Herzogin Catherine: Will ihr jemand mit einem bösen Gerücht schaden?

Herzogin Catherine und der angebliche Streit mit Rose Hanbury: Ist alles ganz anders, als es der Bericht einer britischen Zeitung darstellt? Royal-Experte Richard Kay hat sich in royalen Kreisen umgehört 

Es ist eine Geschichte über Herzogin Catherine, 37, die überrascht: Ausgerechnet sie, über die kaum eine Negativ-Schlagzeile zu vermelden ist, soll sich mit einer Frau namens Rose Hanbury, 35, überworfen haben. Und das so sehr, dass sie William aufgefordert haben soll, Hanbury aus dem Freundeskreis der Royals zu entfernen. Royal-Experte Richard Kay ist der Behauptung auf den Grund gegangen - und enthüllt Brisantes. 

Herzogin Catherine: Der Streit mit Rose Hanbury ist erfunden

Richard Kay berichtet seit 1980 für die "Daily Mail", über 25 Jahre davon über das britische Königshaus. Er ist als Interviewpartner in mehreren Dokumentationen über die Royals aufgetreten und galt als Lieblingsjournalist von Prinzessin Diana. Selbstredend, dass er sich auch zum Thema "Kate vs. Rose" umgehört hat. "Man sagt mir, dass die Gerüchte über ein Zerwürfnis zwischen diesen beiden attraktiven jungen Frauen falsch sind", schreibt Kay in einem Artikel am Montag (25. März).

Ist Kate ein Opfer übler Nachrede?

Als erstes hatte am Samstag (23. März) die britische Zeitung "The Sun" über den angeblich "furchtbaren Streit" berichtet (allerdings ohne einen Grund für den Streit zu nennen). Im Umlauf sei das Gerücht aber bereits seit letztem Jahr, schreibt Kay. Bei Dinner-Partys der High Society soll man über Kate und Rose getuschelt haben. Doch damit soll es nicht fair zugegangen sein. "Es wurde geredet, dass die Gerüchte in Umlauf gebracht worden seien, um Kate zu schaden", schreibt Kay. Brisant! Wer die Absicht haben könnte, Kate zu schaden - unklar.

Rose Hanbury (l.), Prinz William (Mitte) und Herzogin Catherine (r.) bei einem Charity-Dinner im Juli 2016

Auch die Behauptung, William und Kate seien mit Rose Hanbury und ihrem Ehemann David Rocksavage befreundet, seien nicht korrekt. Ja, die Anwesen der Paare in Norfolk liegen nur vier Kilometer weit auseinander. Ja, Kate und Rose engagieren sich beide für das East Anglia Children’s Hospice. Ja, die Cambridges besuchten einst eine Charity-Party von Hanbury. Doch: "Führt das alles zu einer engen Freundschaft?", fragt Kay berechtigt. "Sie sehen sich gelegentlich und mögen einander", soll eine Hanbury nahestehende Person Kay verraten haben. Sie seien jedoch nicht Teil des engen Kreises des jeweils anderen. Es bestünde keine enge Freundschaft.

Rose Hanbury, Ex-Model und Ex-Vertraute von Herzogin Catherine

So haben Kate und Prinz William reagiert

Zuerst hätten William und David Rocksavage über die Gerüchte gelacht. Doch nach dem Report von "The Sun" habe sich die Atmosphäre geändert, so der Royal-Experte. "William und David standen am Wochenende miteinander in Kontakt und wussten nicht, ob sie lachen oder sich beschweren sollten", schreibt der gut informierte Kay. "Beide Ehefrauen werden durch den Bericht, dass es einen Streit (....) zwischen ihnen gibt, verletzt." Kay ergänzt, dass die Entwicklungen für Kate und William besonders beunruhigend seien. "Sie waren schon immer sehr vorsichtig mit Freundschaften und haben Vertrauen großgeschrieben."

Der Palast schweigt und wird es auch weiterhin tun

Dennoch wird sich der Palast nicht öffentlich äußern, um die Angelegenheit klarzustellen. Für die Royals sei der Umgang mit solchen Gerüchten eine heikle Angelegenheit, sagt Kay. Wenn sie sie ignorieren würden, bestünde die Gefahr, dass sich die Berichterstattung verselbstständige und hohe Wellen schlüge. Wenn die Royals hingegen Stellung bezögen, könne dies als Legitimation des Gerüchtes angesehen werden; getreu des Mottos: Wo Rauch, da Feuer. "Ich kann auch sagen, dass beide Seiten rechtliche Schritte in Betracht gezogen haben", enthüllt Kay." Aber da keiner der Berichte Beweise dafür vorlegen konnte, worum es im sogenannten Streit geht, haben sie beschlossen, sie zu ignorieren."

Verwendete Quellen: Daily Mail, The Sun

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