Herzogin Meghan + Prinz Harry: Ihre Millionenumbauten ernten herbe Kritik

Bevor Herzogin Meghan und Prinz Harry eingezogen sind, wurde Frogmore Cottage sechs Monate lang renoviert. Den britischen Steuerzahler kostete das fast drei Millionen Euro.

Der offizielle Wohnsitz von Herzogin Meghan, 37, und Prinz Harry, 34, Frogmore Cottage, war zwar ein Geschenk von Queen Elizabeth II., 93, an das Ehepaar - den britischen Steuerzahler hat das Heim der jungen Royals laut Medienberichten dennoch etwa 2,68 Mio. Euro gekostet. Ein Betrag, der durch den sogenannten "Sovereign Grant", einer jährlichen Zahlung der Regierung an die Monarchin, gedeckt wird. Dieser liegt in diesem Jahr bei über 92 Millionen Euro. In der Bevölkerung verbreitet sich derweil immer mehr Unmut über die immensen Kosten - vor allem, weil die Arbeiten an dem Haus noch nicht komplett abgeschlossen sind und weitere Kosten auf die Briten zukommen.

Prinz Harry + Herzogin Meghan: Ihre Umbauarbeiten stoßen auf Kritik

Das stößt nicht nur der britischen Bevölkerung bitter auf. Auch der ehemalige Butler von Prinz Charles, 71, Grant Harrold, 41, zeigt sich gegenüber der britischen Tageszeitung "Express" kritisch. "Ich habe so meine Probleme damit, die Rechnungen nachzuvollziehen, und würde sagen, es wäre besser, wenn sie ein wenig transparenter wären, ein bisschen klarer." Denn, so ist sich Harrold sicher, die Bürger wären durchaus in der Lage, die Kosten zu akzeptieren, wenn sie denn wüssten, wofür ihre Steuergelder genau ausgegeben wurden. "Wenn sie sich dazu entschlossen hätten, ein Schloss oder einen Palast für einige Millionen zu renovieren, dann hätten die Leute gesagt: 'Das ist extrem', doch sie hätten es verstanden. Aber £2,4 Millionen für ein Cottage, das ergibt keinen Sinn. Es wäre gut gewesen, hätte es in den Berichten mehr Details gegeben, damit wir wüssten, wofür die £2,4 Millionen gewesen sind."

Die Akzeptanz in der Bevölkerung sinkt

Auch Arthur Edwards, 78, seines Zeichen Royalexperte und Fotograf von "The Sun", äußerte sich negativ zu den Kosten der Renovierung. "Ich erwarte nicht, dass die königliche Familie mit Fahrrädern fährt, aber dieses Ausmaß bei einer Renovierung ist obszön." Und das sehen offensichtlich auch die Briten in großer Mehrheit ähnlich. Wie Edwards berichtet, habe die Morgensendung "Good Morning Britain" eine Umfrage unter ihren Zuschauern gemacht. Demnach seien 87 Prozent der Befragten der Meinung, die Steuerzahler hätten nicht für die Kosten aufkommen sollen.

Die Gefahr: Sie könnten die Unterstützung der Bevölkerung verlieren. Und diese sei seit jeher wichtig, um den Fortbestand der Monarchie im heutigen Sinn zu erhalten, warnt Arthur Edwards. Denn nicht nur Prinz Harry und Herzogin Meghan benötigten in den vergangenen Jahren viel Geld für Umbauarbeiten.

Herzogin Meghan und Prinz Harry wohnen mit Baby Archie im Frogmore Cottage

Herzogin Meghan + Prinz Harry: Was sie selbst bezahlten und was nicht

Das denkmalgeschützte Haus aus dem 18. Jahrhundert in der Nähe von Schloss Windsor musste umfangreich renoviert werden, damit es für Harry, Meghan und ihren Sohn Archie bewohnbar wurde. So gut wie alle Einrichtungsgegenstände seien von der Herzogin und dem Herzog von Sussex privat gekauft worden, wird Sir Michael Stevens, der für die finanziellen Angelegenheiten der Royals zuständig ist, vom "Guardian" zitiert. 

Herzogin Meghan + Prinz Harry

Umzug ins Frogmore Cottage

Herzogin Meghan und Prinz Harry 
Eigentlich sollte der Umzug ins Frogmore Cottage bereits im März erfolgen, doch die umfangreichen Umbaumaßnahmen durchkreuzten die Pläne des Paares.
©Gala

Küche und Badezimmer könnten dagegen von den öffentlichen Geldern bezahlt worden sein, heißt es unter Berufung auf andere Quellen. Ein Insider verriet gegenüber "People": "Einige Dachträger und Fußböden mussten ersetzt [...] Die Heizung war veraltet [...] Die Elektrik musste ausgetauscht werden [...] Neue Wasser- und Gasleitungen mussten verlegt werden." Das Grundstück sei bereits seit langer Zeit nicht mehr instand gehalten worden, heißt es aus dem Palast.

Die Renovierungsarbeiten an Herzogin Meghans und Prinz Harrys Heim dauerten sechs Monate lang

Wird Frogmore Cottage sogar noch teurer?

Der Steuerzahler sei demnach für die Umgestaltung der ursprünglich fünf Apartments in dem Gebäude zu einer einzigen Wohnung aufgekommen. Darin leben Meghan und Harry, seit sie den Kensington-Palast im Frühjahr verlassen haben, um ihren eigenen royalen Haushalt zu gründen. Die Renovierungsarbeiten erstreckten sich über sechs Monate, wenige Monate vor der Geburt von Baby Archie am 6. Mai konnte das Paar einziehen. Da laut "Daily Mail" aber hier und da noch etwas gemacht werden muss, könnte die bisherige Summe von 2,68 Millionen Euro sogar noch steigen. Es sollen noch Malerarbeiten an der Fassade und die Landschaftsgestaltung fehlen.

Darauf muss Meghan verzichten

Es scheint, als habe Meghan aber nicht all ihre Wünsche durchsetzen können. Erst vor wenigen Wochen hieß es noch, dass die 37-Jährige unbedingt ein Yoga-Studio für sich und Baby Archie im Frogmore Cottage haben wolle. Sogar von einem beweglichen Fußboden war da die Rede. Daraus soll nun aber doch nichts geworden sein, wie "People" berichtet.

Fehlte dafür am Ende etwas das nötige Kleingeld? Immerhin müssen solch extravagante Sonderwünsche offenbar aus eigener Tasche gezahlt werden. Ein "People"-Insider gibt ein Beispiel: "Wenn ein Mitglied der Königsfamilie sagt, 'ich möchte eine bessere Küche, die teurer als die ist, die die Öffentlichkeit stellen kann', dann muss es privat dafür aufkommen."

Herzogin Meghan + Prinz Harry

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Verwendete Quellen: Daily Mail, People, Guardian, The Sun, Express, SpotOnNews

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