Herzogin Meghan: Setzt sie die Standards für schwangere Frauen zu hoch?

Herzogin Meghan scheint die perfekt Schwangere zu sein: Top gestylt und mit einem Lächeln auf den Lippen meistert sie alle Termine mit Bravour. Wie das andere Frauen unter Druck setzt 

Herzogin Meghan, 37, hat sich zum Vorbild vieler Frauen entwickelt. Warum? Die Frau von Prinz Harry, 34, verkörpert Stärke, Empathie und Selbstbestimmtheit. Trotz Vorlagen des britischen Königshauses bleibt sie sich immer treu, scheut sich nicht davor, ihren eigenen Weg zu gehen – sie vermittelt ein Bild, nach dem viele andere Frauen streben. Eine Vorbildfunktion inne zu haben, bedeutete jedoch auch Verantwortung zu tragen.

"Herzogin Meghan führt ein unerreichbares Leben"

Kritiker, wie die britische Fernsehpersönlichkeit Vanessa Feitz behaupten jetzt, die ehemalige "Suits"-Schauspielerin verkörpere ein falsches Frauenbild. Die Herzogin von Sussex führe ein "unerreichbares" Leben, das insbesondere jetzt in ihrer Schwangerschaft die Messlatte für andere schwangere Frauen utopisch hoch ansetze. Vanessa Feitz zieht in einer TV-Diskussionsrunde den Vergleich mit ihrer eigenen Tochter, die gerade selbst im siebten Monat schwanger ist. 

Herzogin Meghans Vorbilder

Zu diesen inspirierenden Frauen blickt sie auf

Dian Fossey
Bonnie Hammer, Vorsitzende NBCUniversal Cable  Sie war es, die Herzogin Meghan damals für die Rolle als "Rachel Zane" in der Erfolgsserie "Suits" auswählte. "Respekt vor seinem Chef zu haben ist die eine Sache. Eine andere ist es, diese Art von Respekt zu haben, die das Gefühl des "Sichwohlfühlens" mit einschließt", so die heutige Herzogin von Sussex.
Madeleine Albright, ehemalige US-Außenministerin  Albright war die erste weibliche Außenministerin der USA, US-Botschafterin der Vereinten Nationen, Autorin und Mutter zugleich. Dass "sie alles mit gewisser Raffinesse jongliert bekam" begeisterte Meghan.
Rosie Nieteneinschläger, Ikone des Zweiten Weltkriegs  Ganz im Sinne von Rosies Kampfspruch "We can do it!" schrieb Meghan, nachdem sie den sexistischen Werbespot für Spülmittel im TV gesehen hat, einen Brief an den Riesenkonzern Procter & Gamble, Hillary Clinton und "Nick News"-Moderatorin Linda Ellerbee. Der Spot wurde daraufhin geändert. 

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Für Normal-Schwangere seien solche öffentlichen Auftritte eine Tortur

"Herzogin Meghan legt eine überdurchschnittliche Leistung für eine Schwangere an den Tag", stellt Feitz in der TV-Talkshow klar. "Für meine Tochter und für die meisten normalen schwangeren Frauen wären diese Auftritte absolut unmöglich und die reinste Tortur." Insbesondere der öffentliche Druck, der während solcher Auftritte auf Meghan, ihren Outfits, ihrer Mimik und Gestik liege, überfordere schwangere Frauen, appelliert Feitz an die anderen Talkshow-Gäste . 

Ende März ist Schluss für Herzogin Meghan

Meghan selbst verabschiedet sich laut der britischen Nachrichtenseite "Hello!" Ende März in den Mutterschutz – einen Monat vor dem geplanten Geburtstermin. Dass sie während ihrer Schwangerschaft viele Termine wahrgenommen hat und auch immer noch wahrnimmt, ist nicht von der Hand zu weisen. Doch nicht jede Schwangerschaft verläuft gleich: Einige Frauen verleben unbeschwerte neun Monate, fühlen sich fit und gesund. Andere wiederum haben mit Rückenschmerzen, Übelkeit oder Schwindel zu kämpfen. Jede Frau sollte daher für sich selbst entscheiden, wie viel sie sich zumuten möchte – und sich von keiner anderen Frau unter Druck setzen lassen.  

Experten-Interview

Das bedeutet es für Meghan, eine Risiko-Schwangere zu sein

Herzogin Meghan

Akupunktur, Yoga und eine Doula 

Herzogin Meghan wird mit Sicherheit für sich und ihr ungeborenes Kind Sorge tragen. Mit Yoga und Akupunktur schafft die Frau von Prinz Harry neben der Vielzahl an Terminen den nötigen Ausgleich. Auch soll die hübsche Brünette – britischen Nachrichtenmagazinen nach zu urteilen – die Hilfe einer Doula in Anspruch nehmen, die sie während ihrer Schwangerschaft emotional und auch praktisch unterstützt. Wir sind uns sicher: Für Meghan und Harry wird das Wohlbefinden und die Gesundheit immer an erster Stelle stehen – wie für jede andere junge Familie auch. 

Herzogin Meghan

Wird sie in die Ecke verbannt?

Queen Elizabeth, Prinz Charles, Herzogin Camilla, Herzogin Catherine, Prinz William, Prinz Harry und Herzogin Meghan
Queen Elizabeth lädt ihre Familie zum Empfang in den Buckingham Palast. Und somit bekommen royale Fans die Herzogen von Cambridge und die Herzogen von Sussex endlich wieder gemeinsam zu Gesicht. Doch eines fällt auf: Sind Prinz Harry und Herzogin Meghan außen vor?
©Gala

Verwendete Quellen: Express, Hello

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