Herzogin Meghan : Harte Worte vom Royal-Insider: "Sie hat Harry kastriert"

Freundinnen von Herzogin Meghan melden sich überraschend im US-Magazin "PEOPLE" zu Wort und verteidigen die 37-Jährige gegenüber negativen Schlagzeilen. Warum das ein Fehler ist und was es über die Beziehung zu Prinz Harry aussagt 

Herzogin Meghan spielt nach ihren eigenen Regeln

Es ist ein Interview, das für Aufsehen sorgt: Fünf Frauen, die zum inneren Kreis von Meghan Markle, 37, gehören, sprechen erstmals über das Leben der Herzogin als Mitglied der britischen Königsfamilie. "Meg hat sich lange schweigend zurückgehalten und die Lügen und Unwahrheiten ertragen. Wir sind besorgt darüber, was das mit ihr und ihrem Baby macht", erklärt eine der Vertrauten im "PEOPLE"-Magazin. Kein Wunder also, dass die Frauen, die anonym bleiben möchten, den Charakter und die Lebensart der ehemaligen Schauspielerin in glänzendem Licht erscheinen lassen. Der britische Royal-Experte Richard Kay sieht die Lobeshymne auf die bodenständige und angeblich perfekte Meghan kritisch - und spricht aus, was naheliegend ist: Das Interview ist mit der Herzogin von Sussex abgesprochen gewesen.

Herzogin Meghan: Die Wahrheit hinter dem Interview ihrer Freundinnen

Verdenken mag man Meghan den Interview-Deal nicht, denn gemäß royaler Etikette darf sie sich selbst nicht zu Negativ-Nachrichten wie einen angeblichen Streit mit Herzogin Catherine, 37 oder Anpassungsschwierigkeiten am Hof äußern. Richard Kay sieht in der "PEOPLE"-Veröffentlichung, in der Meghan unter anderem als bodenständige Hausfrau beschrieben wird, trotzdem einen Fehler. In einem Meinungsstück für "Daily Mail" schreibt er:

"(...) Meghan Prinz [scheint] Harry durch das Durchsickern solch sorgfältig ausgewählter und detaillierter Bemerkungen über ihr häusliches Leben kastriert zu haben." 

Er gehe davon aus, dass Harry von dem Interview mit dem Magazin gewusst und sich von seiner Frau dahingehend habe einnehmen lassen. Als Indiz dafür sieht er, dass der Kensington Palast die Inhalte des Interview nicht dementierte - so, wie er es sonst oft tut, wenn anonyme Quellen sich über die Royals äußern. 

Die Wahrheit über Meghan

Nun kommen ihre Freundinnen zu Wort

Herzogin Meghan
Nach jahrelangem Schweigen haben Herzogin Meghans Freundinnen genug von den Hetzereien gegen die werdende Mutter.
©Gala

Meghan ist eine "Heuchlerin"

Noch eine Sache stößt Richard Kay übel an dem Interview mit Meghans Freundinnen auf. "Und hat es zuletzt nicht etwas Heuchlerisches, wenn jemand seinen Vater bittet, Familienangelegenheiten nicht ins Fernsehen und andere Interviews zu bringen, während dieser Jemand einer Gruppe von handverlesenen und vertrauten Freunden -(...) erlaubt, genau das zu tun?"
Seit der Hochzeit mit Prinz Harry am 19. Mai 2018 soll Meghan keinen Kontakt mehr zu ihrem Vater haben. Immer wieder wandte sich Thomas Markle an die Öffentlichkeit und flehte seine Tochter an, sich bei ihm zu melden. Vergebens.

Meghan macht den gleichen Fehler wie Prinzessin Diana

In Meghans Verhalten sieht Richard Kay Parallellen zu Meghans verstorbener Schwiegermutter, Prinzessin Diana (†36). Sie habe  nach ihrer Hochzeit mit Prinz Charles so sehr mit dem Leben als Royal gehadert, "dass sie glaubte, sie hätte keine andere Wahl, als die Dinge selbst in die Hand zu nehmen". Meghans Hintertürchen, ihre Freunde zu ihrer Verteidigung vorzuschicken, sei eine Taktik aus "Dianas Spielbuch." Unvergessen das legendäre Interview der Prinzessin von Wales mit der "BBC" 1995, in dem sie mit Details über die Trennung von Prinz Charles ("Wir waren zu dritt in dieser Ehe. Das war ein bisschen voll") weltweit für Schlagzeilen sorgte und das britische Königshaus beschämte. 

Prinzessin Diana (†)

Herzogin Meghan nimmt sie zum Stilvorbild

Für einen Besuch des "Canada House" am Commonwealth Day trägt Herzogin Meghan einen dunkelgrünen Mantel mit schwarzen Glitzerapplikationen von Erdem. Der Look aus der Feder des kanadischen Designers Erdem Moralioğlu ist für diesen Anlass die perfekte Wahl und zudem eine rührende Hommage an ihre Mutter Doria sowie Prinz Harrys verstorbene Mutter Lady Diana. 
Die floralen Stickereien des Mantels tragen den klangvollen Namen "Doria beaded rose embroidery”, wie eine Sprecherin des Labels gegenüber express.co.uk bestätigt hat. Auf diese Weise ist Meghans Mutter Doria indirekt auch Teil der Feierlichkeiten. Zudem erinnert Meghan an diesem Tag an einen besondern Look von Lady Diana ... 
Dieses Foto zeigt Lady Diana am 29. März 1982 bei einem Besuch in Bristol. Der grüne Mantel mit den farblich abgesetzten Applikationen von Designer Bellville Sassoon erinnert optisch stark an Meghans Mantel. Zudem war Diana damals ebenfalls schwanger, mit ihrem ersten Sohn Prinz William. Ist diese Ähnlichkeit womöglich sogar ein versteckter Hinweis auf das Geschlecht ihres Kindes? 
Bei der Premiere des Cirque-du-Soleil-Stückes "Totem" in der Londoner Royal Albert Hall  setzte Herzogin Meghan ihren Babybauch ganz besonders glamourös in Szene. Das blaue Pailletten-Kleid von Roland Mouret scheint aber wie so viele andere Looks von Diana inspiriert zu sein.

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Verwendete Quelle: Daily Mail

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