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Herzogin Meghan Berühmte Opernsängerin stellt ihre Aussagen infrage

Herzogin Meghan
© Patrick van Katwijk / Getty Images
Nicht nur Prinz Harry ruft mit seinen jüngsten Enthüllungen und Vorwürfen über seine Familie und die Presse Kritiker:innen auf den Plan, auch Herzogin Meghan scheint mit einigen Aussagen anzuecken. Die Opernsängerin Danielle de Niese stellt nun einige davon infrage.

Herzogin Meghan, 41, enthüllte im Interview mit Oprah Winfrey, 68, im Frühjahr 2021, dass Mitglieder des britischen Königshauses Bedenken über die mögliche Hautfarbe ihres damals noch ungeborenen Sohnes Archie, 4, geäußert hatten. In ihrer Dokumentation "Harry & Meghan" sowie in Prinz Harrys, 38, Memoiren "Spare" werden zudem Vorwürfe laut, die britische Presse und das Volk seien voreingenommen gewesen. Die Aussagen schlugen hohe Wellen und sind bis heute ein stark diskutiertes Thema. Auch Danielle de Niese, 43, hält sie für "sehr beunruhigend".

Herzogin Meghan: Scharfe Kritik von Danielle de Niese

Die Eltern der Opernsängerin stammen ursprünglich aus Sri Lanka, wanderten im Teenageralter nach Australien und später nach Amerika aus. Dort machte sich Danielle als Opernsängerin einen Namen und ist mittlerweile mit Gus Christie, dem geschäftsführenden Vorsitzenden des Glyndebourne Opernfestivals, verheiratet. Mit ihm hat sie zwei gemeinsame Kinder und ist Stiefmutter seiner vier Söhne aus erster Ehe. Genau wie Meghan heiratete de Niese somit in eine weiße britische Familie der Oberschicht ein.

Gus Christie und Danielle de Niese
Gus Christie und Danielle de Niese
© Jeff Spicer / Getty Images

Meghans Anschuldigungen scheint die 43-Jährige jedoch nicht gutzuheißen. "Ich finde es seltsam, wenn man sein Heimatland Amerika dazu bringt zu sagen, dass ganz Großbritannien rassistisch ist... Ich finde das sehr beunruhigend", erklärt sie gegenüber "Daily Mail" und erläutert: "Damit soll nicht gesagt werden, dass Rassismus nicht überall vorkommt, denn das tut er, aber ich glaube nicht, dass man alle über einen Kamm scheren kann. Eine ganze Gemeinschaft von Menschen als rassistisch zu bezeichnen, das ist nicht meine Erfahrung."

"Es ist eine komplexe Geschichte"

Die Sopranistin verbrachte ihre Kindheit in Australien und lebte lange in Amerika. Heute ist sie Herrin des Anwesens in East Sussex, auf dem im Sommer das beliebte Opernfestival stattfindet, und nennt Großbritannien ihre Heimat. Auch wenn Prinz Harry in seinen jüngsten TV-Interviews von den Rassismusäußerungen zurück zu rudern versuchte, findet Danielle, Meghan hätte ihrem Beispiel folgen können. "Ich bin eine gemischtrassige Person und habe einen Mann geheiratet, der nicht zur königlichen Familie gehört, aber dennoch Teil einer großen Institution ist", erklärt sie. "Ich habe mir vorgenommen, meinen Mann zu unterstützen und etwas über die Menschen um mich herum zu lernen." Es habe Menschen gegeben, die sie als "bahnbrechend" bezeichneten, doch dies habe ihr nicht gefallen, weil "es das Ego füttert". 

Vielleicht hätte alles also ganz anders kommen können für die Sussexes. "Als Meghan und Harry das erste Mal an die Öffentlichkeit traten, freuten sich alle riesig für sie", fügt sie hinzu und zieht ein Résumé: "Ich habe das Gefühl, dass wir nie wirklich wissen werden, warum es schief gegangen ist. Es ist eine komplexe Geschichte."

Verwendete Quelle: dailymail.co.uk

spg Gala

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