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Herzogin Meghan + Prinz Harry Archies frühere Nanny verrät neue Details über ihr 1. Treffen mit den Sussexes

Archie Mountbatten-Windsor, Herzogin Meghan, Prinz Harry
Herzogin Meghan und Prinz Harry mit Baby Archie bei ihrer Südafrikareise im September 2019. 
© Pool / Getty Images
Herzogin Meghan und Prinz Harry hatten bereits in ihrer im Dezember 2022 erschienenen Netflix-Doku einiges zu enthüllen. Vieles davon rührt aus ihren schmerzhaften Erfahrungen mit der britischen Presse und dem Königshaus. Doch die Sussexes teilten auch positive Aspekte aus ihrem Leben als kleine Familie. Und sie stellten eine Frau vor, die nach der Geburt von Sohn Archie ihre wichtigste Stütze war.  

Als Herzogin Meghan, 41, und Prinz Harry, 38, am 6. Mai 2019 zum ersten Mal Eltern wurden, lastete nicht nur der Druck der neuen Aufgabe, sondern vor allem das mediale Interesse daran auf ihren Schultern. In dieser Zeit stand ihnen glücklicherweise die frischgebackene Großmutter Doria Ragland, 66, zur Seite. Einen Monat lang blieb die Amerikanerin nach der Geburt von Baby Archie, 3, bei Tochter und Schwiegersohn, um sie mit Rat und Tat zu unterstützen. Doch mit ihrer Abreise stand das Paar plötzlich alleine mit seinem Neugeborenen da. Eine Nanny wurde gesucht – und mit Lorren Khumalo kam offenbar ein wahrer Engel in ihr Leben. 

Herzogin Meghan und Prinz Harry: Welche Ansprüche stellen sie an ein Kindermädchen? 

Lorren selbst konnte ihr Glück kaum fassen, als sie eines Tages in jenem Sommer 2019 einen Anruf erhielt. "Prinz Harry und Meghan möchten Sie sehen. Sie möchten mit Ihnen über die Betreuung von Archie sprechen", erzählt die aus Zimbabwe stammende Kinderfrau. "Moment, ich muss mich setzen", sei ihre erste Reaktion gewesen. Und nachdenken, denn wie sie nun in einer Folge der YouTube-Reihe "The Breakfast Club" mit Zenzele Ndebele verrät, sind ihr urplötzlich die verrücktesten Gedanken durch den Kopf gegangen: "Ich dachte nur: 'Ich frage mich, wie ihre Kindermädchen aussehen, tragen sie Absätze?' Weil Prinz William zum Beispiel ein Norland-Kindermädchen hat. Die haben eine braune Uniform, und bei meiner Hautfarbe und meinem Aussehen wusste ich, dass das gar nicht geht, es würde einfach nicht funktionieren." 

Eine schnelle Styling-Alternative musste her: "Also dachte ich, ich ziehe etwas Dunkles an und schicke Absätze. Ich werde für einen Royal vorzeigbar aussehen, ich muss mein Bestes geben." Dennoch blieb Lorren ihrer Linie treu: "Aber ich habe kein Make-up benutzt. Ich dachte, wenn sie mich nehmen, dann nehmen sie mich so, wie ich bin. Ich wurde nicht mit einem silbernen Löffel geboren, ich wurde nicht mit blauem Blut geboren, ich werde so gehen, wie ich bin und vertraue mir mit meinem Gott, ich werde diesen Job bekommen."

Kurze Zeit später war sie auf dem Weg zu Frogmore Cottage, dem britischen Zuhause der Sussexes. Ein wenig zu eilig hatte sie es – und kassierte prompt einen Strafzettel. 

Auf royalem Boden angelangt, beschäftigte sie erst einmal nur eine Sorge: "Ich fragte seinen Leibwächter: 'Soll ich knicksen, muss ich das?' Und er sah mich nur an, lachte und sagte: 'Sie werden sehen, Prinz Harry ist erstaunlich.'"

Die Sussexes machten es Nanny Lorren leicht

Schon in der Netflix-Noku beschreibt Lorren die erste außergewöhnliche Begegnung mit Prinz Harry. "Als ich in Frogmore Cottage ankam, sah ich diesen großen, rothaarigen Typen, der barfuß auf mich zukam. Und ich hatte mir davor extra neue Schuhe gekauft", schmunzelt sie rückblickend. Doch das Eis war in diesem Augenblick offenbar gebrochen. "Schlagartig bemerkte ich, dass einfach jede Art von Formalität wegfiel. Und ich fühlte mich wohl." 

Bei Nedebele geht sie noch mehr ins Detail: "Als ich dort ankam, öffnete er seine Arme und sagte: 'Hallo Lorren!' und umarmte mich. Ich dachte: 'Wow, was für ein Gentleman, was für ein Juwel', ich konnte es nicht glauben. Als er mich umarmte, sagte ich, obwohl ich es eigentlich nicht wollte: 'Schauen Sie mal, ich bade heute nicht, ich bin von einem Prinzen umarmt worden', und er fing einfach an zu lachen."

Der Anblick der Herzogin hingegen machte sie sprachlos: "Als ich reinkam und Meghan sah, dachte ich 'Mein Gott, was für eine schöne Frau.'"

Meghan und Harry haben es der Nanny offenbar leicht gemacht, wie sie bereits in der Sussex-Doku berichtete. "Sie waren sehr aktive Eltern. Wenn er morgens aufwachte, kamen gleich Mama und Papa herein. Sie waren bei ihrem Baby, sie fütterte ihn. Danach übernahm ich und wir machten meistens einen Morgenspaziergang." 

Prinz Harry, Herzogin Meghan, Archie Mountbatten-Windsor 
Prinz Harry und Herzogin Meghan haben laut Nanny Lorren Khumalo jede freie Minute mit Baby Archie verbracht. 
© Netflix

Rückenwind für Klein-Archie

Lorren hatte schnell einen Draht zu Klein-Archie und ihre eigene traditionelle Methode, um ihn zu beruhigen. "Sie fragte: 'Ist es ok, wenn ich mir ihn mit einem Tuch auf den Rücken binde, wie in Zimbabwe", erinnert sich Meghan vor der Netflix-Kamera. "Ja, mach das", habe die junge Mutter begeistert zugestimmt. Das Baby habe sich eng an Lorrens Rücken geschmiegt und sei sofort eingeschlafen, berichtet Harry lachend mit nachahmenden Gesten. "Sie kümmerte sich nicht nur um Archie, sondern auch um uns, um mich", so Meghan dankbar.  

Lorren Khumalo, Archie Mountbatten-Windsor
Kindermädchen Lorren Khumalo hatte den Dreh raus, um Archie sanft in den Schlaf zu schaukeln. 
© Netflix

Doch so harmonisch und normal die ersten Wochen bei den Sussexes für Lorren waren, der royale Hintergrund der beiden und die damit verbunden Verpflichtungen drangen rasch auch in ihren Arbeitsbereich ein. Die heiß geliebte Nanny hatte eine außergewöhnliche Herausforderung zu erfüllen. "Schon bald stand eine Reise an und ich dachte: 'Wie packt man für einen kleinen Prinzen?'"

Südafrika-Reise stellte die Sussexes auf die Probe

Meghan und Harry reisten im Auftrag der Krone nach Südafrika, Archie samt Nanny mit im Gepäck. "Es war immer schon normal, dass königliche Paare mit ihrem Kind auf Reisen gehen", erklärt der Sohn von König Charles, 74, die Entscheidung, den erst vier Monate alten Jungen mitzunehmen. Trotzdem: "Das war eine seltsame Erfahrung", gibt der Royal zu. Und Lorren beschreibt, wie sehr gerade die Herzogin von Sussex beansprucht wurde: "Es war eine Menge Druck für alle. Diese Reise war anstrengend und ich dachte: 'Wie schaffst du das nur?' Und trotzdem hat sie immer gelächelt".  

Lorren hat die Sussexes in der wohl schwersten Phase als noch arbeitende Senior Royals erlebt. Heute ist sie laut "Daily Mail" als Kinderkrankenschwester im privaten Entbindungsheim Portland in Westminster tätig. Der Kontakt mit den Sussexes scheint nicht abgebrochen zu sein seit deren Umzug in die USA. In Archies Erinnerung wird sie keine tragende Rolle mehr spielen, in denen von Meghan und Harry hat sie offenbar auch heute noch einen Ehrenplatz. 

Verwendete Quelle: "Harry & Meghan", abrufbar auf netflix.com, dailymail.co.uk, youtube.com

ama Gala

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