VG-Wort Pixel

Herzogin Meghan Besondere Methode, um Menschen zum Wählen zu bewegen

Herzogin Meghan
© Getty Images
Herzogin Meghan engagiert sich trotz ihres Status' als Royal auch immer mehr politisch. Ihre Stimme bei der Präsidentschaftswahl in den USA soll auch ein Grund für ihre Rückkehr in die Heimat gewesen sein.

War die Wahl des US-Präsidenten im kommenden November der eigentliche Grund für Herzogin Meghan, 39, in ihre Heimat zurückzukehren? Das sagt jetzt zumindest die Feministin Gloria Steinem.

Herzogin Meghan: In Großbritannien keine politische Stimme

Das Problem für Meghan während ihrer Zeit im britischen Königshaus: Sie durfte sich nicht politisch positionieren. Doch genau das hat sich durch den Rücktritt als hochrangige Mitglieder der Königsfamilie und den Umzug in die USA geändert. Meghan und ihr Ehemann Prinz Harry, 36, sind zwar immer noch Royals, weshalb es nach wie vor nicht gerne gesehen wird, sollten sie eine politische Meinung öffentlich äußern, ein Gesetz dazu gibt es aber nicht.

Aufruf zur Wahl gegen Donald Trump

Und es scheint, als wäre Meghan ihre Stimme gegen US-Präsident Donald Trump, 74, einfach zu wichtig, als dass sie aus Rücksicht darauf verzichten mag. Sie vermeidet zwar, seinen Namen in den Mund zu nehmen, doch immer wieder ruft sie besonders Frauen dazu auf, zur Wahl zu gehen - wie zuletzt bei der Online-Liveschalte für die Bewegung "When We All Vote".

Und so soll nicht nur der Wunsch nach Privatsphäre und finanzieller Unabhängigkeit ein Grund für Meghans und Harrys Weggang in die USA gewesen sein, sondern eben auch die Möglichkeit, wählen zu können. "Meg ist selbst klug, authentisch, lustig, politisch. Sie kam nach Hause, um wählen zu gehen", sagt Gloria Steinem in einem Interview mit "Access Hollywood".

Sie nimmt den Hörer in die Hand

Um auch ihre Mitmenschen zum Wählen zu bewegen, hat Meghan zu einer ganz besonderen Methode gegriffen: "Das erste, was wir getan haben und warum sie mich besucht hat, war, dass wir am Esstisch saßen, an dem ich gerade bin, und wir haben die Wähler ungefragt angerufen. Wir sagten 'Hallo, ich bin Meg' und 'Hallo, ich bin Gloria' und fragten 'Werden Sie wählen gehen?' Das war ihre Initiative."

Es scheint also, als hätten wir in Zukunft nicht nur in Sachen Entertainment, sondern auch in politischen Belangen noch einiges von Herzogin Meghan zu erwarten.

Verwendete Quellen: Access Hollywood, The Telegraph

jno Gala

Mehr zum Thema