Herzogin Meghan : Dekadenter Hollywood-Star oder vornehmer Windsor-Royal?

Herzogin Meghan feierte ihre Luxus-Babyparty wie ein Filmstar. Ein Fehler mit Folgen. GALA sagt, was hinter den royalen Kulissen los ist

Man nehme zwei Orangenbäumchen, einen Lastwagen voll mit Rosen und Tulpen, eine Harfenspielerin und eine Zuckerwatte-Maschine. All das packe man in die mit 930 Quadratmetern größte und 75000 Dollar pro Nacht kostspieligste Penthouse-Suite der USA. Sie liegt im nobelsten Hotel von New York. Dort mische man alle Zutaten mit etwa 15 berühmten Gästen, die teure Geschenke mitbringen, und reichere das Ganze noch mit einem insgesamt fünftägigen Aufenthalt in Manhattan an. Fertig ist das Rezept für eine köstliche Babyparty! Und für den jüngsten Skandal im britischen Königshaus.

Herzogin Meghan in der Kritik: Eine Babyparty für 500 000 Dollar

Ausgelöst hat ihn Herzogin Meghan, 37, zu deren Ehren das luxuriöse Fest stattfand. Dabei wollte die Ehefrau von Prinz Harry, 34, die letzten Wochen bis zur Geburt ihres ersten Kindes eigentlich nutzen, um Fleißpunkte bei Queen Elizabeth, 92, und dem Volk zu sammeln. Stattdessen steht sie jetzt heftig in der Kritik. Dass die einstige US-Schauspielerin frischen Wind ins Königshaus bringt, dass sie ungewöhnliche Ideen durchsetzt, aber auch den Luxus liebt – daran hatten sich die Briten allmählich gewöhnt. Doch eine öffentlich zelebrierte Babyparty im Wert von rund 500000 Dollar? Verschwendung pur und reine Prahlerei! Ein Hollywood-Star kann sich so etwas erlauben, nicht aber ein Mitglied des Königshauses. 

Gefeiert wurde im Penthouse des "The Mark Hotel". Die einladende Suite ist nicht nur das größte, sondern mit einem Preis von 75.000 US-Dollar pro Tag auch das teuerste Hotelzimmer der USA. Es wird spekuliert, dass Serena Williams die Kosten für die Location der Babyparty übernommen haben soll.

War Meghans Party vom Palast geduldet?

Herzogin Meghan feiert nicht nur eine, sondern direkt zwei Babypartys. Für die zweite Babyshower, die am 20. Februar stattfindet, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Unter anderem wird für Meghan und ihre Gäste eine Zuckerwatte-Maschine angeliefert. In Sachen Babygeschlecht stiftet der Karton weiter Verwirrung: Er ist in den Farben Blau UND Rosa gehalten. 

Im Privatjet nach New York und wieder zurück fliegen, obwohl man sich offiziell für den Klimaschutz einsetzt. Bunte Macarons aus der Nobel-Pâtisserie "Ladurée" naschen, während der Kensington-Palast in den Sozialen Medien auf eine Initiative für benachteiligte Familien hinweist, denen oft sogar das Geld für Essen fehlt. Einer von Meghans Erzfeinden, der britische Journalist Piers Morgan, 53, verglich die Herzogin sogar mit der französischen Königin Marie Antoinette, deren verschwenderischer Lebensstil sie bei der Revolution 1793 den Kopf kostete. War die Aktion von Meghan, selbst wenn sie privat finanziert wurde, überhaupt vom Palast geduldet? GALA erfuhr von einem Insider, dass sie ihr Vorhaben "eher beiläufig" vor etwa drei Wochen angekündigt hatte. Sofort rieten ihr die PR-Leute dringend davon ab. Eine opulente Babyshower-Party sei "viel zu amerikanisch und nicht angebracht für die Gattin von Prinz Harry". Das sind nur einige der Worte, die während eines ziemlich hitzigen Meetings fielen.

Queen Elizabeth: "Wir sind keine Celebritys"

Dennoch flog Meghan in die USA. "Sie lässt sich in vielen Belangen nicht reinreden", so der Insider. In dieser Hinsicht gleicht sie Prinzessin Diana in deren späteren Lebensjahren. Was Harry dazu sagt? Der englische Königshaus-Experte William Hanson, 29, zu GALA: "Harry mag es sehr, dass Meghan ihren eigenen Weg geht, da ihn das an seine geliebte Mutter erinnert." Diese Charakterzüge haben Meghan jedenfalls weit gebracht. In einfachen Verhältnissen aufgewachsen, träumte sie schon immer davon, berühmt zu werden. Sie schaffte das als Schauspielerin durch ihre Rolle in der TV-Serie "Suits". Seit der Hochzeit mit Prinz Harry ist sie zudem Mitglied der berühmtesten Königsfamilie der Welt. Dort gelten besondere Regeln – die sie nun verletzt hat. Natürlich genießt man als Royal einen privilegierten Lebensstil, aber man stellt ihn niemals öffentlich zur Schau. Stichwort: Understatement. "Wir sind keine Celebritys", sagte die Queen einmal. "Royal zu sein ist etwas anderes."

Herzogin Meghans Babyshower

Ihr New-York-Trip in Bildern

Die Hauptperson des Tages zeigt sich erst am Abend. Auf dem Weg zum Auto, das sie zum Flughafen bringen soll, wird Herzogin Meghan ein letztes Mal auf diesem Trip abgelichtet. Damit sie es auf dem Heimflug, der knapp sieben Stunden dauert, bequem hat, trägt Meghan Leggings und Sportschuhe. Um sich vor neugierigen Blicken zu schützen wählt sie eine schwarze Kappe. Dabei fällt auf: Es ist das gleiche Modell, das auch Abigail Spencer vor wenigen Stunden trug. Das aufgestickte Wort "Rectify" ist dabei Promotion für die gleichnamige TV-Serie, in der Abigail eine der Hauptrollen spielt. 
Herzogin Meghan feiert nicht nur eine, sondern direkt zwei Babypartys. Für die zweite Babyshower, die am 20. Februar stattfindet, laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. Unter anderem wird für Meghan und ihre Gäste eine Zuckerwatte-Maschine angeliefert. In Sachen Babygeschlecht stiftet der Karton weiter Verwirrung: Er ist in den Farben Blau UND Rosa gehalten. 
Auch musikalisch kommen die Gäste voll auf ihre Kosten: Erin Hill, eine weltberühmte Harfenistin, sorgt für die richtigen Klänge bei der Party. Die New Yorkerin konnte in ihrer Karriere schon so einige Erfahrungen mit Prominenten sammeln und musizierte bereits untere anderem gemeinsam mit Kanye West, Enya und a-ha.
Kommen hier Gastgeschenke für Meghan und ihre Freunde an? Die Luxus-Koffermarke Away liefert einige Taschen mit Koffern ins Hotel "The Mark".

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Meghan lässt es sich in New York gut gehen

Meghan versucht jedoch in zwei Welten zu leben: Hollywood-Star zu sein und Teil der königlichen Familie. Was aber nicht geht. Auch wenn es verführerisch ist zu glauben, dass man die Vorteile beider Welten gleichzeitig genießen kann. Mit dem Trip nach New York hat sie einen Fehler gemacht, ist in die Luxus-Falle getappt. Nicht nur die Babyparty sorgt nun für Wirbel, auch die fünf Tage drumherum werden kritisiert. Denn jede ihrer Unternehmungen – ob ein Besuch im Museum und ein Mittagessen mit ihrer Freundin, Schauspielerin Abigail Spencer, 37, ob Tee und Kekse im "Café Ladurée" oder ein Dinner in Ralph Laurens, 79, angesagtem Restaurant "The Polo Bar" – glich einem modischen Schaulaufen. Mantel von Victoria Beckham, Tasche von Carolina Herrera, Pumps von Stuart Weitzman… 

Prinz Harry: Er hat kein Interesse daran, ein Star zu sein

Süßes Detail: Herzogin Meghan trägt eine goldene Kette um den Hals, die die Aufschrift "Mommy" trägt. Ein Schmuckstück der Designerin Jennifer Meyer für rund 800 Euro. Möglicherweise ein Geschenk, das die 37-Jährige auf ihrer Babyshower mit Freundinnen wie Amal Clooney, Serena Williams und Jessica Mulroney erhalten hat.

Völlig unangebracht ist nach Meinung der Briten auch eine Kappe, mit der Meghan bewusst oder unbewusst Werbung für die TV-Serie ihrer Freundin machte. Denn die Fotos aus New York gehen natürlich um die Welt. Einige ihrer eingeladenen Freundinnen schlugen aus dem Treffen direkt Nutzen. Tennis-Queen Serena Williams, 37, postete sich im Party-Outfit ihrer eigenen Kollektion und verlinkte die Teile zum Nachkaufen. Bleibt die Frage, ob Meghan aus ihrem Fehler lernen wird. Wenn nicht, könnte das zu einem ernsthaften Problem für ihr zukünftiges Leben im Palast und die Beziehung mit Harry werden. Denn der Prinz stellte schon oft klar, dass er kein Interesse daran habe, ein Star zu sein. Genau das muss auch Meghan für sich einsehen und akzeptieren.

Luxus-Garderobe in Marokko

Ab sofort steht sie noch intensiver unter Beobachtung. Jeder Schritt, jeder Look wird unter die Luxus-Lupe genommen werden. So wie jetzt, als Meghan wenige Tage nach ihrer privaten New-York-Reise zusammen mit Harry in offizieller Mission nach Marokko flog. Als wäre nichts gewesen, trug sie auch dort wieder Luxuslabels wie Valentino und Dior. Sympathiepunkte kann sie im April sammeln, wenn ihr Baby zur Welt kommt. Einige munkeln jedoch schon jetzt: Mal sehen, vielleicht zieht Meghan dem königlichen Nachwuchs überteuerte Strampler an.

Herzogin Meghan

Verrät dieses Video das Geschlecht ihres Nachwuchses?

Herzogin Meghan, Prinz Harry
Ob das so geplant war? Das Video eines Mitarbeiters aus dem Hotel, in dem Meghan ihre Baby-Party veranstaltete, könnte etwas pikantes verraten.
©Gala
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