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Herzogin Meghan + Prinz Harry Darum ist ihre Reise nach Fidschi ein Problem

Herzogin Meghan und Prinz Harry gehen auf Reisen
Herzogin Meghan und Prinz Harry gehen auf Reisen
© Getty Images
Herzogin Meghan und Prinz Harry sind auf ihrer ersten großen Auslandsreise als Paar. Der Weg wird sie unter anderem ins Inselparadies Fidschi führen. Doch es gibt da ein Problem ... 

Der sechzehntägige Trip von Herzogin Meghan, 37, und Prinz Harry, 34, im Auftrag der Krone hat einen wichtigen Hintergrund: Als Abgesandte von Queen Elizabeth, 92, sollen sie in den Commonwealth-Staaten Australien, Neuseeland, Tonga und eben Fidschi Werbung für das britische Königshaus machen
Hintergrund: Die Queen ist das Oberhaupt des Commonwealth, einem losen und freiwilligem Verbund aus 53 Mitgliedsstaaten. Diese müssen ihre Treue gegenüber der britischen Krone erklären. Seinen Ursprung hat der Verbund im Jahr 1931 .
Während sich Royal-Fans auf Meghan und Harry freuen, kommt Politikern der Besuch ungelegen. Robin Nair, Fidschis ehemaliger Sekretär für auswärtige Angelegenheiten, erklärt dem US-Sender "ABC" warum.

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Termin der Fidschi-Reise passt nicht

"Fidschianer lieben die Royals, und die Regierung weiß, dass der Besuch eine große Euphorie und Freude hervorrufen wird", stellt Nair die pro-royale Haltung seiner Landsleute klar. Seine Kritik: "Es ist nicht der richtige Zeitpunkt [für den Besuch]." Auf Fidschi findet am 20. November, etwa drei Wochen nach dem Besuch von Harry und Meghan, die Parlamentswahl statt. Einige politische Beobachter wie Nair befürchten nun, dass sich der Auftritt des royalen Paares auf die Wahl auswirken und dem amtierenden Präsidenten Frank Bainimarama, 64, Sympathiepunkte verschaffen könnte. Harry und Bainimarama hatten sich bereits im Jahr 2017 in London getroffen. Er, so erklärt Nair, hätte sich deshalb gewünscht, dass für den Fidschi-Abstecher von Harry und Meghan ein anderer Termin gefunden wird. 

Sprecher verteidigt den Besuch des royalen Paares

Die British High Commission, die den Besuch von Harry und Meghan mitorganisiert hat, sagt zu den Bedenken: "Ihr Programm wird unpolitisch sein und die bilateralen Beziehungen zwischen den beiden Ländern unterstützen. Angesichts der Tatsache, dass Ihre Königlichen Hoheiten nächsten Monat Australien, Neuseeland und Tonga besuchen, ist es sinnvoll, dass ein Besuch in Fidschi gleichzeitig stattfindet."   

jre Gala


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