Herzogin Meghan + Queen Elizabeth: Körpersprache-Experten analysieren ihren ersten Auftritt

Am gestrigen Donnerstag begleitete Herzogin Meghan Queen Elizabeth zu einem Termin im britischen Cheshire. Das Besondere: Es war das erste Mal, dass die beiden Frauen ohne ein weiteres Mitglied der königlichen Familie unterwegs waren. Wie es Meghan dabei erging, analysieren Experten für Körpersprache

Herzogin Meghan: So erfolgreich verlief ihr Tag mit Queen Elizabeth
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Die Flitterwochen sind gerade erst vorüber, schon warten die Verpflichtungen. Herzogin Meghan hatte nun ihren ersten öffentlichen Auftritt ohne Prinz Harry – dafür mit der Queen höchstpersönlich

Dieser Auftritt wurde mit Spannung erwartet: Die Herzogin von Sussex, 36, und Queen Elizabeth, 92, sind zum ersten Mal zu zweit unterwegs. Wie würde sich die Ex-Schauspielerin wohl schlagen? Würde sie den Tag professionell bewältigen oder eine royale Etikette verletzten? Die Antwort ist nun bekannt.

Feuertaufe für Herzogin Meghan

Das Duo reiste von Mittwoch auf Donnerstag mit einem Luxuszug nach Cheshire, etwa 320 Kilometer nordwestlich von London. Gekommen sind sie, um unter anderem eine Brücke einzuweihen und sich Theateraufführungen anzusehen. Nach der Ankunft stieg die Königin zuerst aus, dicht gefolgt von Meghan. Robin Kermode, Körpersprache-Experte und Gründer einer Kommunikationsberatung, hat sich die Pressebilder von dem Moment genau angesehen. Sein wenig überraschendes Urteil: Meghan war nervös! "Die kleine Spannung in ihrer linken Hand und die leicht angehobenen Schultern zeigen hier ein wenig Nervosität - ein klares Verlangen, alles richtig zu machen." Kein Wunder, immerhin handelte es sich bei Meghans Begleitperson um die Queen! "Ich vermute, wir würden uns in dieser Situation alle gleich verhalten", zeigt Kermode Verständnis.

Queen Elizabeth und Herzogin Meghan bei der Ankunft an der Runcorn Station in Cheshire am 14. Juni 2018

 

Kleines Problem beim Protokoll

Wie es sich laut Protokoll gehörte, ging Meghan während des Besuches stets hinter der Queen. "Sie gibt der Queen natürlich ihren Status, indem sie sich zurückhält und ihr erlaubt, zu führen", erklärt Kermode. Interessantes Detail in diesem Zusammenhang: Die Wahl ihrer Handtasche traf Meghan wohl nicht unbewusst. Sie habe die legendäre Handtasche der Königin nicht kopieren wollen und habe sich deshalb für eine Clutch statt ein Henkel-Modell entschieden. Ein Moment der Unsicherheit entstand, als beide ins Auto steigen wollen: Meghan weiß nicht, ob sie oder die Königin als erstes Platz nehmen. Zunächst schien die Queen den Vortritt zu haben, dann die Herzogin. "Wie ist es Ihnen lieber?", kann man Herzogin Meghan in einem Video von dem Moment sagen hören. Gewohnt charmant hat die Herzogin also die peinliche Situation gemeistert. Sie war es auch, die schließlich auf Ansage der Queen zuerst ins Auto stieg. Die Szene sehen sie hier.

Die Queen mag Prinz Harrys Ehefrau

Deutlich entspannter ging es für die Herzogin zu, als sie und die Königin während einer Zeremonie zur Eröffnung einer Brücke nebeneinandersitzen. Körpersprache-Experte Judi James sagt "Mail Online", die Königin habe "es Meghan nicht schwer gemacht" und ihr damit Ruhe gegeben. "Sie ist ganz klar überzeugt von Meghans Selbstvertrauen. Beide waren sehr entspannt. 

Irgendwann kicherten sie wie Teenager zusammen. Die Königin sah erfreut aus, mit Meghan zusammen zu sein." Kermode stimmt seiner Kollegin zu: "Beide sind einander zugeneigt, beide entschieden sich für die entspannte Haltung ihrer Hand auf ihren Knien." Heißt: Hier scheint man echte Sympathie zu sehen und keine Show für die Presse.


Dieser Mann macht Meghan nervös - aber nicht so, wie sie jetzt denken

Das Royal-Sein hat auch seine Schattenseite

An einem Punkt des Besuches schien Meghan wieder nervös, fuhr sich mit der Hand durch die Haare. "Es scheint, dass der Mann zu  Meghans Rechten die Ursache ihrer Unruhe ist", analysiert Kermode. Sie habe sehr höflich gewirkt und aufmerksam reagiert, sei aber möglicherweise durch das Gespräch gelangweilt gewesen. Smalltalk mit allem und jedem - ein Punkt ihres neuen Jobs als Royal, an den sie sich die Ex-Schauspielerin erst noch gewöhnen muss. 
Dass die sonst so souveräne Meghan Schwächen zeigt - sympathisch, findet James.
Sie vermutet auch, dass eine bestimmte Person Meghan an diesem Tag gefehlt hat: "Ich denke, teilweise hat sie Harry vielleicht vermisst, weil viele Rituale in ihrer Körpersprache beruhigend sind. Sie hat ihren 'Wingman' vermisst." 

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Ihre ersten Solo-Auftritte mit der Queen im Vergleich

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