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Herzogin Catherine Das steckt hinter ihrem seltsamen Handtaschentick

Herzogin Catherine
© Getty Images
Hat Herzogin Catherine einen Handtaschentick? Oder warum hat sie quasi ständig die Hände um eine Clutch geschlungen. Experten für Etikette meinen eine Antwort zu haben

Wann immer Herzogin Catherine auftritt, richten sich alle Augen auf ihr Outfit. Was hat sie an, welchen Schmuck und welche Schuhe? Und quasi immer, wenn die Herzogin von Cambridge sich in der Öffentlichkeit zeigt, umklammern ihre Hände eisern eine Handtasche.

Accessoire oder mehr?

Die kleinen, oft bunten Clutchs könnten ein simples Accessoire sein. Auffällig ist nur, dass Herzogin Catherine ihre Handtasche quasi immer mindestens in einer Hand hält - oft sogar in beiden. Dann trägt sie sie vor dem Bauch. Möchte sie Blumen entgegennehmen oder winken, klemmt sie ihre Täschchen nur selten unter den Arm oder reicht sie einer Assistentin. Meist ist mindestens eine Hand an der Tasche.

Etikette zur Handtasche

Etikette-Profis haben für diese Art der Handtaschenhaltung der bürgerlich Geborenen eine Erklärung gefunden, die sie dem Onlineportal von "Good Housekeeping US" verrieten.

Etikette-Coach William Hanson erklärt dazu das royale Protokoll. Das besage, dass es dem Royal obliege, die Hand zum Gruß auszustrecken. "Und sie dürfen entscheiden wann nicht," so Hanson.

Weil Kate fast immer ihr Täschchen vor sich trage, habe sie vielleicht eine Art Entschuldigung parat, nicht jedem immer die Hand zu schütteln. Es sei, so der Experte, eine Frage der Rationalität. "Sie kann nicht jedem, den sie trifft, die Hand schütteln. Sonst würde die Herzogin damit den ganzen Tag verbringen."

So geht royale Etikette: Catherine nimmt die Clutch in eine Hand und streckt die andere zum Gruß aus.
So geht royale Etikette: Catherine nimmt die Clutch in eine Hand und streckt die andere zum Gruß aus.
© Getty Images

Beschäftigung für die Hände

Noch etwas führt er an - und auch das sieht man bei Prinz Williams Frau. Hat sie nämlich nicht ihre Clutch gegriffen, dann trägt sie gerne Blumen oder kleine Präsente vor sich.

Dies sei, so William Hanson, typisch für jeden von uns, egal royal oder bürgerlich. Wenn man etwas halte oder trage, ließe sich damit Unbeholfenheit und manch unangenehme Situation überspielen, in der man nicht wisse, wohin die Hände gehörten.

Händchen halten mit William? Nein, Kate hat ihre Tasche stets fest im Griff.
Händchen halten mit William? Nein, Kate hat ihre Tasche stets fest im Griff.
© Reuters

Wie machen es andere Royals?

Tatsächlich haben sich andere Mitglieder der royalen Familie ähnliche Taktiken angewöhnt und beschäftigen ihre Hände. Prinz Philip hat häufig die Arme hinter dem Körper verschränkt. Prinz Charlesnestelt dagegen an seinen Manschettenknöpfen herum - beide vermeiden so, dass ihre Hände einfach nur herunterhängen.

Hundekekse und Lippenstift

Bei aller Etikette-Theorie kann es allerdings sein, dass Herzogin Catherines omnipräsente Clutch mehr ist als bloßes modisches Accessoire und Handbeschäftigung.

Es heißt, Queen Elizabeth habe beispielsweise immer Hundekekse und einen Lippenstift in ihrer Handtasche. Bei ihrer Schwiegerenkelin könnten es andere, unentbehrliche Dinge sein, die sie unterwegs nicht missen möchte. Ein Smartphone vielleicht, mit dem sie Nachrichten von den Kindern empfängt?

kdi Gala

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