Herzogin Catherine: Wirtschaftsfaktor Baby

Die Geburt von Herzogin Catherines und Prinz Williams erstem Baby ist nicht nur aus dynastischen Gründen ein Gewinn. Experten zufolge wird auch die britische Wirtschaft von dem royalen Baby-Boom profitieren

Den "Kate Effekt" kannte man in Großbritannien schon: Was Herzogin Catherine bei einem ihrer Auftritte trägt, ist anschließend in Läden und Onlineshops gefragt und verkauft sich rasant. Einen ähnlichen Effekt auf die Wirtschaft erwarten Experten verschiedenen britischen Medien zufolge auch vom königlichen Nachwuchs. Professor Joshua Bamfield vom "Centre of Retail Research" sagte dazu laut "Dailymail.co.uk": "Einer der größten Faktoren wird die unbeabsichtigte königliche Markenbefürwortung sein." Bislang erstreckte sich der "Kate Effekt" vor allem auf Kleidung der Herzogin von Cambridge, künftig wird ihr Nachwuchs wohl ebenso zum Trendsetter, egal ob es um Strampler, Mützen oder andere Babyausstattung geht. Laut der britischen Zeitung hat der blaue Kinderwagen, mit dem man die Herzogin vor einigen Wochen sah, seither beim Verkauf bereits um dreizehn Prozent zugelegt.

Wann immer ein royales Großereignis anstand, zeigten sich die Untertanen von Königin Elizabeth äußerst feier- und spendierfreudig. Deswegen wird davon ausgegangen, dass die Geburt des künftigen Königs oder der künftigen Königin kräftig bejubelt wird, genauso wie das Thronjubiläum der Queen 2012 und die Hochzeit der angehenden Eltern 2011. Experten schätzen, dass die Briten für Andenken, Champagner und Party-Essen insgesamt mehr als 280 Millionen Euro ausgegeben werden. Alleine zum Anstoßen auf die Geburt sollen Champagner und Sekt im Wert von mehr als sieben Millionen Euro fließen. 65 Millionen Euro sollen für Andenken und Souvenirs spendieren, so "Dailymail.co.uk".

Umstandsmode an...

Herzogin Catherine

Schon nach der Geburts von Prinz George zeigte sich Herzogin Catherine in einem Kleid ihrer Lieblingsdesignerin Jenny Packham. Das blaue Pünktchenkleid ähnelte sehr dem Kleid, mit dem Lady Diana damals mit Prinz William das Krankenhaus verlassen hatte. Jetzt nach der Geburt ihrer kleinen Prinzessin war sie topgestylt wieder in einem Jenny-Packham-Kleid zu sehen, allerdings ein florales in Gelb und Weiß, das viele tippfreudige Briten begeistert haben dürfte. Gelb und Weiß waren als Wetten ganz vorne mit dabei.
Pretty in Pink: Nur wenige Wochen vor der Geburt ihres zweiten Kindes ist Herzogin Catherine schöner denn je. Ihren Babybauch versteckt sie unter einem pinken Mantel von Mulberry für knapp 2000 Euro.
Günstig geht's auch! Bei ihrem Besuch eines Kinderzentrums in London zeigt sich Herzogin Catherine in einem Pünktchenkleid von Asos Maternity. Das Kleid ist derzeit natürlich ausverkauft, soll aber bald wieder für ca. 51 Euro erhältlich sein.
Diesmal nicht in Grün, aber im eleganten, dunkelgrau-braunem Mantel von Catherine Walker feiert Herzogin Catherine den St. Patrick's Day im südenglischen Aldershot.

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Wer will, kann sich für die Party zur Ankunft des königlichen Sprosses sogar bei den Großeltern in spe eindecken: Die Firma "Party Pieces", die den Eltern von Herzogin Catherine gehört, bietet in ihrem Onlineshop komplette Ausstattungssets für eine Baby-Willkommens-Party an. Becher, Teller und Girlanden mit goldenen Krönchen findet man im Shop-Bereich "Baby Ankunft" allerdings nicht. Royaler geht es da zu im "Highgroveshop", der zu Prinz Charles' Unternehmen gehört. Hier gibt es zum Beispiel lederne Babyschuhe mit Union-Jack-Muster.

Die passende Ausstattung zum Feiern findet sich auch im "Royalcollectionshop" im Internet und im Souvenirladen direkt am Buckingham Palace. Hier bietet der Palast alles an, was es für eine königliche Feier braucht: Teewärmer in Kronenform, Gläser mit Wappen und Diademe aus Swarovski-Steinen. Für kleine Royal-Fans gibt es rund 30 passende Produkte im Angebot. Wer will, kann zum Beispiel eine Miniatur-Bärenfellmützen für Kinder bekommen, ein Prinzessinnen-Shirt in Rosa oder einen Schlafanzug im Stil einer Gardeuniform. Die Erlöse des Souvernir-Verkaufs werden für den Unterhalt der königlichen Schlösser und Kunstkollektion genutzt. Die Einnahmen von Prinz Charles' "Highgroveshop" gehen an seine karitative Stiftung.

Für den Einzelhandel und damit für die britische Wirtschaft ist Herzogin Catherine ein echter Gewinn und ihr erstes Kind scheint - noch vor seiner Geburt - in ihre Fußstapfen zu treten.

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