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Herzogin Catherine Trotz Meghans Enthüllungen: Sie wird die Fehde nicht fortsetzen

Herzogin Catherine und Herzogin Meghan
© Max Mumby/Indigo / Getty Images
Vor einem Jahr erschütterte ein explosives Interview die britische Krone: Herzogin Meghan und Prinz Harry äußerten sich im weltweit zu sehenden Gespräch mit Oprah Winfrey zu ihrem Rückzug von den königlichen Pflichten. Ein Tabubruch, der einen Scherbenhaufen hinterließ und vor allem Herzogin Catherine bis heute beschäftigt.  

Eigentlich hätte es so schön sein können! Mit dem Eintritt von Herzogin Meghan in die königliche Familie im Jahr 2018 wurden die "Fab Four" geboren: Mit Prinz Harry, 37, Herzogin Catherine, 40, und Prinz William, 39, eroberte die Amerikanerin die Herzen der Briten und Britinnen im Sturm. Doch dann wurde der Wind rauer. Die Presse suchte nach Rissen, das Leben im royalen Rampenlicht drohte den Neuzugang zu überwältigen und Schritt für Schritt steuerten die Sussexes auf den Megxit zu. Ihr aufsehenerregendes Interview mit US-Talkerin Oprah Winfrey, 68, setzte der ganzen Misere die Krone auf – und verletzte vor allem eine Verwandte zutiefst.  

Herzogin Catherine: Der Eklat bei der Brautjungfern-Anprobe ließ Meghan keine Ruhe

Der Schein trog offenbar bereits im Frühjahr 2018, kurz bevor der Jüngste von Prinz Charles, 73, seine Braut Meghan vor den Traualtar führen sollte. Angeblich gab es damals bereits erste Schwierigkeiten zwischen der Amerikanerin und ihrer Schwägerin in spe. Lange hieß es in der britischen Presse, Catherine sei von der Verlobten ihres Schwagers während der Anproben für die Kleider der Brautjungfern zum Weinen gebracht worden. Eine Behauptung, die Meghan im Oprah-Interview unbedingt richtigstellen wollte. Nicht Kate haben ihretwegen geweint, sondern es sei umgekehrt gewesen.    

Doch inzwischen habe sie Williams Frau vergeben, versicherte Meghan in dem Gespräch vor der Kamera. Mehr noch, sie halte ihre Schwägerin für eine "gute Person". Kate habe ihr sogar Blumen geschickt, um sich damit für den Vorfall zu entschuldigen. Weitere Details blieben aber weiterhin ihr Geheimnis. 

Wie stehen Kate und Meghan zueinander?

Die Beziehung zwischen Meghan und Catherine bleibt seitdem ebenfalls ein Rätsel für die Öffentlichkeit. Man weiß nichts über private Videoanrufe während der Coronapandemie, bei denen die Cambridges vielleicht sogar ihre Nichte Lilibet Diana, 9 Monate, hätten kennenlernen können. Posts in den sozialen Medien sorgen regelmäßig für Schlagzeilen und Mutmaßungen, vor allem wenn eine der Parteien vermeintlich ignoriert wird, bei Geburtstagsglückwünschen oder wenn es um die Unterstützung verschiedener Projekte geht. 

Klarheit könnte vielleicht eine Begegnung der beiden Paare anlässlich der Feierlichkeiten zum Platinjubiläum von Queen Elizabeth, 95, im Juni 2022 geben. Die Chefredakteurin des "Majesty Magazine", Ingrid Seward, glaubt allerdings nicht wirklich daran. Sie geht davon aus, dass die beiden Frauen sich freundlich begegnen würden, obwohl Catherine Meghans Worte wohl niemals aus ihrem Gedächtnis streichen könne. 

Catherine könnte zur Friedensstifterin werden

"Die Herzogin von Cambridge wird herzlich zu Meghan sein. Sie wird sicher fotografiert werden, wie sie sie küsst oder umarmt. Sie muss – das ist Teil ihres Jobs. Ihre privaten Gefühle müssen genau das bleiben", so Seward gegenüber der britischen Zeitung "Mirror". 

Die dreifache Mutter und Frau des Thronfolgers wisse genau, dass eine Verlängerung der Fehde keinen Sinn ergebe. Im Gegenteil: Das Fest zu Ehren der Königin könnte aus ihrer Sicht eine gute Gelegenheit sein, Wunden zu heilen. "Notfalls wird Kate auch versuchen, die Friedensstifterin zwischen William und seinem Bruder Harry zu sein", orakelt die Buchautorin. 

"Beim Königlich-Sein geht es um Äußerlichkeiten, nicht um private Gefühle. Das war es schon immer so in der Geschichte. Die Königin hat 70 Jahre damit verbracht, es zu perfektionieren, und sie erwartet, dass ihre Familie dasselbe tut," begründet Seward ihre Hoffnung. Eine harte Prüfung, durch die in der Tat nicht nur Catherine gehen musste. Die Erzählungen der Sussexes warfen kein gutes Licht auf die königliche Familie.

Beim Tennisturnier Wimbledon Championship

Oprah-Interview erschütterte die königliche Familie

So berichteten sie, es sei innerhalb des engeren Kreises darüber spekuliert worden, wie dunkel die Hautfarbe des damals noch ungeborenen Archie, heute 2, sein würde. Meghan erklärte, sie habe zeitweise unter Selbstmordgedanken gelitten und habe keine Hilfe erhalten. Ernste Vorwürfe, die nicht ungehört blieben. 

Dennoch habe die Familie von alten Fehlern gelernt, glaubt Seward. Man wisse, dass es "nichts zu gewinnen" gebe, wenn man Meghan und Harry von den Feierlichkeiten zum Jubiläum der Königin ausschließen würde. "Als Prinzessin Diana in ihrem Panorama-Interview ihren Mann und seine Familie kritisierte, war das nicht nur das Ende ihrer Ehe, sondern auch jeder Art von ehrlicher Beziehung zur Familie ihres Mannes", verdeutlicht die Autorin. Ein schwerer Fehler, der nicht wiederholt werden sollte. 

Information zu Hilfsangeboten

Sie haben suizidale Gedanken? Die Telefonseelsorge bietet Hilfe an. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0800/1110111 und 0800/1110222 erreichbar. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der "Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention".

Keine offene Feindseligkeit

"Ihr explosives Interview mit Oprah wird nie vergessen werden. Ebenso wenig wie die Worte aus der Erklärung des Buckingham Palastes im Namen der Königin [mit der prägnanten Aussage, Anm. d. Red.] 'Erinnerungen können variieren'. Harrys öffentliche Kritik an seinem Vater. Sein Beharren darauf, seine eigene geistige Gesundheit über alles zu stellen", fasst Seward die Ereignisse und Folgen rund um die medienwirksame Offenbarung des ins Abseits geratenen Paares zusammen. "Die Beharrlichkeit, die königliche Welt, in die er hineingeboren wurde, für 'giftig' zu erklären, machen den Herzog und die Herzogin von Sussex bei der königlichen Familie nicht beliebt", erklärt die Royal-Expertin. "Aber die Königin weiß besser als jeder andere, dass durch offene Feindseligkeit nichts zu gewinnen ist. Sie ist immer bereit zu vergeben, wenn nicht sogar zu vergessen."

Dasselbe gelte für Prinz Charles. Sie hätten keine andere Wahl, wenn sie Harry und seine kleine Familie jemals wieder in die Arme schließen wollen. "Sowohl die Königin als auch Charles wollen ihre Enkel und Urenkel sehen. Es bringt nichts, sie auszuschließen, und natürlich werden sie zu den Feierlichkeiten zum Platinjubiläum eingeladen. Sie sind vielleicht Gäste, keine tatsächlichen Teilnehmer. Aber sie werden da sein." 

Verwendete Quelle: mirror.co.uk

ama Gala


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