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Herzogin Meghan + Prinz Harry Eigene Website für Lilibet Diana, bevor die Queen ihren Namen wusste?

Herzogin Meghan und Prinz Harry
© Getty Images
Herzogin Meghan und Prinz Harry machen Nägel mit Köpfen. Das Paar, das sich in den USA eine neue Existenz aufbaut, hat offenbar auch schon einen Domainnamen für Tochter Lilibet Diana gesichert. Eine strategische Entscheidung, bei der angeblich Queen Elizabeth übergangen wurde. 

Herzogin Meghan, 39, und Prinz Harry, 36, setzen mit ihren Geschäftsideen nach dem Rückzug aus der ersten Reihe der königlichen Familie neue Maßstäbe. Das Paar hat nun bestätigt, worüber bereits kurz nach der Geburt ihres zweiten Kindes wild spekuliert wurde: Sie haben tatsächlich den Domain-Namen "LiliDiana.com" registrieren lassen, wie sie am heutigen Dienstag (22. Juni 2021) bestätigten – und das bereits vier Tage vor der Geburt der kleinen Schwester ihres Erstgeborenen Archie, 2.

Am Tag der Niederkunft, dem 4. Juni 2021, wurde von den Sussexes eine weitere Website unter dem Namen "Lilibetdiana.com" registriert. Zwei maßgebliche Entscheidungen, die sie offenbar über den Kopf von Queen Elizabeth, 95, hinweg getroffen haben.

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Domain-Kauf ohne Rücksprache mit Queen Elizabeth?

Die Monarchin wusste zu diesem Zeitpunkt nämlich offenbar noch nicht, dass ihr Enkel und seine Frau der neuen Urenkelin ihren privaten Spitznamen geben wollten, wie die BBC berichtete. Harry indes besteht vehement darauf, dass er mit seiner Großmutter "vor der Verkündung" über den Namen gesprochen habe, nannte aber keinen genauen Zeitpunkt. Es hieß bisher lediglich aus dem Umfeld der Sussexes: "Seine Großmutter war das erste Familienmitglied, das er anrief."

Zu Harrys und Meghans Domain-Coup erklärte ein Sprecher des Paares gegenüber dem "The Telegraph": "Wie es bei Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens oft üblich ist, wurde eine beträchtliche Anzahl von Domains aller potenziellen Namen, die in Betracht gezogen wurden, gekauft ... ." Die Eile hat vermutlich ihre Gründe: Viele Prominente fürchten, sonst zu einem späteren Zeitpunkt Webseiten unter dem Namen ihrer Kinder anderen zu einem überhöhten Preis abkaufen zu müssen. 

Zudem legt der Kauf mehrerer Domains "aller potenziellen Namen" nahe, dass sie bei einer ablehnenden Haltung der Königin gegenüber dem Namen Lilibet für ihre Tochter, auf eine große Auswahl verschiedener Domains unter anderen Namen hätten zurückgreifen können.

Die Aussage legt nahe, dass sie sich bei einem Veto Ihrer Majestät gegenüber der Nutzung von Lilibet für einen anderen Namen unter der "signifikanten" Anzahl von Domains entschieden hätten, die sie vor der Geburt gekauft haben.

Ein Einspruch der Queen gegenüber einer solchen Nutzung des Namens Lilibet liegt nahe: Er hat eine besondere Bedeutung für die Monarchin, denn er stammt noch aus ihrer Kindheit, als sie selbst ihren Taufnamen Elizabeth nicht richtig aussprechen konnte. Ihr Spitzname war somit geboren und wurde später zum Kosenamen, mit dem sie Prinz Philip, †99, mit Vorliebe ansprach. 

Sussexes: Behauptungen der BBC sind "falsch und diffamierend"

Nachdem Prinz Harry und Herzogin Meghan ihrer Tochter diesen bedeutsamen Namen gegeben haben, behauptete die BBC, dass die Königin über diese Entscheidung nicht im Vorfeld informiert gewesen sei. Daraufhin reagierten sofort die Anwälte der Sussexes und bezeichneten derlei Behauptungen als "falsch und diffamierend." Ob das Paar gegen die Berichterstattung juristisch vorgehen wird, ist bisher noch unklar.

Herzogin Meghan

Inzwischen wurde bekannt, dass Lilibet Dianas Eltern die Domains über ein bekanntes Unternehmen erworben haben, das eine Gebühr erhebt, um Websites für jeden zu kaufen, der "nicht möchte, dass seine persönlichen Daten für alle sichtbar sind". Somit sind die Sussexes nicht im sogenannten 'Whois'-Datensatz enthalten, einem Register, das die Eigentümer von Websites in aller Welt anzeigt.

Verwendete Quellen: telegraph.co.uk, bbc.co.uk

ama Gala


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