Entscheidung hat es so noch nie gegeben: Prinz Harry, 35, und seine Frau Meghan, 38, treten freiwillig von ihren Aufgaben als Mitglieder des britischen Königshauses zurück, werden ihren Titel "Königliche Hoheit" in der Öffentlichkeit nicht nutzen und wollen sich finanziell komplett vom Palast lösen. Die Meinung der Briten ist eindeutig, der Sündenbock schon seit Monaten gefunden: Meghan Markle. Doch nicht nur die britischen Medien feuern gegen die 38-Jährige. Auch ihre Familie scheint kaum ein gutes Wort über sie zu finden. Allen voran ihr Vater Thomas Markle, 75. Dieser gab dem Sender "Channel 5" am 8. Januar ein Interview, in dem er sich ausgiebig über die Entscheidung seiner Tochter und dem Herzog von Sussex ausließ. 

Herzogin Meghan: Das sagt ihr Vater Thomas Markle

In der TV-Dokumentation mit dem Titel "Thomas Markle: My Story" beschreibt Meghans Vater ihr Verhalten als peinlich, sagt, dass sie dem britischen Königshaus gegenüber keinerlei Respekt zollen würde. "Sie verwandeln es [die königliche Familie, Anm. d. Red.] in einen Walmart mit Krone“, so Thomas Markle, der bereits seit Jahren ein schlechtes Verhältnis zu seiner Tochter haben soll. 

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©Gala

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Der 75-Jährige kann die Beweggrüne seiner Tochter nicht verstehen. Schließlich sei sie eine Verantwortung mit der Ehe zu Prinz Harry eingegangen, die sie nicht so einfach lösen könne. Wie sich nun herausgestellt hat, kann sie es doch. Eine absolute Fehlentscheidung, wie ihr Vater in der Dokumentation sagt. "Das Königshaus ist eine der großartigsten und ältesten Institutionen überhaupt. Sie zerstören sie, sie lassen sie armselig wirken. Sie sollten das nicht tun." 

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Welche Intention steckt hinter dem Rücktritt?

Für Thomas Markle hat Meghan alles, was sich ein Mädchen nur wünschen kann. Einen Prinzen an ihrer Seite, finanzielle Unabhängigkeit, stilvolle Kleidung. Dabei scheint der 75-Jährige nicht die Schattenseite zu sehen: Aufdringliche Fotografen, hetzerische Überschriften in den Medien, immer im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit? Prinz Harry erinnert es an die Geschichte seiner verstorbenen Mutter Prinzessin Diana (†36). Doch Thomas Markle scheint sich dieser Seite nicht bewusst. "Jedes junge Mädchen will eine Prinzessin werden und sie hat das bekommen und jetzt wirft sie das weg. Es sieht so aus, als ob sie das für Geld wegwirft", so Meghans Vater. Ob das wirklich die Intention seiner Tochter ist? Fakt ist, dass Thomas Markle seit der Hochzeit von Prinz Harry und Herzogin Meghan keinen Kontakt mehr zu ihr hat und demnach die Hintergründe ihrer Handlungen nicht wissen kann. Selbst seinen Enkelsohn Archie, ach Monate, hat er bisher noch nie gesehen.

Ein zerrüttetes Vater-Tochter-Verhältnis

Thomas Markle ist sich bewusst, dass die Beziehung zu seiner Tochter vollends zerstört ist. Zu unterschiedlich seien die Ansichten, zu "peinlich" sei das Verhalten seiner Tochter und - dessen ist sich der 75-Jährige bewusst - zu ausdrucksstark sind seine Anschuldigen ihr gegenüber. "Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie mir die Hand reicht, besonders jetzt, und in Anbetracht dessen, was ich jetzt sage, wird sie es wahrscheinlich nicht tun, oder Harry, was das betrifft." 

Verwendete Quellen: Daily Mail, Channel 5

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