VG-Wort Pixel

Schuldgefühle, Hypnogeburt + Schwangerschaftsleiden Herzogin Kate gibt intimes Interview

Herzogin Catherine
© Dana Press
Herzogin Catherine gilt als sehr zurückhaltend, was ihr Privatleben betrifft. Umso überraschender, dass die Frau von Prinz William in einem britischen Podcast ihr Herz buchstäblich auf der Zunge trägt. 

Herzogin Catherine, 38, ist zu Gast in dem Podcast-Format "Happy Mum, Happy Baby" von Giovanna Fletcher, 35, und plaudert so offen wie nie über das, was ihr wohl am wichtigsten ist: ihre Familie. In ihrem ersten Interview dieser Art beschreibt die dreifache Mutter ihre Erfahrungen der vergangenen Jahre mit ihren Kindern Prinz George, sechs, Prinzessin Charlotte, vier, und Prinz Louis, eins. Sie spricht über ihre Online-Umfrage "5 Big Questions on the Under Fives" ("5 große Fragen zu den Unter-Fünfjährigen") und teilt rührende Kindheitserinnerungen an einen ganz besonderen Menschen in ihrem Leben.

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsphäre zu schützen.
DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN
Hier können Sie die Einstellungen für die Anbieter ändern, deren Inhalte sie anzeigen möchten. Diese Anbieter setzen möglicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien. Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.

Herzogin Catherine: Sie teilt Erinnerungen an ihre Großmutter

Kate ist sich sicher: Ihre Kinder sollen von ihren glücklichen Erinnerungen an ihre Großmutter zehren und ähnliche Erfahrungen machen. Die 38-Jährige erinnert sich an wundervolle Stunden mit dieser für sie wichtigen Bezugsperson. Gemeinsames Kochen und künstlerisches Arbeiten gehören zu den liebgewonnenen Kindheitsszenarien der Herzogin und auch ihrer Geschwister Pippa Middleton, 36, und Bruder James, 32. 

Catherine erkennt rückblickend: "Wenn ich die Erfahrungen aus meiner eigenen Kindheit nehme, gepaart mit dem, was ich jetzt weiß und was ich von den Experten im Bereich der frühen (Kindheits-) Jahre gelernt habe, denke ich, dass es einige Dinge gibt, die für mich herausstechen." Eines davon sei die Qualität der Beziehungen. "Also, diese Momente, die du mit Menschen verbringst, die um dich herum sind. Ich erinnere mich daran aus meiner eigenen Kindheit", erinnert die 37-Jährige. "Ich hatte eine erstaunliche Oma, die uns viel Zeit widmete, mit uns spielte, Kunsthandwerk machte und mit uns zum Gewächshaus ging, um im Garten zu arbeiten und mit uns zu kochen, und ich versuche, viele der Erfahrungen, die sie uns gab, einzubeziehen in die Erfahrungen, die ich an meine Kinder weitergebe".

Als Kate gefragt wird, welche Aspekte ihrer Kindheit sie ihrem Nachwuchs ermöglichen möchte, verwendet sie buchstäblich ein Bild für ihre persönlichen Vorstellungen: "Ich habe dieses eine Foto von Charlotte, die an einer Glockenblume riecht, und für mich bedeuten solche Momente als Mutter so viel."

An dieser Stelle hat unsere Redaktion Inhalte aus Instagram integriert.
Aufgrund Ihrer Datenschutz-Einstellungen wurden diese Inhalte nicht geladen, um Ihre Privatsphäre zu schützen.
DATENSCHUTZ-EINSTELLUNGEN
Hier können Sie die Einstellungen für die Anbieter ändern, deren Inhalte sie anzeigen möchten. Diese Anbieter setzen möglicherweise Cookies und sammeln Informationen zu Ihrem Browser und weiteren, vom jeweiligen Anbieter bestimmten Kriterien. Weitere Informationen finden Sie in den Datenschutzhinweisen.

Schuldgefühle & andere Sorgen

Leicht fällt der Herzogin von Cambridge das bei ihrem Terminplan nicht immer. Schuld ist offenbar ein ständiger Begleiter. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf beschäftigt auch Kate. Die 38-Jährige bezeichnet sich selbst als eine Art "Helikopter-Mutter". Trotzdem ruft auch die königliche Pflicht und nimmt ihr die Zeit mit ihren Kindern, die sie dann auch gerne einmal beschimpfen, wie die leidenschaftliche Mutter scherzhaft behauptet. 

Etwas ernster wird Kate, wenn es um ihre Schwangerschaften geht. In den Anfangsmonaten leidet die Herzogin bei allen drei Kindern an einer Form der morgendlichen Übelkeit namens Hyperemesis gravidarum (auch: unstillbares Schwangerschaftserbrechen). Diese Form des schweren Erbrechens führt oftmals zu Dehydration, Gewichtsverlust und einer Ansammlung von Toxinen im Blut oder Urin. Aufgrund dieser extremen gesundheitlichen Beschwerden sei sie "nicht die glücklichste schwangere Person" gewesen. "Viele Menschen haben es viel, viel schlimmer, aber es war definitiv eine Herausforderung. Nicht nur für mich, sondern auch für meine Lieben um mich herum. Insbesondere ihr Mann kämpft während dieser Phasen mit der Hilflosigkeit: "Weißt du, William hatte nicht das Gefühl, dass er viel tun könnte, um zu helfen, und es fällt jedem schwer, dich leiden zu sehen, ohne tatsächlich etwas dagegen tun zu können."

Geholfen habe ihr erst das sogenannte "Hypnobirthing". Sie habe dabei erkannt wie wichtig mentale Stärke sei, um das schlimme Unwohlsein zu überwinden. "Ich habe die Kraft darin gesehen, die Meditation und das tiefe Atmen und solche Dinge, die Sie in Hypnobirthing lehren, als ich richtig krank war, und tatsächlich wurde mir klar, dass dies etwas war, über das ich die Kontrolle übernehmen konnte. (...) Es war enorm mächtig."

Großes Engagement für die Kleinsten

Viel größer allerdings ist aktuell ihr Einsatz für Kinder. Die Jüngsten der Gesellschaft sollten in einer sicheren und glücklichen Umgebung aufwachsen, wünscht sich die Frau von Prinz William, 37. "Als Kinder haben wir viel Zeit draußen verbracht, und das ist etwas, wofür ich dankbar bin." 

Die Herzogin von Cambridge hat zu Beginn des Jahres eine neue Initiative in Großbritannien gestartet, um die frühe Entwicklung von Kindern zu fördern. Die fünf Fragen umfassende Online-Befragung soll Initialzündung sein für ein "nationales Gespräch", um einen "dauerhaften Wandel für kommende Generationen" herbeizuführen, so der Kensington Palast. Kate will unter anderem erforschen, was nach Meinung der Umfragen-Teilnehmer für Kinder am wichtigsten ist, um später ein glückliches Erwachsenenleben führen zu können. 

Catherine und die Autorin Giovanna Fletcher sind sich im Januar zum ersten Mal im Rahmen dieser Initiative in Birmingham begegnet. Die Herzogin hat auch Reisen nach Cardiff, Woking, London, Nordirland und Schottland unternommen, um die Umfrage publik zu machen und mit Eltern, Großeltern und lokalen Organisationen über ihre Erfahrungen mit der Kindererziehung zu sprechen. Das Projekt ist eine Herzensangelegenheit für die junge Mutter und Teil ihres Engagements für die "Early Years", auf Deutsch etwa "frühe Kindheitsjahre", die ein Kernpunkt ihrer karitativen Arbeit als Royal sind. 

Die Podcast-Folge von Herzogin Catherine und Giovanna wurde am Samstag (15. Februar) veröffentlicht.

Verwendete Quellen: Instagram, www.giovannafletcher.com

ama Gala


Mehr zum Thema


Gala entdecken