VG-Wort Pixel

Royals Expertin analysiert Instagram-Posts von Herzogin Meghan

Herzogin Meghan
© Getty Images
Herzogin Meghan hat Social-Media-Nutzer mit Drogenabhängigen verglichen. Einst war sie selbst auf digitalen Plattformen unterwegs. Wie passt das zusammen?

"Diese Besessenheit ist für viele Menschen sehr ungesund", urteilt Herzogin Meghan, 39, über die intensive Nutzung von Facebook, Instagram, Twitter und Co. im Video-Interview mit Redakteurin Emma Hinchcliffe für die Veranstaltung "Fortune Most Powerful Women Next Gen". Sie fährt fort: "Menschen, die drogenabhängig sind, werden [im Englischen] als 'User' bezeichnet, und Menschen, die in sozialen Medien sind, werden als 'User' bezeichnet." Für diesen Vergleich erhält Meghan viel Kritik- auch deshalb, weil sie früher selbst ein Social-Media-User war.

Herzogin Meghan nutzte früher Instagram 

Bis sie ihr Profil 2018 löschte, nutzte die 39-Jährige Instagram regelmäßig, um Bilder von sich zu teilen - darunter Selfies, Familienfotos und spontane Schnappschüsse. Damit gab Meghan Aufschluss über ihre Persönlichkeit und vor allem ihre Ziele, meint Judi James. Die Expertin für Körpersprache hat sich einige der von Meghan hochgeladenen Fotos, die trotz der Stilllegung des Accounts noch als Screenshots im Netz zu finden sind, angesehen.

Eines der Bilder zeigt Meghan in einem flauschigen Pullover und mit Kaffeetasse. Mit einem Lächeln blickt sie in die Kamera ihres Handys. Ihr Gesicht ist umrahmt von ihren langen, dunklen Haaren. Hinter dem Selfie sieht die James eindeutig "den Wunsch, gemocht zu werden". 

Meghan präsentierte sich im besten Licht

Auf einer weiteren Aufnahme posiert die ehemalige Schauspielerin im Schneidersitz auf dem Bett und fotografiert sich im Spiegel. "Lediglich im Pyjama-Oberteil sitzt Meghan gerade und selbstbewusst in einer sehr sexy, begehrenswerten Pose auf dem Bett, die Beine verschränkt, um Kontrolle zu signalisieren, dennoch mit einem sehr typischen Selfie-Schmollmund", zitiert "The Sun" Judi James. So wie viele Fotos, die Meghan vor ihrer Ehe mit Prinz Harry, 36, auf Instagram veröffentlicht habe, zeige auch dieses Bild, dass sie zum damaligen Zeitpunkt lockerer mit der Wahrung ihrer Privatsphäre umgegangen sei.

Private Einblicke auf Social Media

So teilte die Mutter des kleinen Archie, eins, vor ihrer Zeit als Mitglied der britischen Königsfamilie innige Momente mit ihrer Familie oder auch beim Kuscheln auf dem Sofa mit ihren Hunden und einem Glas Rotwein in der Hand. Eine Pose, die laut Expertin die Nachricht sende, dass sie "die perfekte Frau zum häuslichen Niederlassen" sei. Ein sehr privates Foto zeigt Meghan ungeschminkt und mit zerzaustem Haar - scheinbar kurz nach dem Aufwachen - im Bett. "Es gewährt einen Anblick des Promis, der im wirklichen Leben nur wenigen Glücklichen vorbehalten bleibt", so die Expertin. Diese Einblicke gehören heute der Vergangenheit an. Aus Selbstschutz habe sie keinen Account mehr, sagt Meghan im Interview. Für alle anderen will sie das Bewusstsein im Umgang mit Instagram und Co. schärfen. 

Meghan rät zur Vorsicht

"Wenn du dir dort deine Marke aufbaust und dich online mit Freunden verbindest, sei dir bewusst, was du da tust", lautet Meghans Social-Media-Appell im Video-Call. "Verstehe, dass es nicht nur auf diesem einen Moment begrenzt ist - dass du ein Echo deiner selbst kreierst." 

Verwendete Quelle: The Sun

spg Gala

Mehr zum Thema