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Herzogin Meghan + Prinz Harry Vor dem Netflix-Deal hatten sie einen anderen Plan

Herzogin Meghan, Prinz Harry
© Getty Images
Herzogin Meghan und Prinz Harry bauen sich aktuell eine Karriere fernab vom britischen Königshaus auf. Anfang September überraschen die Sussexes mit ihrem Netflix-Deal. Doch dieser unerwartete Coup ist nur zweite Wahl.

Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 36, nabeln sich endgültig vom britischen Königshaus ab, scheint es. Nach seinem Rückzug aus allen royalen Verpflichtungen im April 2020 überrascht das Paar mit cleveren Schachzügen, die ihm ermöglichen sollen, auf eigenen Beinen zu stehen. Der jüngst publik gemachte Netflix-Deal ist dabei ein wichtiger und erstaunlich schneller Schritt. Denn das lukrative Geschäft ist lediglich ein Plan B.

Herzogin Meghan und Prinz Harry: "Plan A" wurde von Queen Elizabeth durchkreuzt

Offenbar hatten die Royals vor, eine globale Marke unter dem Branding "Sussex Royal" zu etablieren. Ihrem Vorhaben macht allerdings das Königshaus recht schnell einen Strich durch die Rechnung, wie die königlichen Experten Roberta Fiorito und Rachel Bowie in ihrem Podcast "Royally Obsessed" erklären. "Sie wollten 'SussexRoyal' an den Start bringen, aber die Königin machte dem ein Ende. Sie hatten im Januar wirklich eine andere Vorstellung davon, wie das alles ablaufen würde."

Mit dem Veto von Queen Elizabeth, 94, hat das Paar augenscheinlich nicht gerechnet. Eine der Bedingungen der Monarchin für einen schnellen "Megxit", also den Rücktritt des Paares als Senior Royals: Die Verwendung des Wortes "royal" im Rahmen von öffentlichen Auftritten, Geschäftstätigkeiten, Markenbildung oder Ähnliches ist ihnen nicht erlaubt. Im Januar äußern sich die  Sussexes dazu auf ihrer Website:

"Da der Herzog und die Herzogin nicht mehr als vollzeitbeschäftigte Mitglieder der königlichen Familie gelten, wurde vereinbart, dass die Verwendung des Wortes 'royal' überprüft werden muss (...). Der Herzog und die Herzogin von Sussex beabsichtigen nicht, 'Sussex Royal' (...) in einem Gebiet (entweder innerhalb des Vereinigten Königreichs oder anderswo) zu verwenden (...)."

Im Juli trennen sich Meghan und Harry endgültig von ihrer rund ein Jahr zuvor gegründeten "Sussex Royal Foundation". Ein Insider berichtet damals gegenüber der "Newsweek": "Nach früheren Ankündigungen, dass der Herzog und die Herzogin den Namen 'Sussex Royal' nicht verwenden werden und keine Stiftung in ihrem Namen weiterführen, wurden beim Companies House und der Charity Commission Unterlagen eingereicht, um die Wohltätigkeitsorganisation zu schließen." 

Ihr "Plan B" ist keine schlechte Alternative

Das Power-Paar erweist sich allerdings als erstaunlich flexibel angesichts der neuen Voraussetzungen. Der mehrjährige Vertrag mit dem Streamingriesen Netflix sichert dem Paar ein vermutlich nicht unerhebliches Einkommen. Die Aufgabenstellung klingt ebenfalls vielversprechend: Meghan und Harry sollen exklusive Dokumentationen, Spielfilme und Inhalte für das Kinderprogramm des Anbieters produzieren. “Unser Fokus wird auf der Erstellung von Inhalten liegen, die informieren, aber auch Hoffnung geben”, teilen die Sussexes in einer Erklärung mit.

"Was mich am meisten überrascht hat, ist, wie schnell sie in der Lage waren, ihre Pläne umzusetzen. Sie sagten im Wesentlichen: 'Wir haben diese Pläne aufgestellt, und es wird kein Jahr dauern, dann haben wir es geschafft,'" erklärt Rachel Bowie, und stellt fest: "Sie meinen es ernst.“   

Verwendete Quellen: Newsweek, Marie Claire, Podcast "Royally Obsessed"

ama Gala

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