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Herzogin Catherine Royaler als die Queen

Herzogin Catherine
© Dana Press
Herzogin Kate sieht sich in der Pflicht, ihre Rolle perfekt auszufüllen – selbst wenn ihr das langsam zu viel wird. 

Via Video-Chat spielt sie Bingo mit Bewohnern und Mitarbeitern eines Altenheims in Cardiff, scherzt mit Veteranen des Zweiten Weltkriegs und bedankt sich bei Hebammen, Pflegern und Ärzten. Gemeinsam mit der Londoner National Portrait Gallery lobt sie einen Fotowettbewerb aus, gibt im Podcast Einblicke in ihr Leben als Mutter und spricht über Schwierigkeiten beim Homeschooling. Herzogin Kate, 38, ist derzeit omnipräsent. In der aktuellen Krise macht sie unermüdlich Mut, zeigt Verständnis, verbreitet Hoffnung. 

Herzogin Catherine + Prinz William: Hoffnungsträger der Monarchie

So viel Einsatz kommt gut an. In einer britischen Umfrage wurde Kate gerade zur „coolsten und inspirierendsten“ Frau der Welt gewählt, vor Michelle Obama, der Queen und Greta Thunberg. Kein Wunder: Jetzt, wo die Queen, 94, und Thronfolger Prinz Charles, 71, in Zeiten von Corona aufgrund ihres Alters kaum öffentliche Termine wahrnehmen sollen, strahlen Kate und Ehemann William, 37, umso heller als junge Hoffnungsträger der Monarchie. Kates herausragendste Eigenschaft: eiserne Disziplin! Die Herzogin ist überaus pflichtbewusst, fleißig und gewissenhaft. Und erinnert damit an Elizabeth II., ihr großes Vorbild. Das Vokabular und die Aussprache der adligen Oberschicht hat die bürgerlich Geborene längst ebenso verinnerlicht wie die höfische Etikette und Kleiderordnung. Manche meinen, Kate verhalte sich oft sogar noch königlicher als die Queen. Klar: Gerade weil sie nicht von Geburt an für diese Rolle trainiert wurde, möchte sie sie besonders gut ausfüllen und bloß keinen enttäuschen. 

Straffer Terminkalender und Sorge um die Kinder?

Die Kehrseite: Im britischen Society-Magazin „Tatler“ berichten Freunde jetzt, dass Kate in letzter Zeit ziemlich erschöpft sei. Die Last auf ihren schmalen Schultern wiegt gewaltig, bestätigt ein Palastmitarbeiter GALA: „Kate ist immer schon fleißig gewesen und sie scheut sich nicht vor Arbeit. Aber die derzeitige Arbeitslast ist wirklich hoch. Wenn früher auch mal der eine oder andere Tag frei war und ganz der Familie gewidmet werden konnte, so ist das heute anders.“ 

Kates größte Sorge: Dass George, sechs, Charlotte, fünf, und Louis, zwei, zu kurz kommen könnten. Zwar werden sie und William von ihrer Nanny Maria Borrallo unterstützt. Doch vom Homeschooling über das Haareschneiden bis hin zum Ins-Bett-Bringen macht Kate eigentlich alles am liebsten selbst. Sie möchte möglichst viel Zeit mit ihren Kindern verbringen und möglichst wenig deligieren. Aber geht beides? Eine perfekte Mutter und ein perfekter Royal sein? Wie schwer Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen sind, weiß jede berufstätige Mutter – besonders wenn man so pflichtbewusst veranlagt ist wie Kate. Verständlich, dass sich die Herzogin jetzt oft zerrissen fühlt.

Krach zwischen Kate und Herzogin Meghan 

Der Megxithat die Situation dieses Frühjahr noch verschärft, verrät der Palastmitarbeiter: „Seit die Sussexes als aktive Mitglieder der Königsfamilie ausgestiegen sind, haben Kate und William deutlich mehr Termine zu absolvieren.“ Dass Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, jetzt mit ihrem Sohn Archie, eins, in Kalifornien leben und nicht mehr für die Krone tätig sein wollen, bezeichnet Kates Vertraute im „Tatler“ als „egoistisch“. Und: Das Verhältnis zwischen den Schwägerinnen sei nie gut gewesen, sie seien einfach zu verschieden. Richtig zum Krach kam es wohl bei der Hochzeit von Harry und Meghan vor zwei Jahren. Wegen der warmen Temperaturen fand Meghan, die Blumenmädchen könnten mit nackten Beinchen in die Kirche von Schloss Windsor gehen, Kate bestand auf Strumpfhosen – wegen der Etikette. Meghan konnte sich damals durchsetzen, weil es ihre Hochzeit war. Doch das hat keinen Windsor so geärgert wie Kate.

Gala


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