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Herzogin Meghan + Prinz Harry Sie sind zu Unrecht beschuldigt worden

Herzogin Meghan und Prinz Harry
© Getty Images
Prinz Harry und Herzogin Meghan haben einen Entschuldigungsbrief erhalten. Der Absender ist allerdings nicht die britischen Königsfamilie, sondern eine Anti-Monarchie-Gruppe.

Die Organisation "Republic" setzt sich für die Abschaffung der Monarchie und für ein demokratisch gewähltes Staatsoberhaupt anstelle der Queen ein. Regelmäßig werden die Royals deshalb einer kritischen Prüfung unterzogen. Im Zuge dessen wurde Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, unterstellt, nicht ordnungsgemäße Überweisungen getätigt zu haben. 

Seinen Ursprung nahm die Geschichte, als Harry und Meghan im Sommer 2019 aus der gemeinsamen Stiftung mit Prinz William, 39, und dessen Frau Herzogin Catherine, 39, austraten. Damals bekam das Paar einen finanziellen Zuschuss von der royalen Stiftung, um zwei neue, eigene Organisationen auf den Weg bringen zu können. Und genau das war "Republic"-Geschäftsführer Graham Smith ein Dorn im Auge.

Prinz Harry und Herzogin Meghan verstießen nicht gegen das Wohltätigkeitsgesetz

Konkret warf Graham dem Paar vor, Spendengelder unangemessen verwendet zu haben. Im Juli 2020 nahm eine Kommission ihre Arbeit auf, um die Vorwürfe zu prüfen. Dabei ging es um eine Zahlung von 145.000 Pfund (etwa 168.000 Euro) an die "The Sussex Royal Foundation" und 151.855 Pfund (etwa 175.656 Euro) an "Travalyst", Harrys Organisation für nachhaltiges Reisen. Der Aufsichtsrat befand die Geldtransfers nun als "ordnungsgemäß". Es gebe zudem keine Hinweise auf Interessenkonflikte, heißt es auf der offiziellen Seite der britischen Regierung.

Eine Entschuldigung für die Royals

"Am 20. Juli 2020 haben wir fälschlicherweise behauptet, dass die Überweisungen von Geldern von 'The Royal Foundation' an 'Sussex Royal' und an 'Travalyst' nicht ordnungsgemäß und vermutlich rechtswidrig waren", heißt es in einer ausführlichen Entschuldigung, die am 25. Mai 2021 auf der Website von "Republic" veröffentlicht wurde. Man habe den Vorwurf einfach verbreitet, ohne zu prüfen, ob dieser wahr sei, heißt es weiter. Außerdem habe man weder die Organisation von Prinz Harry und Herzogin Meghan noch die royale Stiftung kontaktiert, bevor man an die Presse gegangen sei. Reumütig bekennt die Anti-Monarchie-Gruppe: "Wir entschuldigen uns uneingeschränkt bei den Wohltätigkeitsorganisationen und persönlich bei dem Herzog von Sussex für unsere Handlungen und den öffentlichen Schaden, der aus den weit verbreiteten, falschen Anschuldigungen resultiert ist."

Verwendete Quellen: republic.org.uk, gov.uk

spg Gala


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