Herzogin Meghan: Darum wird sie so schlecht behandelt

Katherine Webb arbeitete als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen. Als royale Insiderin weiß sie, wie es am britischen Hof zugeht. Sie erklärt, was hinter den Angriffen auf Herzogin Meghan steckt.

Herzogin Meghan, 38, hat es schwerer als alle anderen Mitglieder des Königshauses. Da ist sich die britische Bestseller-Autorin Katherine Webb, 42, sicher. Die schwierige Beziehung von Prinz Harry, 35, und seiner Frau zur britischen Boulevardpresse nannte Webb, die nach ihrem Geschichtsstudium mehrere Jahre als Wirtschafterin auf herrschaftlichen Anwesen arbeitete, "ein heikles Thema".

Herzogin Meghan hat es schwer

"Ist die britische Boulevardpresse bösartig? Ja. Sind sie aufdringlich und rücksichtslos und erfinden sie regelmäßig Geschichten, um Zeitungen zu verkaufen? Ja. Wird das anzusprechen irgendetwas daran ändern, wie sie die Sussexes behandeln? Ich bin mir nicht sicher", erklärt Webb zu dem TV-Interview, das Harry und Meghan gaben. "Ich verstehe, warum sie es angesprochen haben - es muss unerträglich sein, regelmäßig zu sehen, wie landesweit unfreundliche Lügen über einen veröffentlicht werden." Sie denke, so Webb weiter, dass Meghan "noch schlechter behandelt wird als die anderen Royals - vielleicht wegen ihrer Hautfarbe, aber in Wahrheit denke ich, es hat genauso viel damit zu tun, dass sie Amerikanerin ist".

Herzogin Meghan + Prinz Harry

Souveräner Auftritt mit ernstem Hintergrund

Herzogin Meghan und Prinz Harry
Herzogin Meghan und Prinz Harry besuchten am 7. November das 91. "Field of Remembrance" vor der Westminster Abbey in London.
©Gala

Wird Meghan aus Neid kritisiert?

Diese weltweite Besessenheit von Prominenten habe sie nie verstanden, erklärt die 42-jährige Webb. "Und ich denke, das Problem der königlichen Familie ist, dass ihr privilegierter Lebensstil von genau den Menschen finanziert wird, die von ihr besessen sind. Das führe bei manchen Menschen zu Besitzanspruch und Neid, glaubt die Autorin. "Und Neid führt natürlich zu Ressentiments." Vielleicht sei das für diese Leute eine Art Rechtfertigung, den Royals gegenüber grausam sein zu dürfen - ein bisschen "Schadenfreude", wenn man etwas Skandalöses über sie hört, "weil es zu ihrem Job gehört", mutmaßt die Autorin.

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