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Herzogin Meghan Als Guesteditor schrieb sie Geschichte

Herzogin Meghan
© Getty Images
Dass Herzogin Meghans Zusammenarbeit mit der britischen "Vogue" von Erfolg gekrönt sein wird, war abzusehen. Nun aber wurde bekannt, dass Meghan als Guesteditor in die Geschichte des Magazins eingegangen ist. Zur Feier dessen veröffentlichte die Herzogin ein nie gesehenes Video. 

Dass Herzogin Meghan, 38, Guesteditor der September-Ausgabe der britischen "Vogue" war, das ist wohl keinem Royal-Fan entgangen. Im großen Stil bewarben sowohl die Modezeitung als auch die Herzogin das Projekt. Mit Erfolg: Die von Meghan editierte Ausgabe ging aufgrund phänomenaler Verkaufszahlen in die Geschichte der "Vogue" ein. Innerhalb von nur zehn Tagen war die gesamte Auflage ausverkauft. Damit avanciert Meghans September Issue zur meistverkauften Ausgabe des vergangenen Jahrzehnts. Zur Feier dessen veröffentlichten Meghan und "Vogue"-Chefredakteur Edward Enninful ein bis dato nie gesehenes Video aus dem August 2019 - und gaben damit einen exklusiven Einblick in ihre Zusammenarbeit. 

Herzogin Meghan: Erstes Treffen mit Edward Enninful im Kensington Palast

Es sei Meghan gewesen, die das Projekt angestoßen habe, verraten die beiden gleich zu Beginn des Clips. Eigentlich habe sie um Hilfe für ihre Charity-Modelinie "Smart Works" bitten wollen, so Meghan im Gespräch mit Enninful. Dafür trafen sich die beiden mehrere Monate vor der eigentlichen Publikation des Projekts zum ersten Mal. "Ich erinnere mich, wie ich den Kensington Palast betreten habe und ich war so aufgeregt", erinnert sich Edward Enninful an den besonderen Moment. Und verrät gleich mit, wie Meghan im Privaten mit ihrer Rolle als Herzogin umgeht: "Und dann sagte ich: 'Schön, Sie kennenzulernen, Herzogin.' und du sagtest: 'Nenn mich Meghan!'" Eine Anekdote, die Meghan lauthals zum Lachen bringt und die sie mit einem fröhlichen "Yeah!" bestätigt. 

Als klar wurde, dass Enninful und die "Vogue" Meghan bei der Vermarktung ihrer Linie "Smart Works" helfen würden, forderte die Herzogin schnell mehr, wie sie selbst erzählt: "Von Januar bis heute haben wir so viel daran gearbeitet, und für mich war es erstaunlich genug, dass du mir mit 'Smart Works' hilfst. Und ich dachte, vielleicht könnte ich es noch ein bisschen weiter treiben und gucken, ob du bereit wärst, mich Guesteditor sein zu lassen." Sie habe bis dahin nicht gewusst, ob sowas überhaupt möglich sei und ob es schonmal einen Guesteditor für die September-Ausgabe gegeben habe. Nein habe es nicht, wirft Enninful sogleich ein. Meghans Arbeit sei in der Geschichte der britischen "Vogue" beispiellos. 

Herzogin Meghan in ihrer eigenen Modelinie: Für "Smart Works" designte sie unter anderem eine schwarze Hose und eine schicke weiße Bluse.
Herzogin Meghan in ihrer eigenen Modelinie: Für "Smart Works" designte sie unter anderem eine schwarze Hose und eine schicke weiße Bluse.
© Getty Images

Beste Stimmung bei Meghan und Edward Enninful

Genau wie ihr Talent für diesen Job. Enninful kommt aus dem Schwärmen gar nicht mehr heraus: "Du hast das Auge eines Editors. Ich meine, so etwas habe ich noch nie gesehen. Du warst von Anfang bis Ende so gründlich." Meghan scheint so viel Lob fast unangenehm, sie unterbricht schnell: "Aber ich habe das Mode-Zeug euch Profis überlassen. Ich hab nur gesagt 'Könnt ihr Commonwealth-Mode machen?', 'Könnt ihr Nachhaltigkeit reinbringen?', 'Können wir sicherstellen, dass der Blickwinkel im richtigen Ethos ist?' Und dann überließ ich das den Experten." 

Bei diesen Lobhudeleien für beide Parteien soll es im Video aber nicht bleiben. Um die gute Zusammenarbeit zu feiern, hat die Herzogin eine kleine Überraschung für die Aufnahme und Edward Enninful organisiert: Partyhüte und goldene Tröten. "Herzlichen Glückwunsch, E!", ruft Meghan bevor die beiden kichernd in ihre Tröten pusten.

Meghans Job war lange ein Geheimnis

So ganz allein wollen die beiden das Projekt aber dann doch nicht feiern. Zum Ende des Videos hin, rufen sie noch einige Frauen, die auf dem Cover der Ausgabe zu sehen waren, an. Es kommt die Vermutung auf, dass diese bis zu diesem Anruf im August 2019 nicht wussten, wer die Drahtzieherin hinter der geschichtsträchtigen September Issue war. Den Anfang macht Schauspielerin Laverne Cox, 47, die aufgrund ihres Engagements für die LGBTQ-Gemeinde von Meghan für das Heft ausgewählt wurde. Über den Anruf ist sie hörbar erstaunt und kommentiert Meghans erste Kontaktaufnahme mit einem freudigen "Oh mein Gott". Schriftstellerin Sinéad Burke, 30, ist die nächste Person auf der Telefonliste, auf sie folgt Ballerina Francesca Hayward, 28.

Als Model Adwoa Aboah, 27, am Telefon ist, gibt Enninful ehrlich zu: "Wir mussten das für eine lange Zeit geheim halten." Ihre euphorische und etwas umgangssprachliche Antwort darauf: "Was für ein verdammt geiles Projekt." Ähnlich aufgeregt reagiert ihre Model-Kollegin Adut Akech, 20, der Meghan attestiert, eine wirkliche Kraft für Veränderung zu sein. Schauspielerin Yara Shahidi, 20, bekommt ebenfalls ein ganz besonderes Kompliment der Herzogin: Sie sei ihre absolute Favoritin für das Cover gewesen. "Das ist kein Scherz, den allerersten Namen, den ich auf dem Cover haben wollte, war deiner." 

Großes Lob von Jane Fonda

Zum Schluss des Videos ist es aber nochmal Meghan, die ordentlich Lob für ihre Arbeit bekommt. Schauspielerin Jane Fonda, 82, ebenfalls Teil der "Force for Change"-Ausgabe, kommt aus dem Schwärmen über die Herzogin gar nicht mehr heraus. "Meghan, ich bin so stolz auf dich, dass du deine großartige Plattform und deine starke Stimme so nutzt und ich fühle mich so geehrt, ein Teil davon zu sein, mit all diesen anderen wundervollen Frauen." 

Der Zeitpunkt der Veröffentlichung des Videos war gut gewählt - eigentlich. Meghan und Prinz Harry, 35, stehen aktuell mehr denn je in der Kritik. Der Umzug nach Kanada und ihr neuer Karriereweg sorgte für eine Menge Unmut in Großbritannien. Das PR-Video voller Lob kam also gerade recht, um Meghan wieder in ein besseres Licht zu rücken. Die gute Stimmung dürfte jedoch nicht lange angehalten haben: Nur knapp drei Stunden nach der Publikation des Clips wurde bekannt, dass das Ehepaar Sussex alle 15 Mitarbeiter des Londoner Büros gekündigt und damit endgültig ihre Zelte im Königreich abgebrochen habe. Ein herber Rückschlag für die Stimmung im Land. Was für ein schlechtes Timing!

Verwendete Quellen:Instagram, Vogue, Daily Mail

ame Gala

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