Herzogin Meghan: Warum wir sie nach der Geburt erst einmal nicht sehen werden

Herzogin Meghan will nach der Geburt ihres Kindes auf ein erstes Familienfoto noch vor dem Krankenhaus verzichten. Dafür gibt es mehrere Gründe, und mit einem hat Herzogin Catherine etwas zu tun

Baby Sussex, das erste Kind von Prinz Harry, 34, und Herzogin Meghan, 37, kann jede Minute zur Welt kommen. Anders als Prinzessin Diana (†36) und Herzogin Catherine, 37, wird man sie nicht wenige Stunden danach mit dem Baby in Augenschein nehmen können. Warum das so ist.  

Grund 1: Erholung für den Körper

Dass Meghan auf Nummer sicher gehen und sich nach der Geburt Zeit zur Erholung geben möchte, hält auch Andrea Sturm, 1. Vorsitzende beim Hebammen Verband Hamburg für die physisch und psychischerichtige Entscheidung. Sie sagt zu Gala: "Jede Frau, die schon einmal ein Kind zur Welt gebracht hat, weiß, dass man sich eigentlich nur Ruhe und Zeit mit dem Baby wünscht (...) Aus der Sicht einer Hebamme kann ich Herzogin Meghan in ihrer Entscheidung zustimmen. Kurz nach der Entbindung ist solch ein Foto auf jeden Fall mit einer großen Anstrengung verbunden." 

Das sieht angeblich auch Meghan so. Der "New York Post" hat ein Insider verraten, dass Herzogin Catherine Meghan "leid getan" habe, weil sie in Kleid, Pumps und mit makellosem Haar und Make-up noch an dem jeweiligen Tag der Geburt ihrer Kinder vor die Weltpresse hätte treten müssen.

Grund 2: Prinz Harry und Meghan wollen mehr Privatsphäre

Wie Meghan und Harry in einem am 11. April 2019 veröffentlichten Statement freundlich, aber unmissverständlich klarmachten, möchten sie die Geburt nicht mit der Öffentlichkeit teilen.
"Ihre königlichen Hoheiten haben eine persönliche Entscheidung getroffen, die Pläne bezüglich der Geburt ihres Babys privat zu halten. Der Herzog und die Herzogin freuen sich darauf, die aufregenden Neuigkeiten mit allen zu teilen, sobald sie die Gelegenheit hatten, privat als neue Familie zu feiern."

Prinzenbabys

Auf dem Weg nach Hause

1970  Vor dem "King's College Hospital" zeigt Katharine, Herzogin von Kent, stolz ihren Sohn Lord Nicholas Windsor.
1971: Norwegens Kronprinzessin Sonja mit ihrem "Bündel Glück"- Töchterchen Märtha-Louise.
1977: Zärtlich hüten Königin Silvia und König Carl Gustaf Schwedens neue Prinzessin Victoria.
1977  Prinzessin Anne und ihr damaliger Mann Mark Phillips verlassen mit Söhnchen Peter Phillips das Krankenhaus.

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Grund 3: Die Sussex' haben weniger Druck

Es ist weder royale Tradition noch royales Protokoll, dass Kinder in einem Krankenhaus geboren werden, geschweige denn dass sich für ein Familienfoto aufgestellt werden muss. Bis 1974 waren Hausgeburten üblich. Lord Nicholas Windsor, der am 25. Juli 1970 geborene Sohn des Herzogs und der Herzogin von Kent, war der erste britische Royal, der in einem Krankenhaus geboren wurde. Und nicht nur das: Er war auch das erste Baby der Familie, das von seiner Mutter auf den Stufen des Krankenhauses, in diesem Fall das "King's College Hospital" in London, der Presse präsentiert wurde. Zu diesem Zeitpunkt war Nicholas sechs Tage alt.

Harry ist zudem "nur" die Nummer sechs der britischen Thronfolge. Demnach lastet auf ihm  formal gesehen ein geringerer Repräsentationsdruck als auf den direkten Thronerben Prinz Charles und Prinz William. Beide Männer hatten sich mit ihrer jeweiliger Frau und dem Neugeborenen vor die Stufen des St Mary's Hospitals gestellt.

Prinz Harry + Herzogin Meghan

Wer wird Pate von Baby Archie?

Herzogin Meghan, Archie Harrison Mountbatten-Windsor, Prinz Harry
Herzogin Meghan und Prinz Harry setzen bei der Auswahl der Paten für Baby Archie auf Familie und enge Freunde
©Gala

Grund 4: Die werdende Mutter ist nervös

Royal-Kommentator Omid Scobie führt gegenüber "The Express" einen weiteren Grund für das "Nein" zum Krankenhaus-Foto an: "Natürlich hat jeder seine eigene Meinung, ob wir diejenigen sein sollten, die das Baby zuerst sehen. Aber am Ende des Tages ist das, was Meghan mit ihrem Baby und ihrem Körper direkt nach der Geburt macht, ihre persönliche Entscheidung."
Er ergänzt: "Was wir von Quellen gehört haben, ist, dass Meghan ziemlich nervös ist. Es ist ihr erstes Baby. Die Nerven sind im Moment wirklich ziemlich gespannt und für sie ist es wahrscheinlich eine Erleichterung, wenn sie wirklich ausschalten kann (...)."

Umstandsmode an ...

Herzogin Meghan

Es ist das letzte Mal, dass wir Herzogin Meghan mit Babybauch sehen. Und ihr überraschender Auftritt hat einen traurigen Anlass. Zusammen mit Prinz Harry gedenken der Opfer der Terroranschläge in Christchurch, Neuseeland. Die schwangere Meghan wählt einen schlichten schwarzen Mantel und schwarze Accessoires. 
Herzogin Meghan beweist, wie stylisch Umstandsmode sein kann. Zum Gottesdienst am "Commonwealth Day" in London zeigt sie sich in einem Komplett-Look von Victoria Beckham, der direkt vom Runway kommt. 
Das schwarz-weiße Muster des Kleids kaschiert die Babykugel. Doch ...
... von der Seite wird deutlich: Lange kann es bei der 37-Jährigen nicht mehr dauern. Bevor es für Meghan in den Mutterschutz geht, zeigt sie sich noch bei wenigen offiziellen Terminen, so wie hier anlässlich des Internationalen Weltfrauentags. 

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Verwendete Quelle: The Express, Kensington Palace, eigene Recherche

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