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Herzogin Meghan + Prinz Harry Sie haben Prinzessin Diana instrumentalisiert

Herzogin Meghan und Prinz Harry
© Geoff Pugh / Getty Images
Im zweiten Trailer zur Dokumentation über Herzogin Meghan und Prinz Harry erklären die Sussexes der Royal Family öffentlich den Krieg. Vor allem ein Vergleich, den Harry zu Prinzessin Diana zieht, sorgt für Aufregung.

Am 8. Dezember erscheinen die ersten drei Folgen der Doku "Harry & Meghan" bei Netflix, die drei weiteren sind ab dem 15. Dezember 2022 verfügbar. Während der erste Trailer vor allem einen Einblick in die Liebesgeschichte von Herzogin Meghan, 41, und Prinz Harry, 38, gab, ist der zweite deutlich explosiver. "Es gibt eine Hierarchie in der Familie. Geschichten sickern durch, und auch das Einpflanzen von Geschichten passiert", sagt Harry darin und fügt hinzu: "Es ist ein dreckiges Spiel." 

Im jüngsten Trailer erinnert der 38-Jährige auch an seine verstorbene Mutter Prinzessin Diana, †36, und die Qualen, die sie im britischen Königshaus durchgemacht habe – und genau das sorgt nun für Unmut.

Herzogin Meghans und Prinz Harrys Vergleich mit Prinzessin Diana: ein Publicity-Gag

Es ist nicht das erste Mal, dass Prinz Harry und Herzogin Meghan ihr Leid mit dem von Diana vergleichen. Bereits während des Oprah-Interviews enthüllte Meghan, dass sie zu ihrer Zeit als Vertreterin für das Königshaus Selbstmordgedanken gehegt habe und ihr nicht geholfen worden sei, da dies "nicht gut für die Institution wäre". "Ich hatte Angst, dass sich die Geschichte wiederholt", sagt Harry daraufhin. Diesen Satz wiederholte er nun im zweiten Netflix-Trailer in Bezug auf die Verfolgung der Medien und fügte hinzu, dass er den "Schmerz und das Leid der Frauen [kenne], die in diese Institution einheiraten" – währenddessen sind Aufnahmen von Prinzessin Diana zu sehen.

Prinz Harry + Herzogin Meghan + Prinzessin Diana

Der erneute Vergleich mit der Ex-Frau von König Charles, 74, sei ein reiner Publicity-Gag, meint Royal-Expertin Sarah Vine gegenüber "Daily Mail". Die sussex'sche Instrumentalisierung von Diana würde dazu dienen, Meghans Position in den Medien aufzuwerten. Auch wenn sie die Parallele zwischen Diana und Meghan schon in früheren Interviews gezogen hätten, sei das Paar nun einen Schritt weiter gegangen. "Indem man Aufnahmen der verstorbenen Prinzessin Diana neben Bilder von Meghan in verschiedenen Stadien der Verzweiflung stellt, ist die Botschaft klar: Die beiden sind praktisch ein und dieselbe." Dies sei ein cleverer Schachzug der Sussexes: "Nicht nur, dass es die Heerscharen von Prinzessin-Diana-Fans anlockt, die bis heute glauben, dass sie von der königlichen Familie ermordet wurde, und die zweifellos in den sozialen Medien ausschwärmen werden, um das Evangelium zu verbreiten; es erlaubt Meghan auch, Dianas ikonischen Status zu übernehmen."

Harry nutze die Doku, "um sich und seine Frau mit dem Erbe seiner Mutter zu schmücken"

Eine ähnliche Ansicht vertritt auch Royal-Experte Richard Kay, der Diana gut kannte. "Als enge Freundin der Prinzessin war ich Zeugin vieler dieser rasenden Momente, in denen die unerbittliche Verfolgung durch Paparazzi – die ihr wirklich Tag und Nacht folgten – sie zu Tränen der Verzweiflung rührte", schreibt er bei "Daily Mail". Fotograf:innen hätten ihr in Restaurants, Geschäften, im Fitnessstudio und sogar bei Beerdigungen aufgelauert.

Obwohl die zweifache Mutter sich oft über das Eindringen in ihre Privatsphäre beschwerte, soll sie dennoch "Freunde in den Medien" gehabt haben. Auf dieses Paradoxon sei Harry allerdings nicht eingegangen. Stattdessen nutze er laut Kay die Netflix-Doku, "um sich und seine Frau mit dem Erbe seiner Mutter zu schmücken."

Verwendete Quellen: dailymail.co.uk, youtube.com

sti Gala

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